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OnlinemarketingDer Begriff Marketing beschreibt die marktorientierte Führung eines Unternehmens, die eine zielgruppenorientierte Ausrichtung des Geschäfts anstrebt – mit dem Ziel, im Wettbewerb einen Vorteil zu erlangen. Dafür muss das Marketing die Bedürfnisse der Zielgruppe ansprechen, demnach geht es in diesem Bereich insbesondere um Botschaften. Beim Online-Marketing (auch Internetmarketing oder Web-Marketing) wird das klassische Marketing in das Internet verlagert, um eine größere Zielgruppe zu erreichen. Hierbei bildet die Website des Unternehmens den Hauptbestandteil. Auf dieser sind die Produkte und/oder Leistungen ansprechend dargestellt. Mittels verschiedener Maßnahmen gilt es nun, die User auf die Website zu lenken.

Eines der ersten Instrumente im Online-Marketing war die Werbung mit Bannern (Display Advertising), im Rahmen derer hübsche Grafiken mit möglichst beweglichen Werbebotschaften erstellt und mit einem Link versehen wurden. Klickte der User die Grafik an, leitete der aktivierte Hyperlink den Nutzer auf eine der Seiten des Werbetreibenden. Die User empfanden diese Art der Werbung jedoch als lästig und sorgten mittels Ad Blocker dafür, dass ihnen die Website auch ohne Bannerwerbung angezeigt wird. Daraufhin ging die Bannerwerbung merklich zurück.

Etwas schwieriger ist die Frage, ob das E-Mail-Marketing bereits ein auslaufendes Werbekonzept ist. Es gehört seit vielen Jahren zu den Klassikern im Online-Marketing, wobei sich zwei Versionen des Marketings via E-Mail herausbildeten:

  • Werbung per E-Mail
    Hierbei soll der Versand von Werbebotschaften per E-Mail ein Produkt bewerben. Viele kennen sicher jene E-Mails, in denen alle möglichen Produkte vorgestellt werden. Diese Art von elektronischer Post landet jedoch häufig im Spamordner, was darauf schließen lässt, womit diese Form des Marketings ein Auslaufmodell ist.

  • Kundenbindung per E-Mail
    Für die Kundenbindung ist die E-Mail noch immer ein optimales Instrument. Es ist unkompliziert, günstig und nach wie vor erfolgreich.

Wie E-Mail-Marketing funktioniert und worauf Werbetreibende achten sollten, erklären wir unter dem Menüpunkt E-Mail-Marketing.

Internetmarketing in seiner ganzen Vielfalt

Um das (Internet-)Marketing in seiner ganzen Bandbreite zu erfassen, müssen wir etwas weiter ausholen. Die Kundengewinnung und das Erzielen von Verkäufen erfolgen nicht nur per (organischer) Suchmaschinenoptimierung. Hier spielen auch Techniken wie Search Engine Marketing (Suchmaschinenoptimierung durch das Kaufen von Werbeplätzen), E-Mail-Marketing, Content-Marketing und Social-Media-Marketing eine wichtige Rolle. Demnach sind die Möglichkeiten zum Vermarkten von Produkten und Dienstleistungen im Internet enorm vielfältig. Es gibt kostenlose (SEO, Social Media Marketing) und kostenpflichtige (SEM) Strategien, doch auch die vermeintlich kostenlosen Werbeformen können aufgrund des dafür erforderlichen Zeiteinsatzes entsprechende Kosten verursachen.
Methoden beim Online-Marketing

 

Methoden beim Online-Marketing
Engagement Marketing +

 

Beim Engagement Marketing handelt es sich um eine Methode des Online-Marketings, bei der die eigene Zielgruppe mit in die Werbemaßnahme einbezogen werden soll. Dabei setzen Werbetreibende gleich auf mehrere Aspekte, die erfolgreiches Marketing ausmachen: Zum einen besteht ein größeres Vertrauen zwischen Usern, wodurch sich die Werbebotschaft besser verteilen lässt; zum anderen soll die Zielgruppe möglichst in direkten Kontakt mit dem Anbieter treten.

 

Allgemeine Informationen

Online-Marketing ist schon lange davon geprägt, dass ein Unternehmen seine Werbebotschaft über verschiedene Kanäle verteilt. Dank des Engagement Marketings erfolgt Marketing nun auf viele Schultern verteilt, wobei die Zielgruppe eine zentrale Rolle spielt. Der potenzielle Kunde selbst wird also zum Verteilen der Werbebotschaft oder zur Imagestärkung einer Marke genutzt. Diese Werbeform lässt sich meist online über soziale Netzwerke verbreiten und stößt nicht auf Ablehnung, wie es bei herkömmlichen Werbeformen wie Bannern der Fall ist.
Beim Engagement Marketing hingegen wird der potentuelle Empfänger der Werbebotschaft aktiv in die Marketing-Strategie eingebaut. Dabei kommen viele verschiedene Werbemöglichkeiten zum Einsatz. Ziel ist es, eine echte Markenbindung beim Kunden aufzubauen.

 

Engagement Marketing in der Praxis

Engagement Marketing stützt sich nicht nur auf eine Marketing-Methode oder einen einzelnen Verteilerweg. Vielmehr kann es sowohl online als auch offline oder kombiniert Anwendung finden. Im Online-Marketing wird Engagement Marketing vor allem bei Gewinnspielen, Blogparaden, via Facebook durch das Anschieben eines Wettbewerbs, in Newslettern oder auf ähnlichem Wege genutzt. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt – hier ist Kreativität seitens des werbenden Unternehmens gefragt. Beim Engagement Marketing handelt es sich primär um Markenpolitik. Die eigene Marke wird gestärkt und die User setzen sich mit der Marke auseinander. Dadurch generieren Werbetreibende gleichzeitig eine Kundenbindung, die für eine höhere Konversion sorgt. Um Engagement Marketing effektiv einsetzen zu können, ist bei der Planung der Marketing-Strategie und der Konzeption einer neuen Kampagne darauf zu achten, diese dort zu platzieren, wo sich die Zielgruppe gern aufhält.

 

Gender Marketing +

 

Beim Gender Marketing richtet der Werbetreibende seine Marketing-Strategie nicht nur auf eine spezielle Zielgruppe aus, sondern konzentriert sich auf das Geschlecht als prägendes Merkmal. Es ist allgemein bekannt, dass sich das Kaufverhalten von Männern und Frauen unterscheidet. So haben sich sogar Klischees entwickelt (Mann Baumarkt, Frau Schuhgeschäft), die nicht einfach von der Hand zu weisen sind. Somit versucht das Gender Marketing, Produkte speziell im Hinblick auf die Bedürfnisse des jeweiligen Geschlechts zu vermarkten.

 

Allgemeine Informationen

Gender Marketing kommt bereits seit vielen Jahren zum Einsatz, um Produkte für Mann und Frau besser vermarkten zu können. Männer und Frauen weisen nicht nur ein unterschiedliches Kaufverhalten auf, sondern pflegen auch verschiedene soziale Bindungen und zeigen oft sogar hinsichtlich der Ernährung Unterschiede, die sich Unternehmen im Gender Marketing zunutze machen können. Somit versucht das Gender Marketing, Differenzen im Kaufverhalten zu finden, um diese gezielt mit der jeweiligen Werbung ansprechen zu können. So benötigt ein Mann beim Discounter oder bei der Suche nach einem neuen Outfit oftmals viel weniger Zeit als eine Frau. Dies ist auf die verschiedenen Denkprozesse zurückzuführen: Während ein Mann schnell zugreift, nimmt sich eine Frau Bedenkzeit und führt Vergleiche mit anderen Produkten durch, ehe sie sich zu einem Kauf hinreißen lässt. Beim Gender Marketing möchten Werbetreibende die Kaufprozesse an die Bedürfnisse des Geschlechts anpassen, um so die Konversion nach oben zu treiben. Dabei wird von der Werbung über die Präsentation der Produkte bis hin zur Kommunikation alles auf die Bedürfnisse des jeweiligen Geschlechts abgestimmt. Natürlich kommen neben dem Gender Marketing noch andere Marketing-Konzepte zum Einsatz.

 

Gender Marketing in der Praxis

Um Gender Marketing zu betreiben, gilt es zunächst, die Unterschiede im Kaufverhalten von Mann und Frau herauszufinden. Anschließend wird der komplette Kaufprozess auf die geschlechtsbezogene Zielgruppe abgestimmt. Dies beginnt bei der eigentlichen Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen, geht über die Präsentation der Produkte und endet in der Kommunikation von Kunde und Dienstleister. Sind all diese Gesichtspunkte aufeinander abgestimmt, kann dies eine hohe Konversion mit sich bringen, da die Zielgruppe sehr gut angesprochen werden kann.
In der Praxis erfolgt die Entwicklung eines Produkts speziell auf die Bedürfnisse von Männern bzw. Frauen. Anschließend werden Mitarbeiter in den Kaufprozess einbezogen, die auf die Bedürfnisse der Zielgruppe geschult sind und so den richtigen Ton im Verkauf sowie im Service finden. Die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer bildet einen wichtigen Gesichtspunkt bei der Kaufentscheidung. Die Präsentation der Produkte wird auf das Geschlecht der Zielgruppe abgestimmt, da Männer und Frauen ihre Umwelt komplett unterschiedlich wahrnehmen – allein Farben und Gerüche spielen hier eine bedeutende Rolle.

Geo Marketing +

 

Geo Marketing bezieht regionale Aspekte mit in das Marketing ein. Diese können sich in der Preisfindung, in der Kommunikation mit dem Kunden oder auch im Sortiment widerspiegeln. Daher betrifft Geo Marketing fast jeden Geschäftsbereich. Allein der Unterschied zwischen einer Großstadt und ländlichen Regionen macht bereits viel im Marketing aus, sodass hier oftmals angepasste Marketing-Strategien erforderlich sind, um die Konversion nach oben zu schrauben.

 

Allgemeine Informationen

Großstädte und ländliche Regionen unterscheiden sich enorm. So ist bekannt, dass Menschen in Großstädten mehr Geld für den täglichen Bedarf ausgeben als Personen aus ländlichen Regionen. Zudem ist der Konsum von Luxusgütern in Großstädten weiter verbreitet als auf dem Lande. Allein diese Beobachtungen zeigen, wie schnell sich regionale Unterschiede im Kaufverhalten herausfiltern lassen. Demnach besteht die besondere Herausforderung darin, diese Differenzen zu erkennen und in den Marketing-Prozess einfließen zu lassen.

Wichtige Faktoren für regionale Unterschiede können beispielsweise sein:

  • Einwohnerzahlen
  • Altersstruktur
  • Ethnische Strukturen
  • Arbeitslosenzahl
  • Kaufkraft im Wohnumfeld

 

Anwendungsmöglichkeiten von Geo Marketing

Aus der Vielzahl von Faktoren lassen sich ebenso viele Anwendungsmöglichkeiten finden, in denen sich Geo Marketing lohnen würde. Dafür gilt es jedoch zunächst zu erkennen, in welchen Regionen sich Geo Marketing lohnt, d. h., wo die Zielgruppe besonders stark vertreten und die Eröffnung neuer Filialen sinnvoll ist. Es ist wichtig, bisher nicht genutztes Potenzial zu entdecken und das Marketing darauf abzustimmen. Anwendungsmöglichkeiten finden sich überall: So zeigt sich beispielsweise im Finanzsektor, dass bestimmte Banken ihre Filialen nur in Ballungsgebieten unterhalten, in denen sich auch der bevorzugte Kundenstamm bewegt. Auf dem Land wäre eine solche Bank falsch aufgehoben.
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist im Außendienst zu finden. Hier wäre es beispielsweise möglich, die Touren der Mitarbeiter auf die regionalen Gegebenheiten abzustimmen. Auch der Wettbewerb selbst kann regional völlig unterschiedlich sein, obwohl die Zielgruppe vorhanden ist. Dank des Geo Marketings können jedoch auch Analysen dabei helfen, das Marketing zu optimieren. Bestimmte Prozesse greifen nach einem gewissen Zeitraum nicht mehr, Umsätze gehen zurück. Hier ist es erforderlich, die Gründe zu erforschen und Möglichkeiten zu finden, um dieser Entwicklung mit einem auf die Region abgestimmten Marketing entgegenzuwirken. 

 

Die Nutzung von Geo Marketing in sozialen Netzwerken

Gerade soziale Netzwerke lassen sich sehr gut für das Geo Marketing verwenden. Dies hat auch Facebook entdeckt und bietet daher neben den bekannten Funktionen auch Möglichkeiten, geografische Daten zu übermitteln. So können Rezensionen durch Nutzer über Unternehmen herausgebracht werden. Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, Fanseiten einzurichten und in den Statistiken umfangreiche Auswertungen vorzunehmen, die auch Rückschlüsse auf das Geo Marketing bringen können. Gerade für regional ansässige Unternehmen ist Geo Marketing sehr wichtig, da sie ihre Zielgruppe vor allem in der jeweiligen Region ansprechen und von einem Kauf überzeugen müssen. Geo Marketing wird in naher Zukunft zunehmend an Bedeutung gewinnen, da Unternehmen immer mehr Daten für das Marketing nutzen können, womit ein differenziertes Targeting erst möglich wird.


Übrigens:
Jeder Internetnutzer, der Google verwendet, hat automatisch mit Geo Targeting zu tun. Da der User seinen eigenen Standort an den Dienstleister Google weitergibt, präsentiert dieser bereits bei Suchanfragen regional ansässige Unternehmen.

 

Guerilla-Marketing +

 

Beim Guerilla-Marketing geht es darum, mit einem möglichst geringen Einsatz und geringen Kosten eine sehr große Aufmerksamkeit zu erzielen. Guerilla-Marketing ist jedoch umstritten und kann sich bei schlechter Planung auch negativ auswirken.

 

Allgemeine Informationen

Guerilla-Marketing setzt auf Überraschung, Witz und Emotionen und strebt einen möglichst geringen finanziellen Aufwand an. Der Clou an gutem Guerilla-Marketing besteht darin, dass der Werbetreibende eine sehr hohe Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe erzeugt und diese somit schneller dazu bewegen kann, eine bestimmte Handlung durchzuführen. Dies kann sich auf den Kauf von Produkten beschränken, doch auch Dienstleistungen können in den Fokus von Guerilla-Marketing rücken. Charakteristisch für diese Marketingform sind Dinge, die die Zielgruppe nicht erwartet, wie etwa die Aktion eines Fitnessstudios, das Waagen an die Sitzbänke in einer Haltestelle installieren ließ, die den Wartenden zeigte, dass es mit dem Körpergewicht sinnvoll wäre, eine Sporteinheit in einem Fitnessstudio einzuschieben. Die Überraschung bei den Pendlern war natürlich groß, denn mit einer Waage auf einem Sitz einer Bushaltestelle rechnet wohl niemand. Doch tatsächlich stieg die Mitgliederzahl in dem Fitnessstudio durch diese Aktion an. Guerilla Marketing lebt von der Einzigartigkeit, die automatisch zu Mundpropaganda führt und für einen kurzen Zeitraum großes Interesse weckt, das jedoch auch schnell wieder verfliegt. Um das Guerilla Marketing in die Marketing-Strategie zu integrieren, müssen sich Unternehmen immer wieder etwas Neues einfallen lassen, da der Überraschungseffekt bei mehrfach gleichen Werbegags verloren geht.

 

Guerilla-Marketing – Risiken

Mit Guerilla-Marketing möchten Unternehmen viel Aufmerksamkeit mit geringem Aufwand erzeugen. Dabei geht es darum, die Reichweite der Werbekampagnen zu vergrößern. Das ist auch nötig, denn oftmals nimmt der Konsument Werbung überhaupt nicht mehr wahr, weil ihm täglich zu viel davon begegnet. Daher ist es wichtig, Aufmerksamkeit zu gewinnen. Dank des Guerilla Marketings sticht der Werbetreibende aus der breiten Masse heraus und kann so kurzfristig für eine Erhöhung der Konversion sorgen. Aus dieser gesteigerten Aufmerksamkeit ergeben sich aber auch hohe Risiken, die vorher oftmals nicht abschätzbar sind. Fassen die Konsumenten die Werbung negativ auf, verbreitet sich dies natürlich ebenso schnell, was das Image einer Marke stark schädigen kann.

 

Influencer Marketing +

 

Influencer Marketing verbreitet sich zunehmend in den sozialen Netzwerken. Hierbei setzen Werbetreibende auf eine sehr große Reichweite für das eigene Marketing, die sich allein dadurch ergibt, dass eine prominente Person in die Marketing-Strategie eingebunden wird. Dabei sollte die bekannte Person (Influencer) über eine sehr gute Reputation verfügen und ein hohes Ansehen als Experte in der Nische, in der das Produkt oder die Dienstleistung beworben werden soll, genießen. Da die User hohes Vertrauen in den Influencer setzen und die Zielgruppe dessen Aktivitäten rege verfolgt, ergeben sich positive Synergien.

 

Allgemeine Informationen

Influencer Marketing ist eine Form des Referral Marketings, bei der Werbetreibende eine angesehene Person in die eigene Marketing-Strategie integrieren. Sobald diese Person ein Produkt bewirbt, kommt ihr hohes Vertrauen entgegen – somit ist davon auszugehen, dass die Zielgruppe auf das beworbene Produkt zurückgreifen wird; die Konversion steigt. Werden dem Produkt auch von anderer Seite positive Eigenschaften zugesprochen, lässt sich daraus ein sehr großer Werbeeffekt erzielen und das Image der Marke steigern.

Der große Unterschied zum Referral Marketing besteht in der Nutzung eines Influencers zur Verbreitung der Werbebotschaft. Der positive Effekt ergibt sich aus der Überzeugung der User, dass der Influencer nur relevante und gute Dinge ansprechen würde. Somit setzen Werbetreibende auf die Überzeugungskraft des Influencers, denn viele User, die bisher nicht sicher waren, werden hinsichtlich ihrer Kaufentscheidung nun positiv beeinflusst sein. Somit macht sich das Marketing hier die Faktoren Sympathie und Autorität zunutze. Influencer haben in der Blogosphäre und in den sozialen Netzwerken ein großes Netzwerk, das ihnen Macht verleiht. Die enorm hohe Reichweite des Influencers führt somit zu höheren Umsätzen.

 

Den passenden Influencer finden

Geeignete Influencer sind schnell gefunden, allerdings ist es erforderlich, sie auch davon zu überzeugen, Bestandteil der Marketing-Strategie zu werden. Hierbei spielt die positive Wirkung des Unternehmens, der Marke und des Produkts auf den Influencer eine sehr große Rolle. Kann sich der Influencer nicht mit dem Produkt identifizieren, wird er es kaum überzeugend bewerben können. Zudem muss der Influencer der eigenen Zielgruppe zugeordnet sein. Nichts ist unsinniger, als einen Influencer zu rekrutieren, der keine Bindung zur Zielgruppe hat. Als Influencer können sich Sportler, Blogger aus bestimmten Fachgebieten oder auch Fachjournalisten eignen. Vor der Suche nach einem Influencer empfiehlt es sich, dessen Netzwerk zu analysieren, um zu sehen, ob dieser überhaupt für das Influencer Marketing infrage kommt. Werbetreibende sollten den Kontakt zum Influencer gezielt aufbauen und diesen auch nach der Werbekampagne weiterhin pflegen: Häufig lassen sie sich auch für mehrere Aktionen gewinnen, womit das Vertrauen der User wächst. Es ist ratsam, dem Influencer zu zeigen, dass er gefragt ist und dass seine fachliche Bewertung sehr gern gesehen wird.

 

Multi Channel Marketing +

 

Das Multi Channel Marketing nutzt nicht nur einen Vertriebskanal, sondern stützt sich auf sehr viele Pfeiler. Diese Marketingform ist heute nicht mehr wegzudenken, denn jede Marketing-Strategie setzt auf mehrere Kommunikationswege. Die Herausforderung beim Multi Channel Marketing ist insbesondere die Wahl der richtigen Kommunikationswege.

 

Allgemeine Informationen

Multi Channel Marketing bedeutet, dass mehrere Vertriebswege sowie eine breit aufgestellte Kommunikation für den Kundenkontakt zur Verfügung gestellt werden.
Als einfaches Beispiel dienen der Onlineshop und die Filiale: Ein Teil der anvisierten Zielgruppe kauft nur im Onlineshop, ein anderer Teil bevorzugt aufgrund der Beratung vor Ort die Filiale. Verließen sich Werbetreibende nun auf One Channel Marketing, würden ihnen die Kunden aus dem anderen Vertriebskanal fehlen und die Einnahmen entsprechend geringer ausfallen. Durch die Ausweitung der Vertriebskanäle auf die Kaufgewohnheiten der gesamten Zielgruppe kann der Unternehmer auf größtmögliche Umsätze hoffen. Natürlich sind die eigentlichen Kommunikationswege bei einer breiten Aufstellung am Markt ebenso auf die Bedürfnisse anzupassen und auszubauen. Auf das genannte Beispiel bezogen müssen – neben der Kommunikation in der Filiale mittels Direktkontakt und Telefon durch den Onlineshop – weitere Kommunikationsebenen bedient werden, z. B. E-Mail, soziale Medien oder auch Foren und Kommentare auf der eigenen Website.

 

Kombination von Vertriebswegen

Nutzen Unternehmen verschiedene Vertriebswege für das Marketing und den Verkauf, so müssen diese miteinander harmonisieren. Dementsprechend empfiehlt es sich, Aktionen im Onlineshop auch in den Filialen zu offerieren oder Kunden, die etwas online gekauft haben, die Möglichkeit zu bieten, die Ware in einer Filiale abzuholen, um Versandkosten einsparen zu können. Dies hat oftmals auch den Vorteil, dass diese Kunden in der Filiale durch ein geschicktes Empfehlungsmarketing (Beratung durch Mitarbeiter oder Ausstellungsstücke) weitere Produkte kaufen und so den Umsatz steigern. Das Multi Channel Marketing kann sich durch gut platzierte Werbung in Filialen zeigen, wenn Aktionen im Onlineshop angekündigt werden, und umgekehrt können Kampagnen im Shop oder in sozialen Medien den Umsatz in den Filialen steigern. Multi Channel Marketing sorgt für mehr Komfort für den Kunden, bedeutet aber auch Mehrkosten und erhöhten organisatorischen Druck für den Unternehmer.

 

Performance Marketing +

 

Performance Marketing ist eine spezielle Form des Marketings, bei dem feste Verkaufsziele oder eine feste Konversion zwischen Unternehmen und Vermarkter vereinbart werden. Hier geht es vor allem um die Messbarkeit des Marketings und um die Erfüllung von Vertragsbedingungen.

 

Allgemeine Informationen

Werbung eilte der Ruf voraus, dass der Werbeerfolg nicht wirklich messbar sei. Hinzu kommt, dass es sich bei vielen Werbekampagnen ganz klar um Misserfolge handelte. Es gestaltete sich lange recht schwierig, Gründe für das Scheitern einer Werbekampagne zu finden. Mit dem Ausweichen des Handels auf die Onlineplattform ist hier jedoch ein Wechsel eingetreten. Gerade online ist der Erfolg von Werbemaßnahmen sehr gut messbar. Der Verkäufer kann heute zahlreiche Daten zurate ziehen, wie sich Kunden und Käufer im eigenen Online-Geschäft bewegt haben, woher sie kamen und welche Interessen bedeutsam waren. Tools wie Google Analytics haben hier wegweisende Möglichkeiten geschaffen. Daher ist Performance Marketing sehr stark auf Analysen und Voraussagen angewiesen, die erst Analysetools ermöglichen.

 

Performance Marketing und seine Bestandteile

Grundlage für das Performance Marketing ist natürlich die Marketing-Strategie selbst, die sich aus allen nur erdenklichen Marketing-Möglichkeiten zusammensetzen kann, die online durchführbar sind. Hierzu zählen Guerilla Marketing, SEA und SEO, E-Mail-Marketing oder auch Social Media Marketing. Online macht Performance Marketing Sinn, da hier viele Auswertungen und Analysen Aufschluss über den Erfolg des Performance Marketings geben können. Beim Performance Marketing werden konkrete Ziele zwischen Unternehmen und Vermarkter festgelegt, die Grundlage des Vertrages sind. Die Ziele können sich dabei auf Verkaufszahlen von Produkten oder auch auf eine allgemeine Erhöhung der Konversion um einen bestimmten Prozentsatz beziehen. Die Kontrolle der vertraglich vereinbarten Ziele ist wichtig. Hierfür werden Analysetools zurate gezogen, die genaue Auskunft darüber erteilen können, wie gut eine Kampagne fruchtet. Im Anschluss an die Analysen sind Optimierungen am Performance Marketing vorzunehmen, damit die erarbeiteten Zahlen verbessert oder neue Zielvereinbarungen getroffen werden können.

 

Vorteile des Performance Marketings

Durch Performance Marketing lassen sich Ergebnisse von Werbekampagnen ablesen, und auch die Konversionsrate erhöht sich. Zudem ist es für Shop-Betreiber und Vermarkter möglich, sehr konkrete Verkaufsziele zu vereinbaren.

 

Referral Marketing +

 

Referral Marketing ist heute fester Bestandteil des Online-Marketings und basiert darauf, dass sich Mundpropaganda über das Netz verbreitet. Bestimmte Extras, sogenannte Benefits, sorgen dabei für eine starke Verbreitung der Werbebotschaft.

 

Allgemeine Informationen

Referral Marketing soll auf einfache Weise zahlreiche Kunden erreichen. Dabei geht es jedoch nicht nur um die Kundengewinnung, sondern auch um den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen. Die Konversion soll steigen und so für mehr Umsatz sorgen. Die Benefits spielen dabei eine besonders wichtige Rolle, da diese nebenbei dafür sorgen, dass eine Marke oder ein Produkt bekannt wird und an Image gewinnt. Die Zielgruppe bewertet Benefits positiv, was dazu beiträgt, Vertrauen in das Produkt und die Marke aufzubauen. Fest steht, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung im Internet besser verkauft wird, wenn Freunde, Verwandte und Bekannte positive Erfahrungen damit gemacht haben. Diese empfehlen das Produkt weiter, womit sich die Verkaufsrate stark erhöht. Referral Marketing bietet sich vor allem für Start-ups an. Referral Marketing findet sich vor allem auf Crowdfunding-Plattformen wie etwa www.startnext.de. Hier bilden die „Dankeschöns“ für die finanzielle Unterstützung die Benefits.

 

Referral Marketing in der Praxis

Vor Beginn einer Referral Marketing Kampagne sollte sich das Unternehmen darüber im Klaren sein, wie es diese am besten konzipiert. Zum einen gilt es, die Zielgruppe zu identifizieren. Damit Konsumenten die Marke oder das Produkt empfehlen, müssen die „Dankeschöns“ entwickelt werden, die für die Empfehlungen sorgen sollen. Anschließend wird die Kampagne mittels der Erstellung von Bild-, Text- und Videomaterial vorbereitet. Ist der Content für die Kampagne vorbereitet, wählen Werbetreibende soziale Medien und Vertriebskanäle aus. Die Kommunikation mit den Kunden ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung.

 

Wer kann Referral Marketing nutzen?

Referral Marketing beschränkt sich nicht auf eine Gruppe von Dienstleistungen und Unternehmen. Große wie auch kleinere Betriebe oder Start-ups können von Referral Marketing profitieren. Für neue Unternehmen ist Referral Marketing besonders interessant, da es hierdurch möglich ist, sehr schnell einen eigenen Kundenstamm aufzubauen. Referral Marketing hat viele Vorteile: Die Konversion lässt sich merklich steigern, der Traffic auf einer Website schnellt in die Höhe und auch der Trust wächst. Das Ergebnis: Die Website wird neu durch die Suchmaschinen bewertet und kann im Ranking aufsteigen.

 

Seeding +

 

Bei Seeding handelt es sich um die virale Verbreitung von Werbebotschaften über soziale Medien. Hierbei wird spezieller Content erstellt, der sich dank der sozialen Medien wie ein Virus in der gewünschten Zielgruppe verbreiten soll. Neben sozialen Medien integrieren Werbetreibende hier vor allem auch Blogs und Communities in die Marketing-Strategie.

 

Allgemeine Informationen


Für das Seeding müssen Unternehmen Content zur Verfügung stellen, den andere gerne teilen. Beim Content selbst kann es sich um Texte, Grafiken, Videos oder um eine Kombination aus allem handeln. Damit das Seeding Erfolg haben kann, gilt es, genau zu analysieren, wo die Zielgruppe aktiv ist und welche Inhalte sie verbreitet. So ist es möglich, die eigenen Inhalte dieser Analyse anzupassen und entsprechend zu platzieren. Kommt der gebotene Content an, verbreitet er sich rasend schnell in den sozialen Medien und erzielt innerhalb kürzester Zeit eine enorme Reichweite. Es kann sinnvoll sein, nach Influencern zu suchen, die den Content gern weitergeben. Den oder die Influencer können Werbetreibende mit verschiedenen Mitteln ködern. Oftmals geschieht das zum Beispiel mittels kostenloser Produktprobe. Da Influencer ein eigenes großes Netzwerk haben, multipliziert sich die Verbreitung schnell. Dessen Netzwerk wird den Beitrag des Influencer lesen, kommentieren und teilen.
Diese Strategie unterscheidet zwischen einfachem und erweitertem Seeding. Während das einfache Seeding nur die Influencer nutzt, schalten Werbetreibende beim erweiterten Seeding noch zusätzlich Videos oder Beiträge in Blogs, Foren und anderen sozialen Netzwerken, damit die virale Verbreitung tatsächlich gewährleistet wird.

 

Seeding via Content Seeding

Im Online-Marketing findet Content Seeding immer mehr Liebhaber. Dabei geht es nicht einmal um die Erhöhung der Konversion oder um höhere Umsätze, die direkt durch das Seeding erreicht werden sollen, sondern vielmehr um die Generierung von Backlinks aus themenverwandten Sites. Gleichzeitig mit der Generierung neuer Backlinks steigt der Traffic der Site, und die Rankings in den Suchmaschinen werden positiv korrigiert. Erst als weitere Folge – durch die Erhöhung der Domainpopularität, dem erhöhten Traffic und dem besseren Ranking in den Suchmaschinen – erfolgt auch eine Steigerung der Umsätze.

 

Targeting +

 

Beim Targeting geht es darum, eine ausgewählte Zielgruppe exakt ansprechen zu können. Hiermit sollen Streuverluste minimiert werden, was zu einer erhöhten Effektivität von Marketing-Strategien führt. Daher ist Targeting ein sehr wichtiger Bestandteil des Online-Marketings.

 

Allgemeine Informationen

Wer Targeting im Online-Marketing einsetzen möchte, muss die Zielgruppe vorher genau analysieren und identifizieren. Erfolgt die Arbeit hier nicht präzise, wird sich die Wirkung des Targetings nicht voll entfalten können. Beim Targeting wird das Surfverhalten der User ausgewertet, um das eigene Marketing darauf auszurichten. Die User-Informationen werden dabei durch sogenannte Cookies übermittelt.
Hierbei sollten Werbetreibende den Datenschutz nicht missachten, denn dieser rückt immer mehr in den Fokus der User. Cookies liefern oft Daten, die nicht datenschutzkonform sind, was eher kritisch zu betrachten ist. Daher nutzen immer mehr Vermarkter neue Möglichkeiten, um die User analysieren zu können.


Arten des Targetings

Es gibt sehr viele Arten des Targetings, von denen wir die geläufigsten im Folgenden kurz vorstellen möchten:

  • Behavioral Targeting
    Diese Form des Targetings nutzt so viele Daten wie möglich, um die passenden Werbeeinblendungen zu generieren. Hierbei kann es sich um geografische Daten, Daten zum benutzten Betriebssystem, aber auch um andere Daten handeln, mit denen sich Schlüsse auf das Nutzerverhalten ziehen lassen.

  • Content Targeting
    Beim Content Targeting werden bestimmte Keywords von einer Website ausgelesen und anschließend themenverwandte Werbung eingeblendet. Wird beispielsweise eine Website zum Thema Sommerkleid aufgesucht, finden sich in den Werbeeinblendungen andere Anbieter von Sommerkleidern. Ein Beispiel für Content Targeting stellt Google AdSense dar.

  • Social Media Targeting
    Beim Social Media Targeting wird dem Nutzer in sozialen Medien Werbung angeboten, die aus den Profildaten des Nutzers hervorgehen, z. B. Facebook Advertising. Beim Targeting erfolgt das Einblenden der Werbung zielgruppenorientiert. Allerdings empfindet der User diese Werbung nach einer gewissen Zeit als störend. Daher müssen Vermarkter immer einen guten Weg finden, den User nicht mit der Werbung überzustrapazieren, da dies nach hinten losgehen kann. Zudem ist vor allem bei Content- und Keyword-Targeting darauf zu achten, dass der User auch wirklich passende Werbung erhält. Hier kann es zu Fehlinterpretationen kommen.

 

 

Was ist generell bei Marketingaktivitäten zu beachten?

Menschen betreiben Marketing, um wiederum Menschen zu erreichen. Daher lassen sich alle diesbezüglichen Aktivitäten nicht bis ins kleinste Detail planen. Selbst erfahrene Marketer landen immer wieder Misserfolge. Dennoch gibt es einige Regeln und ungeschriebene Gesetze, die Fachbereich-übergreifend gelten.

 

So viele Informationen wie möglich sammeln

Im Internet ist nichts wichtiger, als die eigene Zielgruppe und potenzielle Kunden so genau wie möglich zu kennen. Um dies zu erreichen, sollten Werbetreibende so viele Informationen wie möglich sammeln. Dies gelingt beispielsweise durch Umfragen oder Gewinnspiele, aber auch durch ein einfaches Formular auf der Website oder in den Newslettern. In diesem Formular haben Kunden die Möglichkeit, die Produkte und Leistungen zu bewerten bzw. persönliche Wünsche anzubringen. Diese Informationen sind ein wertvolles Gut, das es sorgfältig auszuwerten gilt, um es anschließend entsprechend für Marketingaktivitäten nutzen zu können.


Auf den Punkt kommen

Kein Verbraucher mag es, mit unverständlichem Marketing-Geschwätz oder leeren Phrasen überhäuft zu werden. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, kurz und knackig auf den Punkt zu kommen. Das funktioniert natürlich nicht bei allen Produkten und Dienstleistungen – insbesondere nicht bei erklärungsbedürftigeren. Hier ist es eine Kunst, die Werbung in emotionale Botschaften und Geschichten zu verpacken, sodass sie für den potenziellen Kunden spannend und nicht langweilig ist.

 

Den Kunden (kostenlosen) Zusatznutzen bieten

Wer einfach nur seine Produkte und Dienstleistungen bewirbt, geht oft in der Masse der Wettbewerber unter. Eine viel bessere Strategie ist es, immer wieder auch kostenlose zusätzliche Informationen anzubieten, z. B. in Form von Anleitungen, Produkttests, eBooks usw. Das bindet den Kunden an das Unternehmen, erhöht den Sympathiewert und lockt neue Interessenten an.
Alles Weitere über die verschiedenen Techniken im Internetmarketing haben wir auf den folgenden Unterseiten zusammengestellt. Das Schöne daran: Um erfolgreich im Internet zu werben, ist nicht immer ein riesiges Marketing-Budget erforderlich. „Fantasie ersetzt Kapital“, lautet das Motto! Wer die hier und in den entsprechenden Unterkapiteln enthaltenen Tipps beherzigt, erreicht seine Zielgruppe auf neuen, nicht ausgetretenen Wegen und spart dabei auch noch Geld.

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