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TextNachdem das Leserinteresse durch die Überschrift geweckt und die Spannung durch den Teaser weiter gesteigert wurde, gilt es nun, das Versprechen einzulösen und die angekündigten Fakten zu liefern. Dabei besteht die Kunst darin, die Fakten so zu verpacken, dass sie den Leser nicht langweilen und er den Text bis zum Ende durchliest. Um dies zu erreichen, sind die Informationen bestmöglich aufzubereiten und dem Leser bestenfalls in kleinen Portionen zu servieren, sodass er sie optimal aufnehmen kann. Es empfiehlt sich, alle überflüssigen Wörter, Sätze und Textbestandteile zu entfernen, damit am Ende ein Text mit größtmöglichem Mehrwert entsteht.

 

Auch hierfür gibt es einige Kniffe, auf die wir im Folgenden näher eingehen möchten.

 

Der Einsatz von Bullets

Bei Bullets handelt es sich um kleine Aufzählungspunkte, mit denen sich Texte strukturieren lassen. In Deutschland kommen stattdessen auch häufig Aufzählungsstriche zum Einsatz, international sind die Punkte jedoch wesentlich weiter verbreitet. Bullets eignen sich ideal zum Strukturieren von Texten mit vielen gleich wichtigen Fakten, die dem Leser verständlich präsentiert werden sollen. Ausführliche Informationen zu diesen Elementen finden sich im Kapitel „Textgliederung“.

 

Glaubwürdigkeit erzielen

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren jedes Textes ist seine Glaubwürdigkeit. Der Text muss dem Leser das Gefühl vermitteln, dass die dargestellten Informationen richtig sind und er in guten Händen ist. Es gibt einige ganz spezielle Tricks, um Glaubwürdigkeit zu erreichen: Das beste Mittel sind Beweise. Der Leser trifft im Text also nicht nur auf Behauptungen, sondern erhält auch die entsprechenden Nachweise dazu.

Diese können verschiedener Natur sein, z. B.:

  • Links zu anderen Websites (idealerweise zu sogenannten Authority Sites).
  • Screenshots wichtiger Fakten
  • Statistiken/Diagramme
  • Zitate von Experten, Sachverständigen etc.
  • Auszüge aus Büchern, Zeitungsartikeln oder Videos

Dabei ist es wichtig, immer die Quelle des Beweises anzugeben. Dies erhöht die Glaubwürdigkeit und sichert den Webmaster zudem rechtlich ab.

 


WDF*IDF

Seit 2014 kommt das kryptische Kürzel immer wieder im Zusammenhang mit Webtexten zur Sprache. Bei WDF*IDF handelt es sich um eine Formel, die die Relevanz von Keywords in Bezug auf den gesamten Textinhalt und auf die Häufigkeit anderer Inhalte zum betreffenden Thema widerspiegelt. Demnach wird nicht nur ermittelt, welche Häufigkeit für das oder die Keywords auf der jeweiligen Seite optimal ist, sondern auch, ob diese Keywords ausreichen, um eine bessere Relevanz als andere Sites zu erhalten. Für die praktische Umsetzung stehen entsprechende Softwaretools (meist gegen eine monatliche Gebühr) zur Verfügung.

In der Theorie hört sich das wunderbar an, doch funktioniert es auch in der Praxis?

Wir und auch andere Experten bezweifeln die Wirkung der „Wunderformel“ und empfehlen, die Textinhalte für Websites vor allem für den Leser und nicht für eine Software zu schreiben. Sind die Texte wirklich gut, ergeben sich die passende Häufigkeit und die optimale Verteilung der Keywords in den meisten Fällen von ganz allein. Setzen Webmaster dennoch auf WDF*IDF, sollten sie darauf achten, ein Tool einzusetzen, das von einer bekannten Agentur oder einem renommierten Softwarehersteller angeboten wird. Nur so ist gewährleistet, dass die Vorschläge zum Keyword-Einsatz auch die gewünschte Wirkung erzielen.

 

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