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Alle Bemühungen, professionelle Texte mit guten Inhalten und optimaler Struktur zu erarbeiten, nützen nichts, wenn die Basis nicht stimmt. Selbst Akademiker haben im Erwachsenenalter oft noch Probleme mit der korrekten Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion. Die Erstellung qualitativ hochwertiger Texte erfordert die korrekte Schreibweise von Begriffen, einen sinnvollen Zusammenhang, den passenden Satzbau und das Einhalten der Regeln für die Zeichensetzung.

SchreibenNicht jedem fällt es leicht, diese Regeln anzuwenden. Glücklicherweise besitzen wir heute das Privileg, Textverarbeitungsprogramme nutzen zu können, in denen eine automatische Korrektur von Rechtschreibung, Interpunktion und teilweise auch Grammatik erfolgt. Bekannt ist eine solche Funktion z. B. aus Microsoft Word: Hier werden falsch geschriebene, doppelte oder nicht zum restlichen Kontext des jeweiligen Satzes passende Worte automatisch rot unterstrichen. Auf Wunsch kann sich der Nutzer die korrekten Alternativen anzeigen lassen. Allerdings ist auch diese Autokorrekturfunktion kein Allheilmittel, da sie beispielsweise die wichtigsten Kommaregeln nicht kennt und in vielen Fällen auch nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet. Eine manuelle Nachkontrolle ist daher in jedem Fall notwendig. Wer sich diese Kontrolle nicht selbst zutraut, kann die Texte auch im Rahmen eines professionellen Korrektorats überarbeiten lassen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Begriffe „Lektorat“ und „Korrektorat“ voneinander zu unterscheiden:

  • Das Korrektorat
    umfasst die ausschließliche Prüfung von Texten auf Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion.

  • Das Lektorat
    überprüft häufig auch die Inhalte und bewertet zusätzlich zum Korrektorat den Schreibstil sowie den Ausdruck.

Bei Webtexten beschränken sich die Korrekturen in den meisten Fällen auf Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion, was auch dem Geldbeutel des Webmasters sehr entgegenkommen dürfte. Wer sich das Geld für ein ausgelagertes Korrektorat sparen möchte, kann seine Kenntnisse in den genannten Disziplinen dank zahlreicher interaktiver Tools im Netz erweitern. Auch der Griff zum Duden trägt enorm zu einer verbesserten Textqualität bei.

 

 

Rechtschreibung und SEO

Wenn sich Texte inhaltlich gleichen, kann die sprachliche Qualität einer Website über deren Erfolg entscheiden. Es heißt, dass die Rechtschreibung auf einer Website sogar ein Rankingfaktor für Google sei.

Diese Aussage verdient auf den zweiten Blick etwas mehr Aufmerksamkeit:
Google bewertet eine Website auch nach der Verweildauer. Die Qualität einer Website bemisst sich zu einem großen Anteil am Text. Während ein Tippfehler im Artikel eines Blogs eher eine untergeordnete Rolle spielt, kann eine Internetpräsentation mit sprachlichen Mängeln schon zu Problemen führen. Steht auf einer Immobilien-Website z. B. mehrmals das Wort „Immobilienmarkler“ statt „Immobilienmakler“ werden sich die Leser fragen, ob sie sich die restliche Site überhaupt ansehen sollten. Sie verlieren das Vertrauen in die Kompetenz des Immobilienmaklers und verlassen seine Site ziemlich schnell wieder.

Und genau hier liegt das Problem:
Die Verweildauer der Besucher ist sehr kurz und beeinflusst das Ranking der Website negativ. Wenige oder bestenfalls keine Rechtschreib- und Grammatikfehler auf einer Website tragen zudem die Botschaft nach außen, dass deren Betreiber sich Mühe machen. In den meisten Fällen soll eine Website eine Ware, Firma, Person oder Meinung repräsentieren. Unter diesem Aspekt sollte einem Website-Betreiber die sprachliche Qualität seines Internetauftritts nicht gleichgültig sein.

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