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Term Definition
Gästebuch-Spam

Der Gästebuch-Spam gehört zu den Maßnahmen im Linkaufbau, die eher im Black-Hat-SEO-Bereich angesiedelt sind. Um an möglichst viele Links aus interaktiven Seitenbereichen verschiedenster Websites zu gelangen, wurden und werden Automatismen in Form von diversen Scripten sowie Softwaretools angewandt. Dabei werden vor allem Kommentare aus Blogs und in Gästebüchern einer Website genutzt, um Links und sonstige Inhalte zu platzieren. Dieses Vorgehen hat dazu geführt, dass die meisten Website-Betreiber mittlerweile entsprechende Schutzmechanismen nutzen, um den automatisierten Spam direkt herauszufiltern.

Aus SEO-Sicht sind Links aus Gästebüchern und Blogkommentaren aber immer noch eine sehr interessante Sache. Sie sollten allerdings auf der Grundlage eines echten Eintrags mit Bezug zum Ausgangsthema verfasst werden – dadurch erhöht sich zum einen die Chance auf Veröffentlichung und – wenn der Kommentar bzw. Beitrag wirklich gut und interessant geschrieben ist – auf die Platzierung eines Links direkt aus dem Artikel heraus.

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Google Analytics

Google Analytics ist ein Werkzeug zur Analyse von Nutzerverhalten auf Websites. Erfasst und untersucht wird unter anderem, woher ein Besucher einer Website kommt, wie lange er auf welchen Seiten verweilt und wie er Suchmaschinen nutzt. Auch relevante Aktivitäten in sozialen Netzwerken werden analysiert und mit anderen Daten verknüpft. Mit diesem Werkzeug lässt sich der Erfolg von Werbekampagnen auswerten. Zudem können Webmaster damit herausfinden, welche Aktivitäten in sozialen Netzwerken Auswirkungen auf den Besuch einer Website haben. Google Analytics wird von beinahe der Hälfte aller Websites benutzt. Bei Datenschützern steht der Dienst massiv in der Kritik, da umfassende Benutzerprofile angelegt werden. Bei anmeldepflichtigen Diensten können diese Profile auch Personen zugeordnet werden. Google Analytics sollten Webmaster auch nutzen, wenn sie kostenpflichtige Analysetools verwenden. Der Nutzen ergibt sich aus dem Umstand, dass man Daten direkt vom größten Suchmaschinenanbieter erhält und Daten von externer Software damit gut ergänzen kann.

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Google Base

Im Jahr 2005 wurde der Dienst Google Base aktiviert. Ursprünglich handelte es sich dabei um eine Web-Datenbank, in der jedermann alles ablegen konnte. Zielsetzung war ein allgemeiner kostenloser Marktplatz für alle möglichen Dinge. Im Laufe der Zeit ging der Dienst immer weiter in Richtung Google Produktsuche und mündete schließlich als Schnittstelle und Grundlage für das Google Shoppingangebot. Dabei geht es um Produktinformationen, die Verkäufer an Google übermitteln und die bei Suchanfragen innerhalb von Google Shopping, aber auch bei der normalen Googlesuche angezeigt werden. Dieser Dienst ist nicht kostenlos. Den Dienst Google Base als kostenlose Web-Datenbank für alles und jeden gibt es in seiner ursprünglichen Form nicht mehr.

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Google Bombing

Bei Google wird eine Website nicht nur nach ihren Inhalten bewertet, sondern auch nach dem Text von Links (Text-Anchor), andere Websites auf sie verweisen. Dieser Mechanismus ist sinnvoll und funktioniert gut. Er kann aber auch missbraucht werden. Beim Google Bombing wird eine Site durch vielfaches Setzen von Links mit immer dem gleichen Text auf eine bestimmte Website mit dem Text in Verbindung gebracht. Bekanntestes Opfer ist der ehemalige US-Präsident George W. Bush, auf dessen Biografie auf der Website des Weißen Hauses unzählige Links mit dem Begriff "worst president" gesetzt wurden. Als Medien zur Eingabe der Links dienen häufig Kommentarfunktionen von Nachrichtenforen oder Blogs.

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Google Bowling

Google Bowling wurde eine Zeit lang als eine Art negative Suchmaschinenoptimierung betrieben – und zwar nicht für die eigene Website, sondern für die der Konkurrenz. Google bewertet die Anzahl externer Links, die auf eine Website führen; viele Links bedeuten hohe Rankingposition. Das ist leicht zu realisieren, indem der Betreiber einer Website andere Webmaster dafür bezahlt, dass sie Links zu seiner Site aufnehmen. Google reagierte darauf mit Änderungen am Algorithmus, sodass reine "Durchgangs"-Sites oder automatisiert eingetragene Links in Weblogs schlechte Rankings oder die Entfernung aus dem Index zur Folge haben. Durch solche Aktionen mit Links auf Konkurrenzwebsites konnte man diese aus Google "herauskegeln".

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Google Clicktracking

Das Google Clicktracking  ist ein Verfahren zum Ranking innerhalb von Suchergebnissen. Es soll feststellen, welche Einträge in einer Liste mit Suchergebnissen Benutzer tatsächlich anklicken. Einträge mit häufigen Klicks sollen besser bewertet werden als solche, die nur selten oder gar nicht angeklickt werden. Eine Manipulation dieses Verfahrens wäre zunächst einmal recht einfach. Würde Google jedoch nur eine sehr geringe Menge der Suchergebnisse auf diese Weise prüfen, wäre ein Missbrauch nicht sinnvoll. Wegen der großen Anzahl der Suchanfragen würde aber trotzdem ein brauchbares Ergebnis dabei herauskommen. Ob häufiger angeklickte Sites tatsächlich besser bewertet werden, ist allerdings umstritten.

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Google Dance

Als Google Dance wird das Phänomen bezeichnet, dass für gleichzeitige identische Suchanfragen verschiedene Ergebnisse geliefert werden. Die Indizierung aller Websites ist eine Aufgabe, die nicht zentral von einem Rechenzentrum aus geleistet werden kann. Sie wird von verschiedenen autarken Rechenzentren in der ganzen Welt aus durchgeführt, wobei jedes Rechenzentrum seinen eigenen Index aktualisiert. Die Synchronisierung zwischen den Servern verschiedener Rechenzentren erfolgt mit einem Zeitversatz. Abhängig davon, an welchem Ort eine Suchanfrage vom Benutzer aufgegeben wird, werden die Anfragen zu unterschiedlichen Rechenzentren geleitet. Ist die Indizierung noch nicht synchronisiert, werden für die gleiche Anfrage unter Umständen unterschiedliche Ergebnisse geliefert. Da Aktualisierungen mittlerweile aber fortlaufend stattfinden, passiert das heute nur noch selten.

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Google Everflux

Der Begriff Google Everflux beschreibt die Wechselhaftigkeit der Ergebnisse bei Googlesuchanfragen. Everflux bedeutet etwa "ständig im Fluss". Die Ursache dafür liegt in der Arbeitsweise der Webcrawler von Google. Da es eine wesentliche Funktion der Suchmaschine ist, neue Websites so schnell wie möglich in ihren Ergebnissen zu präsentieren, werden neue Websites zunächst oberflächlich mit dem sogenannten Fresh Crawl gescannt und in den Index aufgenommen. Als neue Sites erhalten sie dabei einen gewissen "Bonus" und werden relativ weit oben in den Ergebnissen angezeigt.
Nachdem eine Website etwas später in einem zweiten Schritt mit dem Deep Crawl komplett bis in die Tiefe gescannt und analysiert wurde, erhält die Site ihren echten Rank im Index und daher möglicherweise eine weitaus schlechtere Platzierung in den Ergebnissen.

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Google Guy

Die Bezeichnung Google Guy ist in der rasant wachsenden Community von Menschen, die sich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Internet-Marketing beschäftigen, zum festen Begriff geworden. Gemeint ist damit nicht eine bestimmte Person, sondern jemand, der – vermeintlich oder tatsächlich – über interne technische Informationen aus dem Umkreis von Google verfügt und diese über das Internet weitergibt. Da sehr viele technische Details der Suchmaschine nicht veröffentlicht und zudem auch permanent verändert werden, sind Blogs oder Foren als Informationsquelle sehr wichtig. Personen, die internes Wissen haben und verbreiten, werden häufig scherzhaft als Google Guy bezeichnet, was ausdrücken soll, dass sie eine besondere, enge Beziehung zu Google haben.

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Google Local

Bereits 2004 wurde unter dem Namen Google Local eine Neuentwicklung präsentiert, bei der es möglich war, die Suche bei Google durch die Eingabe einer Stadt oder einer Postleitzahl zu "lokalisieren". Nach der Einführung von Google Maps verschwand der Begriff Google Local schnell wieder. Standortbezogene Dienste sind durch die Verbreitung mobiler Endgeräte heute weit verbreitet.
Unternehmen können sich heute bei Google mit ihrer Adresse eintragen lassen und werden damit nicht nur über die normale Googlesuche gefunden, sondern auch über ihren Namen oder Keywords sowie ihren Standort in Google Maps. Für ein gutes Ranking empfiehlt Google klare Adressinformationen auf der Website und bei der Registrierung bei Google My Business mit Angabe von ein oder maximal zwei Kategorien.

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Google Sandbox

Bei der Google Sandbox (im Allgemeinen nur „Sandbox“ genannt) handelt es sich um eine nicht final bewiesene, aber dennoch sehr interessante Theorie:
Die Sandbox (engl., „Sandkasten“) soll dafür Sorge tragen, dass neue bzw. junge Websites zunächst keine Chance auf ein vernünftiges Ranking haben – ganz gleich, ob sie gute eingehende Links und Inhalte haben oder nicht. Laut der Theorie soll dies vermeiden, dass neue Spamsites zu schnell indexiert werden und dann mit billigen Wegwerfseiten Geld verdienen. Diese Theorie ist für die Suchmaschinenoptimierung durchaus interessant – immerhin lässt sich dadurch erklären, warum viele gute Sites ziemlich lange benötigen, bis sie in den Suchergebnissen ankommen und nach vorne wandern. In diesem Zusammenhang ist – speziell bei frisch aufgesetzten Websites – sehr viel Geduld gefragt.

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Google Sitemaps

Eine Sitemap ist sozusagen die Landkarte einer komplexen Website mit vielen Unterseiten. Häufig wird auf Websites eine Sitemap präsentiert, um dem Benutzer eine schnelle Navigation zu ermöglichen und ihm eine Übersicht über die Inhalte einer Webpräsenz zu verschaffen.
Google bietet Website-Betreibern mit Googleaccount an, die Sitemap ihrer Websites in ihrem Account einzustellen und damit bei Google einzureichen. Damit erhält der Webcrawler  eine Hilfestellung. Für den Website-Betreiber bietet das den Vorteil, dass er Probleme mit der Erreichbarkeit einzelner Seiten direkt überprüfen kann, wenn die Struktur einer Seite neu erstellt oder geändert wurde. Es gibt allerdings keine Garantie, dass jede einzelne Seite der Sitemap gecrawlt und indiziert wird.

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Google Toolbar

Die Google Toolbar ist eine Erweiterung von Google für den Browser Internet Explorer von Microsoft. Es gab auch eine Version für Firefox, diese stellte Google jedoch ein. Die Software steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Einzige Voraussetzung ist der Internet Explorer 6 oder eine höhere Version.
Die Erweiterung bietet einen schnellen Zugriff auf Googledienste. So lassen sich etwa News oder Bilder schnell suchen, einzelne Begriffe oder auch ganze Websites übersetzen (von Englisch in Deutsch). Über Google+ können Websites oder Artikel weitergegeben (geteilt) werden. Zudem besteht die Möglichkeit zur Verbindung mit vielen sozialen Netzwerken. Wer das möchte und ein Googlekonto besitzt, kann über die Funktion „Webprotokoll“ all seine besuchten Sites direkt an Google senden, um sie abzuspeichern.

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Googlebot

Der Googlebot ist ein automatisches Programm von Google, das Websites prüft und sie dem googleeigenen Index hinzufügt. Es handelt sich dabei in Wirklichkeit um zahllose Instanzen eines Programmes, die auf unzähligen Rechnern weltweit gleichzeitig laufen und täglich Milliarden von Websites untersuchen. Diesen Prozess nennt man Crawling, die Programme auch Webcrawler.
Ziel des Crawlens ist es, den Inhalt der Suchmaschinen so aktuell wie möglich zu halten. Crawler überprüfen, ob sich Inhalte geändert haben oder ob Links veraltet sind. Der Googlebot erkennt Links zu anderen Sites und fügt diese der Liste der zu prüfenden Sites hinzu. Laut Google greift der Bot im Durchschnitt einmal alle paar Sekunden auf eine Website zu. Zurzeit läuft die Entwicklung zur Erfassung dynamischer Webinhalte durch Crawler.

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