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E-Mail-MarketingIn der heutigen Zeit ist der Einsatz von E-Mail-Marketing ein wichtiges Kriterium für den Erfolg eines Unternehmens. Wer bislang noch nicht mit diesem Thema in Berührung kam, stellt sich nun sicherlich die Frage nach der korrekten Umsetzung. Daher möchten wir die Schritte für erfolgreiches E-Mail-Marketing genauer betrachten. Eines dürfte von Anfang an klar sein: Um E-Mail-Marketing zu betreiben, ist zunächst eine Liste der Mailadressen potenzieller Kunden oder einer klar definierten Zielgruppe erforderlich. Somit besteht die erste Aufgabe darin, die entsprechenden Kontaktdaten zu sammeln und eine Liste daraus zu erstellen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Am einfachsten ist es, ein Formular für die Newsletteranmeldung auf der unternehmenseigenen Website bereitzustellen. Dies geschieht idealerweise durch das Einbinden des Formulars in eine Sidebar rechts oder links vom eigentlichen Textinhalt, sodass das Newsletter-Formular auf jeder Unterseite sichtbar ist. Beim Besuch der Seite wird der Nutzer auf das Formular aufmerksam und kann sich mit seinem Namen und seiner E-Mail-Adresse eintragen.
Daneben stehen jedoch auch spezialisierte Mailanbieter zum Sammeln der E-Mail-Adressen zur Verfügung, über die anschließend auch der Versand der Newsletter erfolgen kann. Mittels dieser Anbieter ist selbst der automatische Versand innerhalb vorgegebener Zeiten möglich – darauf kommen wir an anderer Stelle noch einmal zurück.

 

E-Mail-Adressen auf der eigenen Website akquirieren

Beim Sammeln von E-Mail-Adressen mithilfe der eigenen Website ist es wichtig, dass sich möglichst viele Besucher über das Formular eintragen. Dabei ist auch die Rede von der sogenannten Opt-In-Rate. Diese lässt sich mit einigen Kniffen erhöhen.

Die wichtigsten Methoden für eine hohe Opt-In-Rate:

  • Interessenten nicht überfordern
    Statistische Auswertungen zeigen immer wieder, dass sich umso weniger Besucher für den Newsletter anmelden, je größer und umfangreicher das Eintragungsformular ausfällt. Menschen meiden es, unnötig viele Daten von sich preiszugeben. Diesen Umstand gilt es zu beachten und die Interessenten dementsprechend lediglich nach ihrer Mailadresse und ihrem Namen zu fragen – je nach Zielgruppe und Ausrichtung der Marketingaktivitäten kann das der Vor- oder Nachname sein – und keine weiteren Daten zu erheben.

  • Deaktivieren störender Elemente
    Gewerblich betriebene Websites gleichen teilweise einem blinkenden Spielautomaten und wirken oftmals ebenso seriös. Daher empfiehlt es sich, sämtliche störenden Elemente (insbesondere Popups, Layer und Banner) auf allen Seiten, die für das Sammeln von E-Mail-Adressen künftiger Kunden bestimmt sind, zu deaktivieren. Allein hierdurch lassen sich deutlich höhere Opt-In-Raten erzielen.

  • Einen Anreiz zum Eintragen schaffen
    Die Eintragungsraten explodieren häufig geradezu, wenn die Besucher nicht nur gebeten werden, sich für den Newsletter einzutragen, sondern dafür auch noch ein Geschenk erhalten. Hierfür eignet sich beispielsweise ein kleiner Ratgeber in Form eines eBooks, aber auch eine Infografik oder ein Video. Natürlich sollte die Gratifikation zum Thema und zum Unternehmenskonzept passen. Erhält der Besucher einen echten Mehrwert als Geschenk, dürfte er im Gegenzug gerne seinen Namen und seine Mailadresse angeben.

  • Wie viele Menschen beziehen den Newsletter bereits?
    Der Mensch ist grundsätzlich ein Herdentier, d. h., der Einzelne folgt gern der Masse. In das Eintragungsformular für den Newsletter lässt sich ein einfacher Counter einbauen, der die Zahl jener Nutzer nennt, die sich bereits angemeldet hat. Dies schafft einen zusätzlichen Anreiz für neue Besucher.

  • Extra Tipp: Spezielle Landing Pages anlegen
    Wir haben nun im Detail erörtert, worauf beim Sammeln von Mailadressen per Eintragungsformular auf der Website zu achten ist. Doch es gibt einen noch besseren Weg, um innerhalb kurzer Zeit viele Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Dabei werden für verschiedene Schlüsselbegriffe speziell darauf ausgerichtete Websites erstellt, die ausschließlich für die Newsletteranmeldung angedacht sind: sogenannte Landing Pages.
    Vor dem Anlegen solcher Landing Pages sind die erwähnten Schlüsselbegriffe (Keywords) zu recherchieren. Hierfür empfiehlt es sich, zunächst alle Begriffe, die mit dem betreffenden Produkt oder dem Unternehmen zusammenhängen, zu notieren. Anhand dieser Begriffe lassen sich mit einem speziellen Tool weitere Vorschläge für Keywords einholen. Das bekannteste Tool ist der Google Keyword Planner, der kostenlos in jedem AdWords-Account zur Verfügung steht. Bei AdWords handelt es sich um das Google-Programm für bezahlte Suchmaschinenwerbung. Noch einmal konkret: Für jeden gewünschten Suchbegriff wird eine eigene Seite erstellt, die anschließend entweder unter einer eigenen Domain oder unter einer Subdomain der Hauptseite veröffentlicht wird. Ihr einziger Sinn und Zweck besteht darin, den Besucher zum Eintrag in die Newsletterliste zu bewegen. Dafür enthält sie möglichst viele nützliche Informationen, die dem Leser aufzeigen, welche Vorteile er als Abonnent hat. Wichtig: Sämtliche anderen Elemente – selbst die Navigation – werden auf einer Landing Page ausgeblendet.
    Die Landing Pages lassen sich entweder mit herkömmlichen Mitteln für Suchmaschinen optimieren oder per bezahlter Werbung (z. B. AdWords) anpreisen. Sind sie richtig erstellt, wächst die Abonnentenzahl durch die zusätzlichen Sites exponentiell schnell an.

 

 

E-Mail-Adressen kaufen

Eine weitere Möglichkeit, um Adressen für das E-Mail-Marketing zu erhalten, ist der Kauf ganzer Adressenpakete. Hierfür gibt es spezialisierte Händler, die Interessierten die gewünschten Mailadressen nach verschiedenen Kriterien vorsortieren. Die Vorteile des Mailadressen-Kaufs liegen auf der Hand:

  • kein mühsames Sammeln der Adressen
  • sofortiger Start der Marketingaktivitäten möglich
  • Möglichkeit zur Selektion der Adressen
  • in der Regel rechtliche Sicherheit durch Double-Opt-In-Verfahren

Vielen Unternehmern, die bislang noch nicht sehr viel mit dem Thema E-Mail-Marketing zu tun hatten, fällt es jedoch schwer, die diesbezüglichen Offerten sinnvoll zu selektieren. Es gibt zahlreiche Anbieter für käufliche Adressen am Markt, doch nur die wenigsten können am Ende das halten, was sie versprechen. Um die Spreu vom Weizen trennen zu können, haben wir im Folgenden die wichtigsten Kriterien für die Auswahl von Adressanbietern zusammengestellt.

  • Wurden die Adressen per Double-Opt-In generiert?
    Seit einigen Jahren ist es im Internetmarketing Standard, Mailadressen nur noch mit dem Double-Opt-In-Verfahren zu sammeln. Dabei gibt der Abonnent seine Mailadresse nicht nur beim Eintrag an, sondern muss diese noch einmal separat bestätigen. Dadurch wird vermieden, dass Dritte Mailadressen in Newsletterlisten eintragen können und der Neu-Abonnent im Nachhinein behauptet, er habe sich nicht selbst in die Liste eingetragen. Zur rechtlichen Sicherheit ist das DOI-Verfahren unbedingt notwendig. Leider versuchen unseriöse Verkäufer immer wieder, alte E-Mail-Adressen zu verkaufen, die nicht mit diesem Verfahren gesammelt wurden. Von diesen Adressen sollten Webmaster unbedingt die Finger lassen, da es beim Einsatz mit großer Sicherheit früher oder später zu juristischen Problemen kommt.

  • Wie alt sind die Adressen?
    Auf Anbieter, die völlig veraltetes Material für viel Geld loszuwerden versuchen, kamen wir bereits zu sprechen. Es ist jedoch relativ einfach, das Alter von E-Mail-Adressen zu überprüfen: Beim Eintrag durch das bekannte Double-Opt-In-Verfahren wird jede Adresse mit einem sogenannten Timestamp (engl., „Zeitstempel“) versehen. Dieser enthält sowohl das Datum als auch die Uhrzeit des Eintrags und verrät somit, wie alt die Mailadresse ist. Bei entsprechenden Angeboten ist es daher sinnvoll, sich einige Beispiele zusenden zu lassen, um den Zeitstempel zu überprüfen. Sind die Adressen älter als einige Monate, ist Vorsicht geboten, da es sich hierbei oft um ungültige Adressen handelt.

  • Kann der Anbieter Referenzen vorweisen?
    Beim Einkauf von Mailadressen gilt: Worte sind geduldig, nur Fakten zählen! Es ist unbedingt empfehlenswert, sich vor dem Kauf einer großen Anzahl von Mailadressen Referenzen zeigen zu lassen. Darüber hinaus kann es nicht schaden, selbst auf Kunden des Anbieters zuzugehen und diese nach ihren Erfolgen zu befragen. Entsprechende Testimonials finden sich normalerweise an vielen Stellen im Internet, unter anderem auch in sozialen Netzwerken.

  • Wie können die Adressen selektiert werden?
    E-Mail-Marketing kann nur den gewünschten Erfolg bringen, wenn die Zielgruppe möglichst genau auf das Produkt oder die Dienstleistung abgestimmt ist. Daher sollten die gekauften Adressen nach möglichst vielen Kriterien auswählbar sein. Ein guter Anbieter ermöglicht demnach nicht nur eine Selektion der Adressen nach Alter und Geschlecht, sondern auch nach ganz konkreten Interessen, Berufen usw.

 

Werbeplätze in fremden Newslettern buchen

Neben dem Versenden eigener Newsletter besteht die Möglichkeit, Werbeplätze in vorhandenen Newslettern anderer Unternehmen zu buchen. Dieser Weg ist sehr bequem, bringt allerdings auch einige Nachteile mit sich.

  • Die Vorzüge fremder Newsletter:
    Natürlich ergibt sich hieraus eine enorme Zeitersparnis, da es nicht nötig ist, erst mühsam eine eigene Liste von Abonnenten aufzubauen. Dadurch besteht die Möglichkeit, innerhalb weniger Stunden eine riesige Anzahl möglicher Kunden – idealerweise aus der anvisierten Zielgruppe – zu erreichen. Zudem übernimmt der Anbieter des Newsletters sämtliche Formalitäten; er sorgt also dafür, dass die Texte und eventuell gewünschte Bilder eingepflegt werden und der Newsletter pünktlich zum vereinbarten Termin an alle Empfänger herausgeht. Für diesen Komfort ist jedoch zunächst der Preis zu klären.

  • Die Risiken und Gefahren fremder Newsletter:
    Der Einkauf in fremde Newsletter kann innerhalb kurzer Zeit große Geldsummen „verbrennen“, wenn die Aktion nicht wie geplant läuft. Daher ist es enorm wichtig, sich zunächst die Empfänger des betreffenden Newsletters genau anzusehen und zu eruieren, ob diese mit der gewünschten Zielgruppe für die Dienstleistungen oder Produkte übereinstimmen. Darüber hinaus ist abzuklären, welche Reputation der Anbieter hat und wie oft er seine Newsletter an die Abonnenten verschickt. Hier gilt: je öfter, desto schlechter. Schließlich gewöhnen sich die Empfänger irgendwann an den Erhalt; viele öffnen den Newsletter dann erst gar nicht mehr. Idealerweise verschickt der Anbieter seinen Newsletter maximal zweimal pro Monat.

Die verschiedenen Möglichkeiten, sich in fremde Newsletter einzukaufen:

Neben buchbaren Werbeplätzen stehen auch sogenannte Standalone-Newsletter (im Englischen auch „Solo Ads“) zur Verfügung.

  • Standalone-Newsletter („Solo Ads“)
    Naturgemäß ist diese Variante teurer, da der Käufer den gesamten Newsletter für sich hat und gewöhnlich sowohl die Betreffzeile als auch den Inhalt selbst bestimmen kann.

  • Buchung von Werbeplätzen
    Hier erwirbt der Käufer nur einen Teil des Inhalts und hat in der Regel keinen Einfluss darauf, welcher Content sonst noch enthalten ist. Oft schaden sich Unternehmen damit selbst.

Unser Tipp
Der bessere Weg ist immer die Buchung eines Standalone-Newsletters – hierbei empfiehlt es sich, mit dem Anbieter zu vereinbaren, sowohl den kompletten Inhalt als auch die Betreffzeile selbstständig gestalten zu können.


Die Bezahlung
Die meisten professionellen Anbieter von Werbeplätzen oder Standalone-Newslettern rechnen in sogenannten Tausender-Kontakt-Preisen (TKP) ab. Sie verlangen also einen bestimmten Preis pro Tausend Newsletter-Empfänger. Um den Erfolg zu testen, sollten Interessierte zunächst nur wenige Tausend Empfänger buchen und die Zahl mit steigendem Erfolg stufenweise erhöhen.

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