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Seit Beginn der 90er-Jahre hat sich das Internet von einem reinen Informationsmedium zu einem Kommunikationsmedium entwickelt. Die Menschen konsumieren also nicht mehr nur die zur Verfügung stehenden Informationen, sondern tauschen sich vielmehr mit ihren Freunden, Bekannten, Verwandten oder völlig Fremden aus – insbesondere über soziale Netzwerke. Auch Unternehmen haben mittlerweile erkannt, wie wichtig die Interaktion mit Kunden bzw. potenziellen Käufern und Interessenten über das Internet ist. Da dies relativ schwierig über die unternehmenseigene Website umsetzbar ist, nutzen immer mehr Unternehmen soziale Netzwerke für Marketingzwecke. Dabei ist die Rede von Social Media Marketing. Vielen Unternehmern fehlt noch immer die nötige Erfahrung im Social Media Marketing. Ist diese nicht vorhanden, treten Fehler auf. Plumpe Werbung trifft in sozialen Medien in der Regel nicht auf Begeisterung. Die folgenden Abschnitte zeigen, wie Unternehmen es besser machen, die Zielgruppe optimal ansprechen, ihre Marke und die eigene Reputation stärken und dadurch letztendlich mehr verkaufen.


 

Social Media

Social Media Marketing – nicht zu unterschätzen

Die Aktivitäten auf Social-Media-Plattformen wie Twitter oder Facebook sind nicht zu unterschätzen. Viele Unternehmer und Website-Betreiber haben die Bedeutung dieser Marketingkanäle immer noch nicht erkannt. Dabei zeigen diverse Experimente, dass sich Aktivitäten im Social-Media-Bereich sehr positiv auf das Ranking einer Website auswirken, z. B., wenn passende Plug-ins in die Site eingebunden sind und diese auch aktiv genutzt werden. Daher sind die entsprechenden Aktivitäten ebenso als „SEO-Arbeit“ zu betrachten wie alle anderen Maßnahmen zur Verbesserung des Rankings. Somit gilt es, eine entsprechende Strategie zu erarbeiten und diese konsequent und dauerhaft umzusetzen.

 

Social-Media-Plattformen sind keine „Werbeschleudern“

Plattformen wie Twitter oder Facebook dienen dazu, sich mit Verwandten, Freunden und Bekannten auszutauschen und gemeinsame Erlebnisse zu teilen. Werbung ist auf diesen Plattformen nicht gerne gesehen. Wer also beispielsweise über die Unternehmensseite auf Facebook oder durch kostenpflichtige Anzeigen einfach nur für seine Produkte bzw. Dienstleistungen wirbt, wird damit in der Regel wenig Erfolg haben. Diese Plattformen eignen sich viel besser, um die eigene Marke bekannter zu machen und Fans zu gewinnen. Dies gelingt am einfachsten, indem Unternehmer den Menschen etwas Besonderes bieten, zum Beispiel einen Blick hinter die betriebsinternen Kulissen. Wichtig ist zudem, den Dialog mit den Besuchern von Social-Media-Plattformen zu suchen, etwa durch Umfragen, Gewinnspiele usw.

 

Authentizität ist ein Muss!

Es kann sich negativ auswirken, wenn Unternehmer versuchen, über die sozialen Medien etwas darzustellen, was sie nicht sind. Die Menschen kommen sehr schnell dahinter, ob ein Unternehmen im Social-Media-Bereich lediglich Imagepflege betreibt bzw. ein nicht glaubhaftes Image aufbauen möchte, oder ob die Interaktion mit den Menschen im Vordergrund steht. Daher sollte die Kommunikation mit den Nutzern unbedingt authentisch erfolgen. Dazu gehört auch, ggf. Fehler eingestehen zu können – das macht das Unternehmen sympathisch.

 

Der richtige Umgang mit Kritik

Leider hat es sich mittlerweile insbesondere bei großen Unternehmen eingebürgert, Kritik entweder unter den Tisch zu kehren oder darauf mit nichtssagenden Standardfloskeln zu reagieren. Im Social-Media-Bereich kann so etwas schnell nach hinten losgehen und für einen der gefürchteten „Shitstorms“ sorgen. Beliebt sind dagegen Unternehmen, die Kritik ernst nehmen und darauf in ansprechender Art und Weise reagieren. Es ist nicht nötig, dem Kritiker nach dem Mund zu reden, doch es empfiehlt sich, ihm Respekt entgegenzubringen und den sachlichen Diskurs zu suchen.

 

Inspiration durch Wünsche und Anregungen der Menschen

Für neue Erkenntnisse bezüglich der Wünsche sowie Anregungen potenzieller Kunden hinsichtlich der Dienstleistungen bzw. Produkte geben viele Unternehmen im Rahmen von Marktforschungsaktionen und Studien viele Tausend Euro aus, dabei sind diese Informationen dank Social Media quasi umsonst erhältlich. Unternehmen erhalten kostenloses Feedback zu bestehenden Produkten und Anregung für Verbesserungen bzw. für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Es ist ratsam, diese durchaus ernst zu nehmen, sie zu analysieren und nach Möglichkeit umzusetzen. Kaum etwas kommt besser beim Verbraucher an, als wenn er sich ernst genommen fühlt und sieht, dass seine Ideen und Wünsche etwas bewirken.

 

Finger weg von gekauften Likes und Kommentaren!

In den letzten Jahren hat es sich insbesondere bei Facebook eingebürgert, gewerblich betriebene Seiten durch den Kauf von Likes oder Kommentaren von spezialisierten Dienstleistern (Paid Followers) künstlich in die Höhe zu pushen. Davon ist jedoch abzuraten. Mit im Internet erhältlichen Softwaretools ist es heute ein Leichtes, solche Aktionen aufzudecken – die zudem sicher kein gutes Licht auf das Unternehmen werfen. Stattdessen sollten Firmen die Interaktion mit echten Interessenten und potenziellen Kunden suchen. Hinzu kommt, dass die Suchmaschine Google die sogenannten sozialen Signale (also geteilte bzw. gelikte Beiträge) inzwischen als Rankingfaktor für eine Website wertet. Wird dabei der Kauf von Likes, Shares etc. aufgedeckt, kann sich dies sogar nachteilig auf das Ranking der Unternehmenswebsite auswirken.

 

Social-Media-Strategien für Unternehmen

Bei allen Aktivitäten im Bereich Social Media steht ein klares Ziel im Vordergrund. Meist handelt es sich hier um eine erhöhte Reichweite, doch auch der Kundensupport, die Vorstellung eines Produkts oder eines gesamten Unternehmens kann Ziel der eigenen Social-Media-Strategie sein. Um mögliche Erfolge oder auch Rückschläge zu messen und analysieren, sollte das eigene Ziel klar definiert sein. Zudem stellt das Ziel auch die Weichen für die Definition der Zielgruppe oder der Inhalte, die auf den unterschiedlichen Kanälen verbreitet werden können. Dabei sollte der Fokus im besten Fall auf Themen aus dem eigenen Interessensbereich liegen – nur so ist es möglich, Fans und Followern interessante Inhalte zu liefern und diese „bei der Stange“ zu halten. Bei vermischten Themen fragt sich so mancher Fan schnell, warum er überhaupt Fan oder Follower der Seite ist, wenn die Inhalte ihn gar nicht betreffen.

Diese Möglichkeiten bietet der Einsatz von Medien im Bereich Social Media

Insbesondere mit multimedialen Inhalten lassen sich auf den meisten Netzwerken gute Erfolge erzielen. Neben dem reinen Text kann es empfehlenswert sein, Bilder, Grafiken, Tabellen oder auch Videos einzubringen. Auf diese Weise können Unternehmer den Stream oder die Timeline auflockern und mit den eigenen Inhalten in den Fokus der Nutzer rücken. Je nach Netzwerk und Zielgruppe kann es in diesem Bereich jedoch durchaus auch Unterschiede geben.

Ein Beispiel mit zwei verschiedenen Seiten und Zielgruppen:

  • Facebook-Seite mit jüngerem Publikum, überwiegend weiblich:
    Bilder mit Sprüchen und „Lebensweisheiten“ kommen hier oftmals gut an. Diese sollten öffentlich teilbar sein, da sich die Reichweite der Facebook-Seite auf diese Weise steigern lässt. Abhängig von der Resonanz der Fans ist es möglich, die Anzahl der neuen Beiträge anzupassen – in diesem Beispiel sind tägliche Posts sinnvoll, eventuell auch mehrmals über den Tag verteilt. Die vorwiegend junge Zielgruppe ist sicherlich eher am Nachmittag im Netzwerk unterwegs, sodass sich der Vormittag oder späte Abend nicht unbedingt zum Posten eignet.

  • Facebook-Seite mit Fachpublikum zu einem definierten Thema, männlich und weiblich:
    Fachliche Artikel können auf einer solchen Seite gut geteilt werden, sofern sie eine hohe Qualität aufweisen und tatsächlichen Mehrwert bieten. Auf diese Weise können Diskussionen entstehen, sodass ein Austausch der Fans mit der Seite stattfindet – dadurch erhöht sich gleichzeitig die Reichweite (auch durch direkte Empfehlungen). Bilder und andere Inhalte (Ausnahme: Infografiken mit Fakten) sind hier sicherlich weniger zu empfehlen. Die beste Zeit für Postings ergibt sich aus der höchsten Aktivität der Fans – auf dieser Zeitspanne lohnt es sich, aufzubauen.

Demnach ist es in vielen Fällen möglich, die Zielgruppe mit passenden Grafiken und Bildern anzusprechen. Hierfür gilt es jedoch, diese zunächst einmal kennenzulernen und definieren zu können. Nur so besteht die Möglichkeit, die eigenen Fans passend anzusprechen und ihr Interesse zu wecken.

 

Videos, Texte oder Bilder?

Der Einsatz von Grafiken, Videos oder Texten kann dabei unterschiedliche Erfolgsaussichten bieten und je nach Netzwerk können die Reaktionen auf einzelne Inhalte ganz unterschiedlich sein. Der nachfolgende Text stellt einzelne Bereiche im Themengebiet Social Media dar und gibt verschiedene Hinweise rund um den effektiven Einsatz von Facebook und Co.

 

Virale Inhalte „produzieren“

Virale Inhalte sind für Betreiber einer Website oder eines Kanals in den Social Networks meist ein absoluter Glücksgriff. Schnell und (vermeintlich) einfach ist es möglich, dadurch viele Menschen zu erreichen und auf das eigene Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam zu machen. Doch ein viraler Inhalt lässt sich nicht einfach festlegen – damit ein Inhalt am Ende tatsächlich viral geht, sind Fleiß, Einsatz und auch Glück erforderlich. Im besten Falle lenken Webmaster den Fokus dabei weg vom eigentlichen Ziel – dem Produkt – und konzentrieren sich auf die Sensationslust der Menschen. Ein Rasen mähender Frosch wäre ein passendes Beispiel; mit einem Markenrasenmäher im Video oder Bild wäre das eigene Produkt dabei ideal platziert. Nutzer nehmen vor allem die Story wahr, das Produkt selbst rückt unbewusst jedoch ebenfalls in den Fokus.

 

Die richtige Ansprache der Fans und Follower

Die „Fans“ bei Facebook unterscheiden sich prinzipiell kaum von den „Followern“ auf Twitter, doch eine angemessene Ansprache der „Folgenden“ ist durchaus bedeutsam. Das oben genannte Beispiel der verschiedenen Zielgruppen ließe den Schluss zu, dass sich die junge weibliche Zielgruppe für lockere Texte begeistert und nichts gegen das Duzen einzuwenden hätte. Die fachliche Zielgruppe muss aber noch lange nicht mit „Sie“ angesprochen werden. Das Duzen hat sich im Social-Media-Bereich vielfach etabliert, was viele Firmen und Unternehmen nutzen, um eine persönliche Bindung entstehen zu lassen. Doch auch die förmlichere Anrede kann passend sein. Die Entscheidung hierfür liegt im Ermessen des Unternehmens, und vor allem Best Ager – die Generation 50+ – fühlen sich bei einem „Sie“ meist wohler. In jedem Fall ist es wichtig, die richtigen Worte zu finden. Floskeln kommen bei einem Fachpublikum weniger gut an, auch Umgangssprache ist hier oft fehl am Platz. Stattdessen sind fachlich korrekte Begriffe gefragt – diese können dabei aber durchaus unterhaltsam verpackt sein. Bei Twitter sehr beliebt, aber auch nicht wirklich erfolgreich: Autoresponder. Dabei handelt es sich um Tools, die neue Follower automatisch begrüßen und vielfach ein Produkt anpreisen wollen. Oft sind die Follower dann schnell wieder verschwunden oder der eigene Account wird gar blockiert. Um die neuen Follower oder Fans persönlich zu begrüßen, sollte dies auch tatsächlich persönlich sein – nur so ist es möglich, eine Bindung zur Seite aufzubauen. Der Nutzer muss das Gefühl bekommen, wirklich geschätzt zu werden.

 

Der Aufbau von Reichweite

Beim Aufbau von Reichweite spielt die Relevanz eine entscheidende Rolle. Niemand hat einen Nutzen davon, wenn auf einer Tennis-Themenseite zahlreiche Menschen anzutreffen sind, die sich für Finanzthemen interessieren. Stattdessen sind idealerweise tatsächlich Menschen zu erreichen, die sich für Tennis interessieren. Dies lässt sich mit fachlich qualifizierten Themen und Inhalten erreichen – je besser die Inhalte sind, desto häufiger werden diese auch konsumiert, kommentiert oder geteilt. Jeder Kommentar und jedes Teilen sorgt für mehr Reichweite und bringt mehr Besucher auf die Website bzw. Fans auf die Fanpage. In jedem Fall ist es bedeutsam, sich als Profi in seinem Themenbereich zu präsentieren – innerhalb und außerhalb von Social-Media-Bereichen. Ansteigende Fanzahlen und die Reaktionen der Fans sind als Aufbau von Reichweite zu werten. Sinkt die Anzahl der Fans, kann dies ein Indiz für eine falsche oder nicht korrekt ausgerichtete Strategie der eigenen Social-Media-Aktivitäten sein. Eine Überprüfung ist an dieser Stelle auf jeden Fall anzuraten.


Die optimale Zeit für Tweets und Postings

Für die Reichweite einzelner Tweets oder Posts und für Reaktionen und Interaktionen ist in vielen Fällen auch der Zeitpunkt der Veröffentlichung ausschlaggebend. Um 4 Uhr nachts sind deutlich weniger Menschen online als beispielsweise zur Mittagszeit oder am frühen Nachmittag. Daher ist die Nacht in der Regel nicht für das Posten von Inhalten geeignet. Je nach Zielgruppe gibt es an diesem Punkt jedoch Unterschiede, und eine klare Struktur kann man nur schwer vorgeben. Stattdessen gilt es für jedes einzelne Projekt herauszufinden, wann das Verbreiten von Inhalten am sinnvollsten ist. Wenn die Reaktionen schnell eintreffen und es zahlreiche Interaktionen gibt, ist der Zeitpunkt durchaus gut gewählt. Erreicht hochwertiger Inhalt jedoch nur ein geringes Feedback, kann der Augenblick falsch gewählt worden sein. In einem solchen Fall ist es einen Versuch wert, den Inhalt zu einem anderen Zeitpunkt erneut zu teilen, denn auch, wenn einige Menschen bereits darauf aufmerksam wurden, ist es unmöglich, mit einem Posting alle Fans oder Follower gleichzeitig zu erreichen.

 

Inhalte für die Social-Media-Nutzung aufbereiten und optimieren

Ferner sind die Inhalte für die Verbreitung im Bereich Social Media meist auch speziell aufzubereiten, denn einfach einen nackten Link zu posten, bringt selten Erfolg. Stattdessen empfiehlt es sich, einen kleinen Teaser zu verfassen, der Lust auf den Inhalt macht und kurz andeutet, worum es in dem Link geht. Das kann auch mit einem verlinkten Bild statt eines Texts erfolgen. Auf jeden Fall ist jeder Inhalt in den Social Networks optisch anzupassen, sodass dieser die Zielgruppe auch erreicht und anspricht. Andernfalls bleibt der Erfolg schnell aus; die Reichweite steigt trotz hochwertiger Inhalte mit Mehrwert und Qualität nicht, und auch Sales oder andere definierte Ziele bleiben aus. Daher spielt die Aufbereitung des Contents bei der Definition der Zielgruppe und der Ziele immer eine relevante Rolle und sollte klar geregelt sein. Das bedeutet natürlich nicht, dass nicht irgendwann auch Experimente gemacht werden können, um mögliche Reichweitensteigerungen zu erreichen.

 

Social Media optimal auf der Website einsetzen

Auch auf der eigenen Website kann der Einsatz von Social Media sinnvoll sein und dabei helfen, Reichweite und Reputation aufzubauen. Es gibt direkt mehrere Möglichkeiten, um einen Erfolg zu erzielen. Auf vielen Websites befinden sich unter dem Content bereits entsprechende Buttons, die ein Teilen bei Facebook oder Twitter ermöglichen. Oftmals gibt es auch noch passende Buttons für Google+, LinkedIn oder andere soziale Netzwerke – hier muss jeder Website-Betreiber für sich herausfinden, welche Netzwerke den größten Erfolg für die eigenen Inhalte generieren und am meisten Nutzen (also Reichweite, Sales etc.) bringen. Allerdings ist davon abzuraten, zu viele Buttons unter dem Content unterzubringen – dies könnte potenzielle Verbreiter des Contents abschrecken. Zudem lassen sich Social Media Verweise auf die eigenen Kanäle auch ideal in der Sidebar integrieren. Hier eignet sich ein kleiner Bereich für das Einbinden von Facebook, Twitter und Co. Hierdurch landen Besucher mit einem Klick auf dem Social-Media-Profil und können hier ebenfalls aktiv werden und zum Beispiel ein „Like“ setzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Social-Media-Links direkt im Content unterzubringen. Hier ist allerdings auf jeden Fall eine thematische Relevanz erforderlich, damit der Link gerechtfertigt ist.

 

Social MediaSocial-Media-Buttons im Einsatz

Der Einsatz von Social-Media-Buttons auf Websites und Blogs hat sich inzwischen weitestgehend etabliert, da er verschiedene Möglichkeiten bereithält und die Reichweite ganz einfach erhöhen kann. Hierfür ist es nicht einmal erforderlich, alle möglichen Buttons auf der eigenen Website einzubinden. Stattdessen sollten Webmaster lieber einige Experimente durchführen und prüfen, welche Buttons am besten funktionieren und von den Besuchern der Site verwendet werden. Am Ende ist eine Einbindung von vier, vielleicht fünf oder auch sechs Buttons zu empfehlen. Alles andere würde die Übersichtlichkeit schnell einschränken und viele Besucher überfordern. Es gibt verschiedene Buttons und auch für einzelne Netzwerke durchaus diverse Optionen.

Für Twitter gibt es einen Tweet- und einen Follow-Button, für Facebook einen Like- und einen Share-Button.

Auch andere Social Networks verfügen über entsprechende Buttons, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Der bloße Einsatz dieser Buttons bringt natürlich noch keine Reichweite, sondern setzt hochwertigen Inhalt voraus, der den Lesern einen Mehrwert bietet. Für die Netzwerke Facebook, Twitter und Google+ verschafft dieses Kapitel einen kleinen Einblick in die verschiedenen Social-Media-Buttons – hinzu kommen noch Button-Lösungen für LinkedIn sowie Pinterest.

  • Twitter-Buttons für Blog und Website
    Für Twitter gibt es einmal den bereits erwähnten Follow-Button. Damit können die Besucher einer Website dem hinterlegten Twitter-Account ganz einfach mit nur einem Klick folgen. Im besten Fall ist dies ein Account, der die aktuellsten Blogartikel teilt, sodass die Reichweite auch auf diesem Kanal steigt. Der Follow-Button hat den Vorteil, dass der Besucher die Interaktion mit Twitter durchführen kann, ohne die Seite verlassen zu müssen. Auch der Tweet-Button bietet diesen Komfort. Damit hat der Besucher die Möglichkeit, den Artikel direkt bei Twitter zu teilen. So können ihn die Kontakte des Besuchers sehen. Im Idealfall befindet sich der Share-Button unterhalb des Contents, damit der User ihn nach dem Lesen direkt klicken kann.

  • Die Facebook-Buttons für den Einsatz auf Blogs und Websites
    Bei Facebook ist das Angebot an unterschiedlichen Buttons noch ein wenig größer. Der berühmte Like-Button ermöglicht es, einen Artikel (oder auch eine ganze Website) bei Facebook mit einem Like zu versehen. Im Stream wird diese Aktion als kleiner Beitrag (XY gefällt Link Z1 auf www.domain.de) dargestellt, sodass sich die Reichweite zumindest in geringem Umfang erhöhen lässt. Zudem gibt es einen Share-Button, wodurch der Link bei Facebook – wie auch bei Twitter – direkt abrufbar wird. Den eigenen Kontakten den geteilten Link direkt anzubieten, kann sich je nach Anzahl der Facebook-Freunde schon positiv auf die Reichweite auswirken. Eine Besonderheit ist zudem die Like-Box von Facebook. Diese lässt sich ideal in der Sidebar einbauen und ermöglicht den Besuchern einer Website das Setzen eines Likes für die Facebook-Seite. Dazu zeigt die Like-Box andere aktuelle Fans der Site an – dabei handelt es sich meist um die Kontakte der Besucher, sodass eine Art Gruppendynamik entstehen soll. Auch hier kann der User ein Like vergeben, ohne dass er sich aktiv auf www.facebook.com bewegen muss.

  • Button-Lösungen anderer Social Networks
    Auch für andere Netzwerke wie XING, LinkedIn, Pinterest oder Google+ stehen in aller Regel Buttons zur Verfügung, die auf der eigenen Website integriert werden können. Prinzipiell bieten diese Buttons ähnliche Möglichkeiten wie auch die Lösungen von Twitter und Facebook, die Netzwerke sind aber in den meisten Fällen auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet (XING z. B. auf Business) und somit nur in bestimmten Situationen sinnvoll für die eigene Website.

 

Fazit: Social Media bietet zahlreiche Facetten und viel Abwechslung

Generell ist zu sagen, dass es sich bei Social Media längst nicht mehr nur um Facebook oder einen kleinen Randbereich im Internet handelt, sondern dass dieser Sektor mittlerweile einen hohen Stellenwert hat und viel Potenzial bietet. In den verschiedenen Netzwerken können Unternehmer unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und diese mit hochwertigen Inhalten an sich binden. Dazu zählen nicht nur Texte, denn auch Grafiken und Bilder gelten als Content, der im Social-Media-Bereich bestenfalls geteilt wird. Doch auch andere Interaktionen sind bedeutsam und tragen zu einer erhöhten Reichweite bei.

Bei der Zielsetzung für die eigene Social-Media-Strategie spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, und es empfiehlt sich, Social Media auch auf der eigenen Website einzubringen – so lässt sich die eigene Reichweite effektiv steigern, was zu größeren Erfolgen führt. Daneben spielen jedoch auch die Uhrzeit für die Postings sowie die richtige Ansprache der Kontakte eine bedeutende Rolle. Wer effektive Werkzeuge wie Twitter und Co nutzen möchte, sollte deren Funktionen nicht unterschätzen und entsprechend einige Aspekte im Social-Media-Bereich berücksichtigen.

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