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NewsletterversandIn der Regel ist es nicht erforderlich, dass sich Werbetreibende mit der Technik des Newsletter-Versands beschäftigen – hierfür gibt es spezielle Anbieter, die sämtliche technische Arbeiten übernehmen, sodass der Fokus ganz allein auf dem Inhalt der Newsletter liegen kann.

Doch etwas fehlt noch:

Zwar besteht die Möglichkeit, direkt einen Newsletter zu verfassen und ihn an die im Vorfeld erstellte Liste herauszuschicken, die beste Lösung ist dies jedoch nicht. Ausreichend Beachtung sollte der Verfasser auch den Versandzeiten und einigen anderen Punkten widmen.

 

Zielgruppenorientierte Versandzeit für Newsletter

Die Versandzeit für einen Newsletter orientiert sich idealerweise immer an der angesprochenen Zielgruppe.

Das Produkt oder die Dienstleistung soll Hausfrauen / Hausmänner ansprechen?
In diesem Fall würden sich die Mittagsstunden eines Werktages – wenn sich die typische Hausfrau nach dem Mittagessen ausruht, bevor es wieder an die Arbeit geht – als Versandzeit eignen; auch die frühen Abendstunden stellen einen idealen Versandzeitpunkt für den Newsletter dar. Hier gilt es, sich in die Zielgruppe hineinzuversetzen und abzuschätzen, zu welchem Zeitpunkt diese in der Regel die meiste Zeit am Computer verbringt.

Der Newsletter-Versand an berufstätige Frauen / Männer hingegen erfolgt am besten in den späteren Abendstunden oder am Wochenende.
Am ehesten empfiehlt sich hier jedoch das Wochenende oder der Sonntagnachmittag und -abend für die Zustellung des Newsletters, da viele Menschen samstagabends ausgehen, sich mit Freunden treffen etc. und daher nicht am Computer sein können.

Warum ist die Versandzeit wichtig für den Newsletter?

Eine berechtigte Frage, da der Newsletter im Postfach des Empfängers landet und der Abruf auch nach einigen Stunden oder Tagen noch problemlos möglich ist. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch immer wieder, dass die Menschen E-Mails in der Regel gleich öffnen, wenn sie gerade am Computer sitzen. Wer dagegen nach einigen Stunden oder gar Tagen zum ersten Mal wieder ins Internet geht und sein Mail-Postfach öffnet, erhält häufig eine große Menge E-Mails auf einmal. Viele Menschen filtern diese nur grob durch – zum Beispiel nach persönlichen Nachrichten von Freunden oder Verwandten – und löschen den Rest einfach im Paket – genau das möchten wir vermeiden.

 

Newsletter kostenlos oder kostenpflichtig versenden?

Wie bereits erwähnt, gibt es mittlerweile eine ganze Reihe verschiedener Anbieter für das automatische Sammeln von E-Mail-Adressen und den anschließenden Versand von Newslettern. Darunter befinden sich sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Systeme und Angebote.

Warum ein kostenpflichtiges Angebot wählen, wenn das kostenlose auf den ersten Blick die gleichen Leistungen bietet?

Fakt ist: Jeder Anbieter muss seine Dienstleistung so gestalten, dass sie lukrativ für ihn ist. Daher haben fast alle kostenlosen Newsletter-Anbieter an irgendeiner Stelle einen Nachteil. So könnte es zum Beispiel sein, dass dieser – vielleicht sogar unbemerkt – Werbung in den vom Kunden erstellten Newslettern platziert. Auf diese Werbung hat der Verfasser keinen Einfluss, sodass sie der Reputation und Bekanntheit der Produkte eklatant schaden kann.
Hinzu kommt, dass viele E-Mail-Dienste heute über sehr leistungsfähige Spamfilter verfügen. Diese sorgen dafür, dass alle E-Mails, die in irgendeiner Art und Weise nach Werbung aussehen und von einem unbekannten Anbieter oder E-Mail-Dienst stammen, pauschal herausgefiltert werden und im Spamordner landen. Große seriöse und damit kostenpflichtige Anbieter für den Newsletter-Versand hingegen verfügen bei vielen E-Mail-Diensten und Internetprovidern über ein sogenanntes Whitelisting. Diese Anbieter stellen ihre Spamfilter von vornherein so ein, dass bestimmte Versanddienste akzeptiert werden und deren E-Mails nicht pauschal im Spamordner landen. Genau so sollte der perfekte Newsletter-Versand ablaufen. Daher kann es sich lohnen, ein paar Euro zu investieren und einen kostenpflichtigen Anbieter für das Sammeln der Abonnenten und den Versand des Newsletters zu beauftragen.

 

Zum Schluss noch ein wichtiger Tipp:

Das Generieren großer E-Mail-Listen kostet sehr viel Zeit und natürlich auch Geld. Viele kostenlose Anbieter von Newsletter-Diensten erlauben es ihren Kunden nicht, die in den Listen gesammelten E-Mail-Adressen zu exportieren. Diese sind jedoch das wichtigste Gut, das es unter allen Umständen zu bewahren und zu schützen gilt. Baut sich ein Webmaster über Monate oder gar Jahre hinweg mühevoll eine Liste mit Tausenden Newsletter-Empfängern auf und der kostenlose Newsletter-Anbieter kündigt plötzlich das Vertragsverhältnis, sind die gesammelten E-Mail-Adressen weg – und all die Arbeit beginnt wieder ganz von vorn. Dieses Szenario möchte sich sicherlich niemand vorstellen. Bei kostenpflichtigen Anbietern besteht in der Regel die Möglichkeit, die E-Mail-Listen in regelmäßigen Abständen zu exportieren und somit zu sichern. Zudem lassen sich externe Listen einspielen und damit die vorhandene Liste nach Belieben erweitern. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der gewählte Anbieter diese Möglichkeiten bietet.

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