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IllustrationZu einem wirklich guten Sachtext gehören auch entsprechende Bilder und/oder Grafiken, die den Inhalt plastisch darstellen und ihn somit zum Leben erwecken. Durch diese Elemente lassen sich einzelne Fakten hervorheben und verständlicher gestalten. Leider wird auch heute noch viel zu wenig mit Bildern und Infografiken im Internet gearbeitet. Beim Großteil aller Websites handelt es sich um öde Textwüsten ohne jegliche Auflockerung durch diese wertvollen Elemente. Vielleicht ist es die Angst der Webmaster vor rechtlichen Konsequenzen, die mit der fahrlässigen Verwendung kostenfreier oder gekaufter Fotos einhergehen können. Möglicherweise scheuen Webmaster jedoch auch einfach nur den Aufwand, wirklich passende Bilder und Grafiken zum Textinhalt der jeweiligen Site zu suchen.

Viele Website-Betreiber verwenden für ihre Internetpräsenz einfach Stockfotos, die oft überhaupt nicht zum Thema passen – und wenn doch, handelt es sich meist um die üblichen Symbolbilder, die nicht besonders aussagekräftig sind. Dabei tragen passende Fotos essenziell zu einem stimmigen und seriösen Gesamtbild der Website bei.
Versieht der Webmaster einer seriösen Site zum Thema Finanzen diese mit unprofessionellen Fotos von zerknitterten Geldscheinen auf schäbigen Tischen, stellt der Leser die Seriosität vermutlich schnell infrage. Gleichzeitig passen die immer gleichen – und teils sogar professionell aufgenommenen – Fotos von Münzen oder Scheinen  auch nicht zu jedem Finanzthema.

 

 

Sorgfalt bei der Bilderauswahl

Bei der Auswahl der Bilder für die Website ist Fingerspitzengefühl gefragt. Im Zweifel empfiehlt es sich, die Bilder lieber bei einer großen Fotoagentur zu kaufen. Diese Unternehmen bieten eine viel größere Auswahl zu den verschiedensten Themenbereichen als kleine kostenlose Fotodatenbanken.
Symbolfotos sind übrigens nicht generell zu verteufeln, sondern können durchaus sinnvoll sein. Dies gilt aber nur, wenn sie sorgfältig auf den Inhalt abgestimmt werden. In vorgenanntem Beispiel mit der Website über Hundeerziehung ist dementsprechend von der Verwendung eines einfachen Hundebilds als Symbolfoto abzuraten, da das ausgewählte Foto idealerweise auch einen Bezug zum Thema Erziehung herstellen sollte. Für Unterseiten mit speziellen Themenbereichen sind selbstverständlich stets einzigartige Bilder einzusetzen.

 

Grafiken, Diagramme & Co.

Text und BildWer auf seiner Website besonders komplexe Sachverhalte verständlich machen möchte, sollte nicht nur Fotos einsetzen, sondern auch Grafiken, Diagramme, Funktionsskizzen u. Ä. Dabei handelt es sich um Schaubilder, anhand derer sich Fakten und Sachverhalte visuell veranschaulichen lassen. Infografiken eignen sich z. B. besonders gut für Aufzählungen. Die einzelnen Aufzählungspunkte sehen in einer professionell gestalteten Grafik viel ansprechender aus als im normalen Fließtext. Mittlerweile gibt es im Internet eine ganze Reihe verschiedener Tools, mit denen sich kostenlos sehr anschauliche Grafiken erstellen lassen. Sie bieten eine perfekte Möglichkeit, Fakten in Form von Statistiken und Diagrammen aufzubereiten und diese somit viel verständlicher für den Leser zu gestalten.

Natürlich gilt auch hier:
Die Grafiken und Schaubilder müssen professionell aussehen und für den Betrachter leicht verständlich sein. Wer sich in diesem Zusammenhang mit seinem eigenen Grafikprogramm versucht und in diesem Metier nicht zu Hause ist, wird in der Regel nicht das gewünschte Ergebnis erzielen. Hier kann es sinnvoll sein, eine professionelle Agentur mit der Erstellung der Grafiken zu beauftragen, was jedoch meist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist.

 


Bilder und Grafiken korrekt in den Text einbauen

Nach dem Erstellen oder Kaufen von Bildern und Grafiken stellt sich die Frage nach dem korrekten Einbau in die Textinhalte. Oft finden sich Websites im Netz, bei denen selbst die einfachsten Kriterien für den Einbau von Bildern und Grafiken nicht eingehalten wurden. Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten Regeln für den Einbau zusammengestellt:

  • Bilder vom Text umfließen lassen
    Es wirkt dilettantisch, wenn Bilder so in Texte eingebaut werden, dass sie jeweils eine eigene Zeile für sich beanspruchen. Dies sticht insbesondere bei kleineren Bildern negativ ins Auge. Es ist viel schöner, wenn der Text das Bild umfließt und es somit quasi einrahmt. Mit den entsprechenden HTML-Befehlen stellt das überhaupt kein Problem dar, und auch in Content-Management-Systemen wie Wordpress steht hierfür eine eigene Funktion zur Verfügung.

  • Abstand zwischen Bild und Text lassen
    Immer wieder sieht man Websites, bei denen die Texte und Bilder ohne Abstand „aufeinander hängen“. Auch das wirkt laienhaft und stört die Optik der Website. Daher empfiehlt es sich, mindestens fünf Millimeter Platz zwischen Bild/Grafik und Text zu lassen. Mittels CSS ist dieser Abstand völlig frei definierbar.

  • Bilder mit Alternativtext versehen
    In HTML (sowie in den meisten Content-Management-Systemen) gibt es eine hilfreiche Funktion, mit der sich ein individueller Alternativtext zu jedem Bild zuordnen lässt. Diesen Text sieht der User immer dann, wenn das Bild nicht angezeigt werden kann, z. B. aufgrund eines Serverfehlers oder eines falschen Pfades. Für Webmaster ergibt sich daraus auch die Möglichkeit, die wichtigsten Keywords in diesen Alternativtexten unterzubringen.

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