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TextformatDie Gliederung der Website-Texte ist beinahe genauso wichtig wie die Inhalte selbst, denn auch der beste Text ist nur schwer lesbar, wenn er nicht oder unzureichend strukturiert und gegliedert ist – enthält ein Text keine Leerzeilen, Absätze oder Einrückungen, macht das Lesen wirklich keinen Spaß.

Demnach bedeutet Gliederung, den Text so zu gestalten, dass ihn der Leser möglichst einfach mit den Augen erfassen kann. Hierfür können verschiedene Elemente zum Einsatz kommen, von denen wir die wichtigsten im Folgenden vorstellen möchten.

 

Leerzeilen und Absätze

Das mit Abstand wichtigste Element für eine verbesserte Lesbarkeit sind Absätze und Leerzeilen, die es jedoch sinnvoll in den Text zu integrieren gilt. Leerzeilen eignen sich nicht für zusammenhängende Informationen, sondern sind immer dann angebracht, wenn ein neuer Aspekt im Text zur Sprache kommt und der bisherige Konsens an dieser Stelle endet.
Es kann verwirren, dass in Büchern normalerweise keine Leerzeilen eingefügt werden. Hier erfolgt die Textgliederung anhand von Einrückungen; die ersten Wörter eines Absatzes stehen also immer etwas weiter rechts als der restliche Text. Bei Bildschirmtexten ist die Gliederung mittels Absätzen und Leerzeilen jedoch deutlich sinnvoller.

 

Zwischenüberschriften

Die Lesbarkeit eines Textes verbessert sich nochmals, wenn Texter Absätze und Leerzeilen zusätzlich mit Zwischenüberschriften versehen. So leitet jede Zwischenüberschrift einen eigenständigen Absatz ein und weist auf das jeweilige Thema hin. Hierdurch sind auch lange Texte optimal lesbar und der Leser kann sich die Inhalte viel leichter merken. Pro 500 Wörter sind etwa zwei Zwischenüberschriften sinnvoll – natürlich immer in Abhängigkeit vom Textinhalt. So benötigen Fachtexte und wissenschaftliche Abhandlungen in der Regel mehr Zwischenüberschriften als einfache Boulevardtexte.


Zwischenüberschriften mit Keywords versehen

Bei Website-Texten ist es in der Regel erforderlich, vordefinierte Keywords unterzubringen – genau dafür eignen sich Zwischenüberschriften sehr gut. Dabei ist es sinnvoll, zunächst eine Liste mit der Relevanz der einzelnen Keywords anzufertigen und anschließend die Zwischenüberschriften mit den entsprechenden HTML-Tags zu definieren. Diese reichen gewöhnlich von <h1> bis <h7>. Das wichtigste Keyword wird dem <h1>-Tag zugeordnet, die weiteren entsprechend absteigend bis <h7>. Dadurch erkennt die Suchmaschine, wie relevant die jeweiligen Keywords oder Zwischenüberschriften für den Seiteninhalt sind.

 

Fett- und Kursivschrift, Unterstreichungen

Auch durch Fett- und Kursivschrift sowie Unterstreichungen lassen sich Keywords in einem Text hervorheben. Hierbei ist darauf zu achten, die Elemente sinnvoll und nicht übermäßig einzusetzen. Grundsätzlich gilt:

  • Fettschrift sollte nur für einzelne Wörter oder allenfalls kurze Wortfolgen eingesetzt werden.
  • Unterstreichungen und Kursivschrift hingegen wirken sanfter und eignen sich daher auch für ganze Sätze.

Zu viele Hervorhebungen dieser Art stören jedoch den Lesefluss und erzielen somit nicht den gewünschten Effekt.

Zudem ist es ratsam, die einzelnen Elemente nicht wahllos zu nutzen, sondern z. B. Kursivschrift immer dann einzusetzen, wenn Sätze oder Satzteile vom Rest des Textes abgegrenzt werden sollen. Das könnte etwa bei Zitaten oder der Nennung von Quellen aus anderen Medien der Fall sein. Der Einsatz von Kursivschrift ist anhand unserer Beispiele in den Kapiteln bezüglich der Überschriften und Texteinführung zu sehen – die betreffen Absätze haben wir in kursiver Schrift ausgeführt, sodass sie sich optimal vom restlichen Text abheben.
Die Einsatzzwecke von Fettschrift und Unterstreichungen sind etwas schwer voneinander zu trennen. Es empfiehlt sich, Fettschrift ein wenig sparsamer zu verwenden, da sie etwas „marktschreierisch“ wirkt und sich daher nur für Worte eignet, die dem Leser sofort ins Auge springen sollen. Unterstreichungen dagegen heben einzelne Fakten – mitunter auch ganze Sätze – sanfter und unaufdringlicher hervor.


Aufzählungen

Aufzählungen eignen sich hervorragend, um einzelne Fakten in einem Text übersichtlich hintereinander zu strukturieren. Bei der Vorstellung der Bullets (siehe Textinhalt) kam bereits zur Sprache, dass diese oder andere Aufzählungszeichen den einzelnen Fakten vorangesetzt werden, um eine optimale Übersicht zur erreichen. Statt der Punkte (Bullets) können Texter auch Aufzählungsstriche oder kleine Quadrate verwenden (Letztere sind jedoch recht selten anzutreffen).  Bei Aufzählungen ist außerdem darauf zu achten, dass die einzelnen Aufzählungspunkte nicht zu lang werden.
Als Faustregel gilt: Jeder Punkt sollte maximal fünf bis sechs Zeilen Text umfassen, da die Übersicht sonst schnell verloren geht. Zusätzlich ist es möglich, die einzelnen Aufzählungspunkte einzurücken, also ein Stück nach rechts zu versetzen, um die Lesbarkeit weiter zu verbessern.

 

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