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Term Definition
Search Engine

Eine Search Engine (engl., „Suchmaschine“) ist ein System von Computerprogrammen, das dazu dient, das World Wide Web nach Informationen zu durchsuchen. Die gefundenen Ergebnisse werden in der Regel in sogenannten Search Engine Result Pages (SERP) dargestellt. Im Unterschied zu Web Directories, die von Menschen gepflegt werden, funktionieren Search Engines vollautomatisch.
In den Anfangszeiten des World Wide Web gab es lediglich ein einziges Verzeichnis von Webservern, die auf dem Webserver des CERN (europäisches Kernforschungszentrum) gehostet wurde. Von hier aus konnte man zur gesamten Information im Netz gelangen. Anfang der 90er Jahre entstanden die ersten Programme zur Suche im Web. Etwa um das Jahr 2000 herum wurde die Search Engine von Google populär, insbesondere durch die Erfindung des Pagerank-Algorithmus.

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SEM

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM) umfasst als Teilgebiet des Onlinemarketings alle Aktivitäten zur Erhöhung der Besucherzahlen auf Websites über Suchmaschinen. Das ist zum einen das SEA (Search Engine Advertising), also die Werbung auf Suchmaschinenseiten, und zum anderen die SEO (Search Engine Optimization), also die Suchmaschinenoptimierung von Websites.
Ziel des Suchmaschinenmarketings ist eine prominente Platzierung eines Artikels, einer Marke oder einer Site auf Ergebnisseiten für Suchanfragen, die bestimmte Keywords enthalten. Ob diese Platzierung im organischen Teil des Suchergebnisses oder in einem Werbeblock ist, entscheiden die angewendeten Methoden des SEM. Die Werbeeinblendungen sind dabei keine Konkurrenz zu den organischen Ergebnissen, wenn – wie bei den großen Suchmaschinen üblich – beide Teile in der Darstellung getrennt werden.

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Semantik

In der Sprachwissenschaft ist Semantik ein zentrales Element. Dieser Begriff umschreibt den Umstand, dass es zu jedem Wort einen Sinn geben muss. Dieser Sinn lässt sich meist auch mit alternativen Worten und Aussagen treffen. An diesem Punkt wird der Bezug zur Suchmaschinenoptimierung hergestellt: Bei Inhalten sollte der Sinn herausgearbeitet und leicht verständlich präsentiert werden. Der Aspekt der Semantik verlangt dabei, dass nicht nur eine, sondern möglichst verschiedene Ansichten zur gleichen Sache ausgearbeitet werden.
Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass ein Thema von möglichst vielen verschiedenen Seiten beleuchtet werden muss, um es umfassend darzustellen. Je detaillierter man bei der Ausarbeitung vorgeht, desto spezifischer wird der Inhalt – dadurch erhalten die so erstellten Inhalte einen deutlich erkennbaren Mehrwert für die Website-Besucher, was sich positiv in den SERPs niederschlägt.

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Semantische Analyse

Die Semantik ist die Lehre von der Bedeutung von Worten und Zeichen. Eine semantische Analyse im Sinne von Suchmaschinenoptimierung ist die Untersuchung des Inhaltes einer Website und seiner Bedeutung. Die Bedeutung der semantischen Analyse nimmt im World Wide Web stetig zu. Der Inhalt einer Website wird von Suchmaschinen semantisch analysiert, um seine Bedeutung möglichst genau erfassen und einordnen zu können. Damit kann anschließend auch zum Thema passende Werbung eingeblendet werden. Für die SEO ist es wichtig, den semantischen Kontext des Inhaltes der Site möglichst gut zu kennen und möglichst viele dafür relevante Begriffe einzubauen. Auch das Linkbuilding zu Sites mit hoher Relevanz im gleichen Themengebiet kann damit unterstützt werden.

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SEO

Search Engine Optimization (SEO) umfasst zahlreiche Maßnahmen, um eine Website so zu gestalten, dass sie bei gegebenen Suchbegriffen möglichst weit oben in den Suchergebnissen angezeigt wird. SEO gehört zum Suchmaschinenmarketing (SEM). Man unterscheidet zwischen der OnPage-Optimierung und der OffPage-Optimierung. Auch die Einbindung sozialer Medien gehört mittlerweile zur Suchmaschinenoptimierung. Ganz allgemein geht es bei SEO heute vor allem um die Sichtbarkeit auf allen Kanälen.

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SERP

SERP ist die gängige Abkürzung für “Search Engine Ranking Position” und steht für die Platzierung des gewünschten Webprojekts in Bezug auf das gesuchte Keyword bzw. die gesuchte Keywordphrase (vgl. Longtail Keyword). Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, die betreuten Webinhalte durch verschiedenste Maßnahmen in diesen Suchergebnislisten in der Platzierung nach vorne zu bringen, damit Suchmaschinennutzer sie besser wahrnehmen können. Je nach Keyword und Thematik kann es enorm aufwendig sein, auf der ersten Seite der SERPs zu erscheinen. Diverse Fallstudien haben aber gezeigt, dass es sich lohnt, auf den ersten fünf Plätzen der Suchergebnisliste zu stehen. Die Klickzahl erhöht sich deutlich mit jedem Platz, den man in der Liste steigt (ausgehend von Platz 10-1 in der Ergebnisliste).

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SERPS Pollution

Search Engine Results Pages Pollution (engl., „Verschmutzung der Ergebnisseiten einer Suchanfrage“) bezeichnet die Tatsache, dass Ergebnisseiten häufig auch vollkommen nutzlose Sites enthalten, die bestenfalls entfernt mit der eingegebenen Suchanfrage zu tun haben und dementsprechend irrelevant sind. Diese Ergebnisse enthalten keinen relevanten Inhalt, etwa wie Doorway Pages, Linklisten oder Affiliate-Seiten. Für den Anwender sind sie also eine Verschmutzung des erwarteten Ergebnisses. Die Betreiber von Suchmaschinen treiben einen sehr hohen Aufwand, um solche Ergebnisse zu vermeiden, doch die Anbieter finden immer wieder neue Möglichkeiten, die Algorithmen der Suchmaschinen auszutricksen. Werden solche Offerten erkannt und gemeldet, entfernen die Suchmaschinenbetreiber sie in der Regel aus dem Index.

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Server

Der Begriff Server wird sowohl im Zusammenhang mit Hardware als auch mit Software benutzt. Ein Server ist ein Dienstleister oder Dienstanbieter, und in den meisten Fällen ist das heute eine Kombination von Hard- und Software. Ein Server im Sinne von Webserver ist ein leistungsfähiger Computer oder ein Verbund von mehreren Computern mit spezieller Software.Über eine Schnittstelle (Port) kann ein beliebiger Client, in der Regel ein Browser, mit dem Server Kontakt aufnehmen und seine Dienste in Anspruch nehmen. Diese Dienste bestehen dann meistens aus dem Bereitstellen von Internetseiten, die vom Client angezeigt werden. Der Server kann im Verlauf einer Session, zum Beispiel eines Einkaufsvorganges, auch die Dienste von weiteren Servern (zum Beispiel Datenbankserver) in Anspruch nehmen.

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Session ID

Eine Session ID (Session Identifier oder Sitzungsbezeichner), dient dazu, bei Clientanfragen an einen Webserver zusammengehörende Anfragen eines Benutzers zu erkennen und zuzuordnen. Das im World Wide Web benutzte Übertragungsprotokoll http ist zustandslos, was bedeutet, dass jede Anfrage an den Server behandelt wird, als sei sie die erste. Um Dienste anbieten zu können, die komplexere Transaktionen mit einer Vielzahl von Anfragen an den Server beinhalten (zum Beispiel Onlineshops), wird bei der ersten Anfrage eines Clients eine eindeutige Session ID vom Server erzeugt und an den Client zurückgesendet. Diese Session ID sendet der Client nun mit jeder weiteren Anfrage an den Server mit, sodass der Zustand der Sitzung mitgeführt werden kann.

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Session Length

Als Session Length wird die Dauer eines Besuches einer Website bezeichnet. Sie kann als Erfolgskontrolle für Werbung benutzt werden. So werden Besuche einer Website nach einer Bewertungsmethode erst dann gezählt, wenn der Besuch mindestens eine Minute gedauert hat. Eine Session oder Sitzung kann man als Container für alle Aktionen eines Benutzers auf der Website ansehen. Die Session Length wird in der Regel so begrenzt, dass eine Session vom Server aus beendet wird, wenn der Nutzer eine definierte Zeit lang (zum Beispiel 30 Minuten) keine Aktion mehr durchgeführt hat. Nach jeder Benutzeraktion wird der Timer neu gestartet. Um die Session Length messen zu können, ist eine Session ID erforderlich.

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Sitelinks

Sitelinks sind zusätzliche Links in einem Suchergebnis. Es handelt sich dabei um Links zu Unterseiten der gefundenen Website, die ein Algorithmus als hilfreich für die Navigation innerhalb der gefundenen Site ermittelt hat. Zurzeit nutzt nur Google einen solchen Algorithmus. Die zusätzlichen Links innerhalb des Suchergebnisses werden direkt unter der gefundenen Hauptseite angezeigt. Damit soll dem Benutzer die Navigation auf der Site erleichtert werden. Sitelinks werden automatisch ermittelt, falls der Algorithmus sinnvolle Links findet. Später soll möglicherweise auch Input der Webmaster berücksichtigt werden. Laut Expertenmeinung geben Sitelinks den Suchergebnissen mehr Gewicht; zumindest haben sie den Effekt, darunterliegende Suchergebnisse weiter nach unten zu verschieben.

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Sitemap

Eine Sitemap ist sozusagen die Landkarte einer Website. Sie zeigt im Idealfall die Verlinkungsstruktur aller Dokumente der Website an, ist aber weder Inhaltsverzeichnis noch Index, sondern nur eine Übersicht. Für die Benutzerfreundlichkeit einer Website spielt die Sitemap eher eine untergeordnete Rolle, da bereits eine sinnvolle Navigation und eine Suchfunktion den Anwender dahin bringen, wo er hin will. Für die Suchmaschinenoptimierung hingegen spielen Sitemaps eine wichtige Rolle, da sie sicherstellen, dass alle Unterseiten tatsächlich erreichbar sind. Außerdem benutzen die Suchmaschinencrawler vorhandene Sitemaps, um alle Seiten einer Webpräsenz zu erfassen. Die Sitemap selbst ist ein Dokument wie jede andere Unterseite auch. Handelt es sich um eine standardisierte Sitemap auf Basis von XML, wird dadurch die Durchsuchbarkeit der Website für Suchmaschinen verbessert.

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Slow Death

Mit diesem englischen Begriff wird der langsame Tod einer Website beschrieben. Im Grunde bedeutet es, dass eine bestimmte Website langsam, aber sicher aus den Ergebnislisten großer Suchmaschinen wie Google verschwindet, bis sie schließlich gar nicht mehr im Index vorhanden ist. Bei Google beginnt dieses Phänomen beispielsweise damit, dass die einzelnen Seiten der Website in den Ergebnislisten nicht mehr mit Beschreibung angezeigt werden, sondern als nackte URL. Die Ursachen dafür sind nicht genau geklärt, aber eine der häufigsten Gründe ist anscheinend das Vorhandensein von Duplicate Content auf der Website. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Site mittels Hijacking gekapert wurde und potenzielle Website-Besucher umgeleitet werden.

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Social Marketing

Social Marketing unterscheidet sich stark vom normalen Marketing. Hierbei geht es nicht darum, Produkte und Dienstleistungen mit Gewinnabsicht bekannt zu machen, sondern darum, soziale Kompetenz aufzubauen. Social Marketing wird daher in der Regel von nicht-gewinnorientierten Einrichtungen, staatlichen und gemeinnützigen Organisationen genutzt.

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Social Tagging

Social Tagging heißt, frei übersetzt, soziale Verschlagwortung. Hierbei werden in bestimmten Portalen Schlagwörter als Lesezeichen genutzt, um so bestimmte Sites schnell wiederfinden zu können. Social Tagging ist heute kaum noch verbreitet, da es von vielen Suchmaschinenoptimierern zum Linkaufbau genutzt wurde. Heute finden wir Social Tagging vor allem noch in Weblogs in Form von sogenannten Tagwolken. Dabei werden häufig verwendete Keywords in einer Wolke aufgelistet. Die am häufigsten genutzten Keywords werden dabei größer dargestellt. So wird gleichzeitig eine Relevanz suggeriert.

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