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Fachbegriffe

BegriffDefinition
DeepBot

Ein DeepBot ist ein automatisches Programm (von „Bot“, Kurzform „Robot“), das im Internet nach neuen Websites sucht und diese für eine Suchmaschine indiziert. Es gibt verschiedene Arten solcher Programme („Crawler“ oder „Spider“ genannt), die jeweils etwas andere Aufgaben haben. Der DeepBot ist dafür zuständig, neue, noch nicht indexierte Sites in der Tiefe zu erfassen; möglichst alle Seiten einer Hierarchie oder Struktur werden indexiert und dauerhaft in den Index übernommen. Die mit Bots erfolgte Indexierung der Websites – es handelt sich im World Wide Web um Hunderte Milliarden Sites – macht das schnelle Auffinden, ohne die genaue Adresse einer Site zu kennen, überhaupt erst möglich.

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Delisting

Das Delisting ist eine Strafmaßnahme durch Google und wird bei Websites angewendet, die gegen die von Google aufgestellten Richtlinien für Webmaster verstoßen. Die Strafen sind in unterschiedliche Schweregrade unterteilt. Der Ausschluss einer Website aus dem Google-Index wird Delisting genannt. Die so bestrafte Website ist nicht mehr durch Suchanfragen bei Google auffindbar. Die Strafen werden automatisiert durch bestimmte Algorithmen oder manuell durch einen Google-Mitarbeiter verhängt. Die Richtlinien von Google beinhalten zum Beispiel, dass irreführende Weiterleitungen, verborgene Texte oder Links, kopierte Inhalte oder schädliche Funktionen nicht auf einer Site enthalten sein dürfen. Eine Zurücknahme der Strafe kann durch einen Antrag auf erneute Überprüfung durch Google eingeleitet werden.

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DENIC

DENIC steht für Deutsches Network Information Center. Die gemeinnützige Genossenschaft verwaltet und betreibt die Top-Level-Domain „.de“. Sie vergibt alle Domainnamen, die für die deutsche Domain angemeldet werden und registriert sind. Mitglieder der DENIC sind heute mehr als 300 Unternehmen, darunter alle bedeutenden nationalen und internationalen Internetdienstanbieter wie die Deutsche Telekom, Vodafone, United Internet, Strato etc.
Als die Top-Level-Domain „.de“ im November 1986 eingeführt wurde, übernahm zunächst die Universität Dortmund und ab 1994 die Universität Karlsruhe die Verwaltung der Domain. Infolge der deutlich steigenden Nachfrage nach Domains in den 90er Jahren wurde schon Ende 1996 eine Genossenschaft gegründet. Ab Juli 1997 übernahm die DENIC nach und nach alle mit der .de-Domain verbundenen Aufgaben.

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Description

Description ist ein Metatag im Kopf eines HTML-Dokuments, das der Betreiber bzw. Ersteller einer Website festlegt. Die Description ist vor allem wichtig, weil sie in den Ergebnissen von Suchanfragen zusammen mit Titel und URL der Site angezeigt wird. Daher sollte sie den Inhalt der Site möglichst genau beschreiben. Eine gelungene Description kann eine Website aus der Liste der Suchergebnisse herausheben, auch wenn sie nicht an erster Stelle steht. Daher ist sie zwar kein direktes Mittel zur Suchmaschinenoptimierung, kann aber das Interesse des Anwenders auf die Site lenken. Somit sollte die Description für jede einzelne Site, die in den Index der Suchmaschinen aufgenommen wird, sorgfältig gewählt werden.

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DHTML

Das "D" in DHTML steht für dynamisch. Es handelt sich dabei also um HTML, mit dem eine Website nicht statisch angezeigt wird, sondern deren Inhalt und Struktur sich aufgrund von Benutzereingaben dynamisch ändern können, z. B. Eingabedialoge (Formulare) und das Aufklappen eines Menus oder einer Auswahlliste, wenn der Benutzer mit der Maus darüberfährt oder sie anklickt.
DHTML ist aber keine Erweiterung der Sprache HTML durch neue Elemente und auch keine neue Sprache. Vielmehr kommen zusätzliche Techniken – in erster Linie JavaScript als weitere Sprache – zum Einsatz. Dynamisches HTML ist daher nur mit neueren Browserversionen nutzbar, sofern JavaScript nicht vom Benutzer deaktiviert wurde, beispielsweise aus Sicherheitsgründen. Mittlerweile ist jedoch eher der Begriff DOM Scripting statt DHTML geläufig.

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Dialer

Dialer sind Programme, die eine Wählverbindung von einem Rechner zu einem Telefon- oder Datennetz aufbauen. Da Computer im Festnetz heute praktisch ausschließlich über DSL kommunizieren, werden sie mittlerweile eher im Mobilfunkbereich eingesetzt. Grundsätzlich können mithilfe dieser Programme Mehrwertdienste über die Telefonrechnung abgerechnet werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Begriff für Einwahlprogramme für Mehrwertdienste durchgesetzt und ist damit zum Synonym für unseriöse oder sogar kriminelle Angebote geworden. Heute gibt es Verfahren mit dieser Bezeichnung, die im technischen Sinne aber keine Dialer sind. Damit kann zum Beispiel ein E-Book über die Telefonrechnung bezahlt werden, wenn während der Zeit für den Download eine entsprechende Nummer per Telefon gewählt wird.

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Direct Marketing

Beim Direct Marketing geht es darum, spezielle Kundengruppen mit einer Kampagne direkt anzusprechen und auch eine Antwort vom Kunden zu erhalten. Die Übermittlung der Werbebotschaft erfolgt beim Direct Marketing direkt; kein Netzwerk oder Drittanbieter bietet seine Dienste an, um die Werbebotschaft zu verteilen. Als Kommunikationsweg können Marketer sowohl Offline- als auch Onlinemedien nutzen. Hierzu zählen Flyer und Poster, aber auch E-Mails, SMS und Fax.

 

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DMOZ

DMOZ steht für Directory Mozilla, auch bekannt als Open Directory Project (ODP). Nach eigenen Angaben handelt es sich hierbei um das größte von Menschen gepflegte Verzeichnis des World Wide Web. Das Motto lautet "Humans do it better", die Mitarbeit ist ehrenamtlich. Ziel ist es, die im Internet veröffentlichten Informationen zu katalogisieren. Gegründet wurde das ODP, weil einerseits in redaktionell betreuten Verzeichnissen neue Sites erst nach langer Verzögerung aufgenommen wurden und ein hoher Anteil toter Links existierte; andererseits wurde der kommerzielle Aspekt durch automatisierte Suchmaschinen zu sehr in den Vordergrund gerückt. Die Inhalte von DMOZ sind frei zugänglich und können unter Lizenzbedingungen kostenfrei weiter verbreitet werden. Bis 2011 nutzte auch Google die Daten des DMOZ.

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DNS

Das Domain Name System (DNS) ist einer der grundlegenden Dienste in IP-basierten Netzwerken, d. h., sowohl im Internet als auch in einem Firmennetzwerk mit nur einigen oder sehr vielen Rechnern. Jeder Computer in einem Netzwerk hat eine IP -Adresse, die aus mehreren Zahlenkolonnen besteht. Da ein Anwender sich diese nicht merken kann, gibt es für ihn die Domain, zum Beispiel Beispiel-Website.de. Das DNS löst den Domainnamen auf und teilt dem Rechner die dazugehörige IP-Adresse mit, ähnlich wie eine Telefonauskunft. Das DNS ist hierarchisch strukturiert und weltweit in Zonen unterteilt. Es wurde bereits 1983 entworfen und zeichnet sich durch dezentrale Verwaltung, Eindeutigkeit von Namen und seine Erweiterbarkeit aus. Für die internen Netzwerke von Firmen oder Behörden werden eigene, interne DNS genutzt.

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Domain

Eine Domain ist ein sogenannter Namensraum, ein Teil des hierarchisch aufgebauten Domain Name System für das Internet. Es gibt eine Wurzel (engl., „Root“) und darunter die von einem internationalen Gremium vergebenen Top-Level-Domains wie „.com“, „.org“ oder „.de“. Die Ebenen werden durch Punkte getrennt, wobei der letzte Punkt und die Wurzel weggelassen werden. Die nächste Ebene ist ein weltweit eindeutiger, unter gewissen Einschränkungen frei wählbarer Name unterhalb dieser Top-Level-Domain. Die Regeln für die Namensvergabe definiert die jeweils zuständige Stelle für die Top-Level-Domain.
Mit einem vollständigen Domainnamen kann eine beliebige Adresse identifiziert werden. Durch den weltweit verteilten DNS-Dienst wird jeder Domain ihre eindeutige Netzwerkadresse zugeordnet. Das System der Domains ist eine hierarchische, aber dennoch dezentral zu verwaltende Struktur und praktisch beliebig erweiterbar.

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