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Term Definition
Dublin Core

Ein Dublin Core ist ein einfacher und standardisierter Satz von Metadaten zur Beschreibung von Dokumenten und anderen Objekten im Internet. Die Idee dahinter ist es, Dokumente mithilfe dieser Metadaten zu beschreiben und einfacher (durch Suchmaschinen) auffindbar zu machen. Ausgangspunkt für die Definition war eine Konferenz in Dublin/Ohio Mitte der 90er Jahre und das große Interesse von Bibliotheken und Museen. Der Satz besteht aus Attributen, mit denen Objekte eindeutig beschrieben werden. Zu den Metadaten gehören zum Beispiel ID, Format, Sprache, Erzeuger, Veröffentlicher. Die Dublin Core Metadaten sind Bestandteil von Dokumenten im OpenDocument-Format und können in HTML im Metatag im Dokumentkopf angegeben werden.

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HTTP

HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ist ein Protokoll zur Datenübertragung in Rechnernetzwerken. Hauptsächlich wird es zum Anfordern und Laden von Daten aus dem World Wide Web in einen Browser genutzt.
Die übertragenen Nachrichten unterscheiden sich in Request (Anforderung vom Client an der Server) und Response (Antwort des Servers an den Client). Über HTTP übertragene Daten können auf allen Rechnern und Routern, über die sie im Netzwerk gesendet werden, mitgelesen werden. Bei der Nutzung von HTTPS (HTTP Secure) erfolgt die Übermittlung der Daten verschlüsselt.
HTTP wurde – wie auch die Konzepte für HTML und URL – am europäischen Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz entwickelt. Die erste Version wurde 1991 veröffentlicht.

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MfA

MfA-Seiten (Made for AdSense) sind Internetseiten bzw. Projekte, die einzig darauf abzielen, Besucherströme durch thematische Eingrenzung anzulocken, damit Besucher auf die AdSense-Werbebanner klicken. Dadurch erzielen die Seitenbetreiber stellenweise sehr gute Einnahmen. Viele Webmaster, die MfA-Seiten produzieren, tragen mit einer enorm schlechten inhaltlichen Qualität dazu bei, dass diese Art von Webprojekten äußerst unbeliebt ist. Häufig werden in Suchergebnissen MfA-Seiten präsentiert, deren Inhalte sich auf ein paar wenige Worte und viele Werbebanner beschränken. Die Suchmaschinenanbieter arbeiten mit einigen Erfolgen daran, derartige Sites auf die hinteren Ränge der SERPs zu verbannen.

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Nofollow

Mit einem Nofollow -Attribut (engl., „nicht folgen“) können Webmaster Links ausstatten, indem sie einfach den Befehl „rel=nofollow“ an die URL anhängen. Das Ziel dieses zusätzlichen Linkattributs ist, dass Suchmaschinen Links dieser Art nicht mit in die Berechnung von Linkpopularität einbeziehen. In den vergangenen Jahren haben findige Suchmaschinenoptimierer mit sehr fragwürdigen Methoden (Spam/Bots etc.) über Kommentare, Gästebucheinträge usw. für ein enormes Spamaufkommen innerhalb der Website-Landschaft gesorgt. Die Zielsetzung ist eindeutig: möglichst viele eingehende Links, um das eigene Webprojekt in den SERPs nach vorne zu bringen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, verwenden heutzutage unzählige Sites automatisch den Wert „nofollow“ in ihren ausgehenden Links. In Verbindung mit den Maßnahmen der großen Suchmaschinen, den Linkjuice eingehender Links mit nofollow-Attribut nicht mehr in die Wertung mit aufzunehmen, hat sich Aufkommen der Spammer wieder reduziert.

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White Hat

Der Begriff “White Hat” beschreibt eine Vorgehensweise bei der Suchmaschinenoptimierung. White Hat ist jede Maßnahme, die mit den Webmasterrichtlinien der Suchmaschinenbetreiber konform geht. Mit dieser sauberen Suchmaschinenoptimierung lassen sich Erfolge meist langsamer als mit den gegensätzlichen Black Hat-Methoden erzielen, dafür sind sie langfristig erfolgreicher und sorgen in der Regel für nachhaltig gute Platzierungen in den SERPs. Sollen Internetauftritte langfristig angelegt werden, ist stets von der Nutzung unlauterer Methoden abzusehen. Die Suchmaschinen werden permanent verbessert, was früher oder später zwangsläufig zu einer Abstrafung von Sites führt, die versuchen, mit unsauberen Methoden bessere Platzierungen zu erzielen.

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Above the fold

"Above the fold“ bezeichnet den oberen Abschnitt des sichtbaren Bereichs, der auftaucht, wenn eine Website angesteuert wird. In diesem Segment werden wichtige Nachrichten und/oder Grafiken platziert, die besondere Aufmerksamkeit erregen sollen. Seinen Ursprung hat die Bezeichnung „Above the fold“ in den Printmedien, in denen die Platzierung besonderer Schlagzeilen auf der Titelseite im oberen Bereich genutzt wird, um auch gefaltet sofort sichtbar zu sein.

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Adsense

"AdSense“ ist eine Google-Lösung, die Volljährigen die Option bietet, Geld im Internet zu verdienen. AdSense wird so auf der Website des jeweiligen Nutzers integriert, dass Besucher automatisch Anzeigen mit ähnlichem Inhalt einsehen können. Auf diese Weise wird der User auf weitere artverwandte Inhalte im Netz aufmerksam. Der Webmaster der Internetpräsenz profitiert von diesem Angebot, da Google die Verlinkung bezahlt und AdSense kostenlos offeriert. Jeder autorisierte Besitzer darf diesen Service in Anspruch nehmen. Das Angebot beschränkt sich auf die Nutzung von maximal drei Blöcken auf einer Site, während der Verdienst ab einem Guthaben von über 70 Euro auszahlbar ist. Eine unkomplizierte Art, zusätzliches Einkommen zu generieren.

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Advertorial

Bei einem „Advertorial“ handelt es sich um einen redaktionellen Text, der sowohl für Print- als auch für Onlinemedien geschrieben wurde. Der Text wird dabei von verschiedenen anderen Inhalten wie beispielsweise Fotos, Tabellen oder online auch Videos ergänzt. Der redaktionell geschriebene Text erfüllt dabei Werbezwecke. Advertorials unterliegen dem deutschen Presserecht und müssen daher als solche gekennzeichnet werden.

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AdWords

AdWords begegnen jedem Internetuser, ohne dass sich diese darüber im Klaren sind. Dabei handelt es sich um ein Werbeprogramm von Google, bei dem Unternehmer bestimmte Keywords setzen, mithilfe derer Google genau jene Zielgruppe anspricht, die sich für das Produkt oder die beworbene Dienstleistung interessiert. AdWords erscheinen aber nicht nur auf Google-Seiten, sondern auch auf vielen anderen Websites. Dieses sogenannte Display Werbenetzwerk umfasst viele große, kleine, kommerzielle oder nicht kommerzielle Auftritte im Netz. Einzige Voraussetzung ist, dass Webmaster Google gestatten, einen Werbeauftritt auf ihren Sites zuzulassen. Im umgangssprachlichen Gebrauch ist mit AdWords oft auch nur die Werbung auf Google gemeint. Mit AdWords lassen sich bestimmte Marketingeffekte erreichen – so kann ein Unternehmen eine Marke (auch engl. „Brand“) gezielt bekannt machen, ohne dabei auf langwieriges Ranking angewiesen zu sein.

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Adwords Advisor

Der Begriff „AdWords Advisor“ steht für einen Mitarbeiter von Google, der für das Suchmaschinenoptimierungsprogramm Google AdWords in Foren und FAQs auf Fragen von Kunden und Interessierten eingeht und diese beantwortet. Suchmaschinenoptimierung (auch SEO, engl. „Search Engine Optimization“) ist ein Verfahren, das auch Google AdWords anwendet, um Schlüsselwörter in Suchmaschinenrankings gezielt auf den obersten Plätzen zu platzieren. Ein AdWords Advisor kann außerdem bei der Auswahl der Schlüsselwörter behilflich sein und gibt Tipps, wie und wo sich diese sinnvoll anwenden lassen. Er kann auch bereits vorhandene Wörter verändern oder ersetzen. Je höher der Einsatz der Wörter und der Platzierung ist, desto höhere Kosten fallen an.

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Affiliate

Der englische Begriff “Affiliate” beschreibt die Zusammenarbeit zwischen zwei Partnern. Meist geht es um die Kooperation zwischen einem Hersteller und einem oder mehreren Verkäufern bzw. Werbetreibenden, die die Produkte des Herstellers gegen Provision auf ihren eigenen Websites bewerben. Die Zusammenarbeit erfolgt – bis auf sehr wenige Ausnahmefälle – immer auf einer rein erfolgsorientierten Basis. Das Vergütungsmodell ist in der Regel auf Verkaufsprovisionen ausgelegt (kann aber auch vollkommen anders aussehen).

Die Funktionsweise soll anhand eines sehr einfachen Modells kurz nähergebracht werden:
Hersteller 1 produziert und vertreibt Produkt A zu einem Preis von 10€.

  • Affiliate 1 bewirbt Produkt A über seine eigene Affiliate-Site und leitet Kaufinteressenten zum Shop von Hersteller 1 weiter.
  • Die vereinbarte Verkaufsprovision für Affiliate 1 beträgt 10 % des Warenwertes.
  • Kaufinteressent 1 wird von Affiliate 1 zum Herstellershop geleitet – Kaufinteressent 1 kauft 3 Einheiten von Produkt A mit einem Warenwert von 30€.
  • Affiliate 1 erhält von Hersteller 1 für diesen Vorgang die vereinbarten 10 %, also 3€.
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Algorithmus

Einfach gesagt ist ein „Algorithmus“ eine eindeutige Vorschrift zur Lösung eines Problems. Algorithmen sind zentrale Themen in der Mathematik und Informatik. Seit dem 19. Jahrhundert werden immer wieder neue Ansätze zur Definition von Algorithmen und verwandten Begriffen wie Berechenbarkeit oder Automaten entwickelt. Der Algorithmus ist die Basis jedes Computerprogramms und wird damit immer mehr zu einem der wichtigsten Güter in der Wirtschaft. Von einfachen Steuergeräten über die Rechtschreibprüfung in Textprogrammen bis hin zur Analyse von Aktienmärkten gibt es unzählige Varianten. Ein bekanntes Beispiel ist die Bewertung von Struktur und Inhalt der Sites des World Wide Webs, die sich im Ergebnis einer Suchmaschine zu einem eingegebenen Begriff widerspiegelt.

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Allinanchor

Bei diesem Begriff handelt es sich um einen Suchbefehl der Suchmaschine Google. So finden sich beispielsweise bei der Eingabe "allinanchor:Marketing" alle Internetseiten, auf die am häufigsten mit dem Begriff „Marketing“ verlinkt wird. Mit dem Google-Operator Allinanchor werden Linktexte von Backlinks durchsucht. In den Ergebnislisten erscheinen nur die Websites, die die genannten Keywords in den Linktexten der Backlinks beinhalten. Die Websites werden in der Reihenfolge aufgelistet, die die Häufigkeit des Auftretens absteigend wiedergibt. Der Suchbefehl Allinanchor ist folglich ein wichtiges Hilfsmittel im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung. Er ermöglicht es, Konkurrenten für bestimmte Keywords ausfindig zu machen, bei denen anschließend Linktauschs angefragt werden können.

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Allinurl

"Allinurl“ ist ein Befehl, den Benutzer für eine spezielle Anfrage in Suchmaschinen eingeben können. Dadurch wird nicht hauptsächlich der Website-Inhalt analysiert, sondern nach allen Websites und deren Unterseiten gesucht, die den Suchbegriff in der URL enthalten. Eine korrekte Suchanfrage beginnt mit dem Allin-Befehl, gefolgt von einem Doppelpunkt und mindestens einem Begriff. Die Anfrage "Allinurl: Anfahrt" gibt alle Websites aus, die das Wort "Anfahrt" in der URL enthalten (z. B. www.beispiel.de/anfahrt.html). So kann beispielsweise die Gestaltung der Anfahrtsbeschreibungen von verschiedenen Websites betrachtet werden. Um themenverwandte Seiten, die mitunter keinen der Suchbegriffe in der URL enthalten, in der Ergebnisliste zu vermeiden, kann alternativ der Befehl "inurl" verwendet werden.

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Alt-Attribut

Das “Alt-Attribut“ ist eine wichtige Komponente bei der Verlinkung von grafischen Seiteninhalten. Seitenbesucher, die beispielsweise blind oder mit einem Browser ausgestattet sind, der keine Bildinhalte anzeigt, können das auf der Seite angezeigte Bild nicht sehen. Mittels Alt-Attribut (auch Alt-Text genannt) kann und soll im Link beschrieben werden, was auf dem Bild zu sehen wäre. Dadurch können Suchmaschinen erkennen, was das Bild darstellt und blinde Seitenbesucher können sich vorlesen lassen, was als Alt-Attribut für das Bild hinterlegt ist. Das bringt aus Sicht eines Suchmaschinenoptimierers gleich zwei entscheidende Vorteile mit sich:

  1. Die Anforderungen vonseiten der Suchmaschinen an die Seitenbetreiber werden so ein Stück weit besser erfüllt, da Seiteninhalte komplett auslesbar sind.
  2. Seitenbesucher, die das hinterlegte Bild nicht sehen können, sind dennoch in der Lage zu erfahren, welcher Inhalt zu sehen wäre. Dies ist ein wichtiges Element der Barrierefreiheit und hilft sehbehinderten Menschen, das Internet einfacher und interessanter zu nutzen.
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