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OnPage-SeoIm Rahmen der Suchmaschinenoptimierung handelt es sich bei OnPage (engl., „auf der Seite“) um Maßnahmen, die direkt auf der Website ergriffen werden, um die Webpräsenz suchmaschinenfreundlicher zu gestalten.


Die OnPage-Optimierung umfasst:

  • technische Aspekte der Website.
    Hierzu zählen zum Beispiel der Header, die Tags und die interne Linkstruktur.

  • die inhaltlichen Aspekte (Content) einer Internetpräsenz.
    Dies betrifft die Qualität der Inhalte sowie deren Formatierung.

Handlungen, die außerhalb der Website erfolgen, sind Teil der OffPage-Optimierung.

 

OnPage-Optimierung

Schon die Bestandsaufnahme der eigenen Website gehört zur OnPage-Optimierung. Wie bereits erwähnt, sollte eine effektive Suchmaschinenoptimierung immer mit den OnPage-Faktoren beginnen. Wer des Öfteren in einschlägigen Foren für Suchmaschinenoptimierung und Internetmarketing unterwegs ist, trifft immer wieder auf die Meinung, dass die OnPage-Optimierung heute völlig außer Acht gelassen werden könne. Selbstverständlich kann niemand genau sagen, inwieweit Google die einzelnen Optimierungsfaktoren und -bereiche im Rahmen der OnPage-Optimierung noch berücksichtigt, jedoch bezieht eine seriöse Suchmaschinenoptimierung immer alle änderbaren Faktoren mit ein – und dazu zählt nun einmal auch die OnPage-Optimierung. Hinzu kommt, dass sich diese in der Regel sehr schnell umsetzen lässt und keinen besonders großen Aufwand erfordert. Was spricht also dagegen, auch diese Faktoren zu berücksichtigen?

 

Die Auswahl des richtigen Domainnamens

Bevor die Arbeit an der Site selbst beginnt, ist es ratsam, sich zunächst mit dem richtigen Domainnamen für die Internetseite zu beschäftigen. Dieser kann sich durchaus auf den Erfolg der gesamten Suchmaschinenoptimierung auswirken. Haben Webmaster bereits eine Internetseite erstellt, dürften sie für diese auch eine bestimmte Domain registriert haben, unter der die Site nun zu finden ist. Im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung kommt jedoch die Frage auf: Trägt diese Domain zum Erfolg der Website bei oder stellt sie einen Negativfaktor dar?

Hierfür ist zunächst zu klären, wie die optimale Domain für die Internetseite aussehen könnte. Einige Experten sind der Ansicht, dass Domainnamen möglichst kurz und für den potenziellen Besucher leicht zu merken sein müssen. Hierdurch soll der Besucher den Namen im Kopf behalten, womit die Chance steigt, dass er die Site später erneut besucht. Diese Hoffnung ist leider meist vergebens. Durch die unglaubliche Fülle der verschiedenen Websites, Angebote und Informationsmöglichkeiten im Internet merken sich nur die wenigsten Besucher den Namen einer Internetseite bzw. geben diesen anschließend selbstständig wieder in die Suchmaske ein.

Ein Domainname muss also nicht zwangsläufig kurz und einprägsam sein. Da die gewählten Keywords einer Website mit ausschlaggebend für das Suchmaschinenranking sind, empfiehlt es sich, diese auch im Domainnamen unterzubringen. Idealerweise wählen Webmaster daher eine Domain, die das Hauptkeyword der Website enthält.

Beispiel: eine Website über Schuppenflechte

Die ideale Domain für diesen Zweck wäre schuppenflechte.de. Da es sich dabei aber um einen relativ bekannten Begriff handelt, können Webmaster davon ausgehen, dass dieser Name nicht mehr frei ist. Daher ist etwas Kreativität gefragt. In diesem Fall ist es am besten, das Hauptkeyword um einen Begriff zu ergänzen und die Worte mit einem Strich voneinander abzugrenzen. Das könnte in etwa so aussehen:

  • schuppenflechte-hilfe.de
  • schuppenflechte-infos.de
  • ratgeber-schuppenflechte.de

Mit etwas Fantasie finden sich noch viele weitere Begriffskombinationen, die eine gute Domain ergeben würden. Nachdem eine Entscheidung gefallen ist, sollten Website-Betreiber bei ihrem Webhoster oder bei denic.de überprüfen, ob der gewünschte Domainname frei ist. Ist er das nicht, können Webmaster einfach auf eine andere Kombination ausweichen.

Worauf ist bei der Wahl der Domainendung zu achten?

Sofern Webmaster eine deutschsprachige Internetseite betreiben, sollten sie eine .de-Domain bevorzugen. Einerseits wirkt die Website so seriöser auf den Besucher, andererseits sind auch viele Webmaster der Überzeugung, dass Suchmaschinen eine .de-Domain im Zusammenhang mit einer deutschsprachigen Website bevorzugen. Bewiesen ist diese Annahme zwar nicht, jedoch konnte sie auch noch niemand zweifelsfrei widerlegen. Webmaster sollten nur auf eine andere Domainendung ausweichen, wenn sie unter den freien .de-Domains wirklich keine passende für ihre Website finden. In diesem Fall empfiehlt es sich, eine .com-, .net- oder .org-Domain zu wählen. Alle anderen verfügbaren Endungen sind möglich, aber nie die erste Wahl.

 

Den Quelltext der Internetseite optimieren

Bevor sich Webmaster den eigentlichen Inhalten der Website widmen, sollten sie zunächst analysieren, ob sich nicht auch der Quelltext (Quellcode), auf dem die gesamte Website basiert, optimieren lässt. Hierfür sind jedoch zumindest Grundkenntnisse in der Programmier- beziehungsweise Darstellungssprache der Site erforderlich. Meist handelt es sich dabei um HTML und eventuell CSS oder um die Programmiersprache PHP. Schauen wir uns zunächst an, wie ein solcher Quellcode grundsätzlich aufgebaut ist. In den meisten Fällen besteht er aus zwei Teilen:

  1. dem Seitenkopf, der auch die Meta-Angaben enthält, sowie
  2. dem „Body“-Bereich, in dem die Befehle untergebracht sind, die für die Darstellung der einzelnen Elemente auf der Website sorgen.

Für die Optimierung der Meta-Angaben haben wir die besten Tipps und Tricks unter "Optimieren der Meta-Angaben" (weiter unten) zusammengefasst. Auch unter dem Menüpunkt SEO-Tipps für den Quelltext und die Meta-Elemente gehen wir auf dieses Thema ein.

Im Quelltext einer Website können Webmaster jedoch nicht nur Meta-Angaben optimieren. Bei genauerer Betrachtung des Quellcodes zeigt sich, dass viele Websites eindeutig noch Optimierungspotenzial bieten. Auf vielen Sites enthält der Quellcode zahlreiche unvollständige und überflüssige Befehle sowie fehlerhafte Bestandteile, die zwar auf der eigentlichen Website in der Browserdarstellung nicht sichtbar sind, den Quellcode aber dennoch verunreinigen. Doch auch, wenn diese Fehler auf der dargestellten Internetseite gar nicht sichtbar sind, ist es ratsam, sich ihnen anzunehmen: Die Suchmaschine könnte beim Indexieren des Seiteninhaltes Probleme bekommen, wenn der Quelltext viele Fehler enthält. In diesem Fall kann es durchaus vorkommen, dass die Maschine nicht mit den fehlerhaften Inhalten zurechtkommt und die Indexierung an irgendeiner Stelle im Quelltext abbricht. Das Resultat: Webmaster können ewig darauf warten, die entsprechende Internetseite in den Suchergebnissen zu finden. Um diesem Problem vorzubeugen, sollten Webmaster zunächst den kompletten Quelltext auf fehlerhafte Elemente untersuchen und diese entweder komplett entfernen oder umschreiben. Wer sich das nicht allein zutraut, hat die Möglichkeit, einen der sogenannten Validatoren zu nutzen, die im Internet meist kostenlos verfügbar sind (z. B. www.validator.w3.org). Dabei handelt es sich um Softwareprogramme, die den Quellcode der Website automatisch durchleuchten und feststellen, welche Fehler darin enthalten sind. Anschließend stellt der Validator alle Fehler in übersichtlicher Form dar. Einige dieser Programme sind sogar so weit entwickelt, dass sie mit der Fehleranzeige auch gleich die Möglichkeiten bieten, diesen zu beheben. Nach dieser Prozedur sieht der Quellcode in der Regel schon wesentlicher besser aus.

Weiterhin sollten Webmaster darauf achten, dass das Verhältnis von Befehlen und Textinhalt im Quelltext nicht zu sehr auseinanderklafft:
Enthält eine Website nur wenig Text, dafür aber unzählige Befehle wie die Darstellung von Tabellen, Grafiken oder Navigationselementen, könnte sich das für eine effektive Suchmaschinenoptimierung nachteilig erweisen – besser sind möglichst wenig Befehle, dafür aber viel Textinhalt. So kann die Suchmaschine leichter herausfinden, worum es auf der betreffenden Site geht und sie entsprechend einordnen.

Doch welche Möglichkeiten zur Quelltext-Optimierung gibt es?
Es ist ein guter Lösungsansatz, sämtliche gestalterische Elemente in eine externe CSS-Datei auszulagern. Hierfür sind allerdings zunächst Grundkenntnisse der Darstellungssprache erforderlich. Durch eine externe CSS-Datei ist im eigentlichen Quelltext der Website fast nur noch Textinhalt vorhanden, während alle gestalterischen Elemente konsequent ausgelagert werden.

 

Optimieren der Meta-Angaben

Die Meta-Angaben (auch „Meta-Tags“) befinden sich im Quelltext immer oberhalb des „Body“-Bereichs. Diese Angaben enthalten Befehle, die ausschließlich die Suchmaschine lesen kann, d. h., die der Besucher der Internetseite nicht sieht. Hier ist beispielsweise festgelegt, nach welchem Standard die Internetseite programmiert ist, in welcher Sprache sie verfasst ist und worum es im Textinhalt genau geht.
Zur Optimierung dieser Meta-Tags gab es in den letzten Jahren viele Spekulationen. Einige Webmaster sind inzwischen der Meinung, dass diese Angaben keinerlei Relevanz mehr für die Suchmaschinenoptimierung haben. Fakt ist aber, dass es auf keinen Fall schaden kann, ein paar Minuten Optimierungsarbeit in diese Elemente zu investieren. Dabei empfiehlt es sich, die Aufmerksamkeit primär auf die Punkte „Keywords“ und „Description“ zu richten; alle anderen Angaben benötigen in der Regel keine Änderungen.

Keywords

Die Suchmaschine Google misst der Angabe keine Bedeutung bei, doch einige User weichen auf andere Suchmaschinen aus – solange unklar ist, welche Suchmaschinen die Keywords auslesen, sollten Webmaster ein paar Minuten Zeit dafür aufwenden. Unter dem Punkt „Keywords“ lassen sich die wichtigsten Schlüsselwörter des Textinhalts der Website unterbringen. Optimal sind hier etwa fünf bis maximal zehn verschiedene Wörter. Es ist auch möglich, gleiche Wörter zu verwenden und diese je einmal im Singular und im Plural aufzuführen. Dabei sollten Webmaster jedoch nicht mehr als zehn Keywords verwenden, da die Suchmaschine eine große Ansammlung von Schlüsselwörtern in den Meta-Tags als Spam ansehen könnte. Weitere Information über die Bedeutung von Keywords finden Sie unter SEO-Tipps für Keywords.

Description

Mit der Description verhält es sich ähnlich. Diese enthält eine kurze Beschreibung des Website-Inhalts, d. h., keine Ansammlung von Stichworten, sondern einen kurzen Fließtext, der in einfachen Worten aufzeigt, worum es auf der Website geht. Auch in diesem Text finden sich die wichtigsten Schlüsselwörter. Die Länge der Description sollte sich allerdings auf maximal 150 Zeichen beschränken, da sie sonst nicht vollständig angezeigt wird.

Hier noch ein wichtiger Tipp zu den Meta-Tags:
Jede einzelne Unterseite der Internetpräsenz sollte ihre eigenen Meta-Tags erhalten; idealerweise stimmen Webmaster die Keywords auf den Textinhalt jeder einzelnen Unterseite ab und halten es mit der Description genauso. Gleiche Beschreibungen und Keywords für jede Unterseite der Internetpräsenz sind für die Suchmaschinenoptimierung eher suboptimal und sollten daher vermieden werden.

 

Optimieren der Navigation

Die Navigation einer Internetseite sollte möglichst einfach, übersichtlich und selbsterklärend für den Besucher sein. Auf den ersten Blick scheint es, als sei an der Navigation keine Optimierung erforderlich. Zunächst sollten Webmaster dafür sorgen, dass die Navigation ihrer Internetseite ausschließlich aus Textlinks besteht. Natürlich ist es reizvoll, schöne grafische Elemente als Navigationsbuttons zu nutzen, sodass der Besucher nicht einfach nur auf einen Text klickt. Für die Suchmaschinenoptimierung ist dies allerdings nicht optimal.
Der Grund: Die Suchmaschinen können grafische Elemente nicht lesen. Sie erfahren also gar nicht, welchen Text der betreffende Navigationsbutton trägt. Da für eine effiziente Suchmaschinenoptimierung aber jeder Link mit einem entsprechenden Linktext versehen sein sollte, ergibt sich hier ein Problem, das sich am einfachsten lösen lässt, indem der Website-Betreiber – wie bereits angedeutet – Textlinks als Navigationselemente verwendet. Wer diese Option ablehnt, sollte die entsprechenden grafischen Elemente zumindest mit einem Alternativtext versehen, den der Besucher sieht, wenn er mit dem Mauscursor darüber fährt. Hierfür betten Webmaster einfach das „alt“-Attribut in den Befehl zum Anzeigen der Grafik ein.

 

Optimieren der internen Verlinkung

Viele Webmaster sind der Ansicht, dass die Navigation und die interne Verlinkung einer Internetseite ein und dasselbe sind; dem ist jedoch nicht so. Eine Website lässt sich auf vielfache Weise intern verlinken, die Navigation ist nur eine Möglichkeit. Die Optimierung der Navigationselemente kam bereits zur Sprache. Nun ist noch zu klären, wie Webmaster auch die Strukturierung der gesamten Navigation einer Internetseite verbessern können.

Doch was bedeutet das konkret?
Gehen wir von einer kleinen und einfachen Website mit fünf Unterseiten aus. Von der Startseite aus setzt der Webmaster im Rahmen der Navigation einen Link auf jede einzelne Unterseite, d. h., jede Unterseite ist direkt von der Startseite aus erreichbar. Das ist die ideale interne Verlinkungsstruktur. Leider ist diese Vorgehensweise nur bei kleinen und einfach strukturierten Internetseiten möglich. Bei komplexeren Websites – insbesondere bei Onlineshops – ist es notwendig, die einzelnen Unterseiten in Kategorien zu unterteilen und diesen eventuell auch wieder verschiedene Unterkategorien zuzuordnen. So entsteht ein relativ komplexes Gebilde, das bei vielen Websites kaum durchschaubar ist. Somit sind manche Unterseiten von der Startseite aus nur mit zehn Klicks oder gar mehr erreichbar. Für die Roboter der Suchmaschinen ist das gar nicht so einfach; sie müssen sich von der Startseite aus auf vielen verschiedenen Pfaden durch alle Unterseiten kämpfen und dabei möglichst keinen Link übersehen. Leider geht das oft schief, und so werden einzelne Unterseiten erst gar nicht indexiert.

So lässt sich die eigene Internetseite für den Besucher übersichtlich und gut strukturiert gestalten und gleichzeitig für den Roboter der Suchmaschine anpassen:

Struktur der internen Verlinkung

Zunächst sollten Webmaster dafür sorgen, dass die Struktur der internen Verlinkung nicht zu tief reicht: Jede einzelne Unterseite sollte mit maximal fünf Klicks von der Startseite aus zu erreichen sein. Im Notfall müssen Webmaster die Navigation auf der Startseite breiter auffächern, damit sich der Besucher durch weniger Unterseiten klicken muss.

Breadcrumb-Navigation

Weiterhin besteht die Möglichkeit, eine sogenannte Breadcrumb-Navigation (engl., „Brotkrumen“) in die Site einzubauen. Dabei handelt sich um Navigationselemente, die sich mit jeder angeklickten Unterseite erweitern, sodass der Besucher praktisch schwarz auf weiß sieht, von welchen Seiten aus er auf die entsprechende Unterseite gelangt ist. Daher auch der Name „Breadcrumb“. Der Besucher sieht genau, wo er hergekommen ist und wie er wieder zu den vorherigen Seiten zurückfindet. Eine solche Navigation ist meist als waagerechte Leiste über dem eigentlichen Textinhalt der entsprechenden Seite angeordnet. Selbstverständlich bildet sie nur ein Zusatzelement; die eigentliche Hauptnavigation bleibt ganz normal erhalten.

Verlinkung aus dem Content

Eine weitere Möglichkeit, mit der sich die interne Verlinkung der Website verbessern lässt, ist die Verlinkung einzelner Wörter im Textinhalt der jeweiligen Seite mit anderen Unterseiten. Hierfür verwenden Webmaster idealerweise ein Wort, das zum Textinhalt der Unterseite passt, auf die sie verlinken wollen. Dies lässt sich auf der gesamten Website umsetzen, doch es ist ratsam, es nicht zu übertreiben – zwei bis drei Links auf jeder Seite zu anderen Unterseiten der Webpräsenz reichen völlig aus.

Sitemap

Zu guter Letzt noch die Geheimwaffe aller Webmaster: die Sitemap. Mit ihr können Webmaster auch die interne Struktur sehr komplexer Websites einfach und transparent für die Suchmaschinen darstellen. Das Ganze funktioniert sehr einfach: Webmaster legen eine zusätzliche Unterseite an und listen auf dieser sämtliche andere Seiten ihrer Webpräsenz auf. Dabei versehen sie jeden Listenpunkt mit einem Link zur entsprechenden Seite. Hierdurch entsteht praktisch eine Karte, von der aus jede einzelne Unterseite mit einem Klick erreichbar ist. Diese Sitemap verlinken Website-Betreiber anschließend direkt von der Startseite aus, zum Beispiel im Footer. Hierdurch muss der Roboter der Suchmaschine nur von der Startseite aus die Sitemap aufrufen und kann von dieser aus alle Unterseiten der Internetpräsenz besuchen. Damit sind die optimalen Voraussetzungen geschaffen, damit die Suchmaschine alle Seiten schnell und sicher indexieren kann.

 

Optimieren des Textinhaltes (Content)

Kommen wir nun zum eigentlichen Kern jeder Website: dem Textinhalt. Dabei handelt es sich um alles, was der Besucher nach Aufruf der Internetseite in seinem Browser lesen kann. Die Optimierung dieser Faktoren ist also nicht nur für die Suchmaschinen wichtig, sondern auch für die User. Selbst wenn die Texte noch so gut für die Suchmaschinen optimiert sind, kann eine Website nicht langfristig erfolgreich sein, wenn der Besucher keinen nützlichen und benutzerfreundlich aufbereiteten Textinhalt vorfindet. Unter dem Menüpunkt "Content" befassen wir uns mit der Thematik "Perfekte Texte für Ihre Webseite" ausführlich.

Content der Website optimieren

Webmaster sollten ihre Internetseite immer primär für den Besucher und erst dann für die Suchmaschinen optimieren. An einer Internetseite können die Betreiber nur Geld verdienen, wenn der Besucher die darauf vorhandenen Inhalte in irgendeiner Art und Weise nutzt. Das kann beispielsweise durch einen Klick auf ein Werbeangebot geschehen, aber auch durch den Kauf eines Produkts entweder direkt auf der Website oder im Rahmen von Affiliate-Programmen auf anderen verlinkten Sites. Mit der richtigen Vorgehensweise und den nötigen Tipps und Tricks schaffen es Webmaster problemlos, den Textinhalt ihrer Website so zu optimieren, dass er für den Besucher möglichst optimal aufbereitet ist und trotzdem gut von den Suchmaschinen gefunden wird.

Überschriften

Idealerweise sollte der Textinhalt einer Website durch Überschriften und hervorgehobene Begriffe so strukturiert sein, dass er für den Besucher optimal lesbar ist. Doch Überschriften erfüllen noch weitere Funktionen. So messen die Suchmaschinen den Überschriften auf der Website ein besonderes Gewicht zu, da sich hieran in der Regel erkennen lässt, zu welchem Thema die Site eine entsprechende Relevanz besitzt. Die Optimierung der Überschriften ist daher ein besonders wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung. Darüber hinaus lassen sich einzelne Keywords auch durch hervorgehobene Begriffe im Fließtext markieren, sodass die Suchmaschine diese als besonders wichtig erachtet. In der Darstellungssprache HTML hat sich eingebürgert, Überschriften mit entsprechenden Befehlen in ihrer Hierarchie zu ordnen. Dies geschieht durch sogenannte <h>-Tags. Die Abstufungen reichen dabei theoretisch von <h1> bis <h9>, wobei es in der Regel völlig ausreicht, die Überschriften auf der Website in Abstufungen von <h1> bis <h4> zu unterteilen.
So sieht das Ganze in der Praxis aus:
Die größte und wichtigste Überschrift für den Inhalt der Website erhält den <h1>-Befehl, die zweitwichtigste wird mit <h2> bezeichnet und so weiter. Bei Seiten mit relativ kurzem Textinhalt ist es selbstverständlich nicht nötig, alle vier Überschriftenkategorien zu vergeben. Hier können die Befehle <h1> und <h2> völlig ausreichen. Nach Möglichkeit sollten Webmaster jedoch die für die Site relevantesten Keywords in den jeweiligen Überschriften unterbringen, ohne dabei die gewählte Hierarchie zu verändern; d. h., das wichtigste Keyword kommt in die <h1>-Überschrift, das zweitwichtigste in die <h2>-Überschrift usw.
Es empfiehlt sich, die <h1>-Überschrift nur einmal auf jeder Unterseite zu verwenden. Alle anderen Überschriften können Webmaster durchaus mehrmals verwenden. Mehrere <h1>-Überschriften, die vielleicht auch noch unterschiedliche Keywords beinhalten, können zu Verwirrungen der Suchmaschine führen, da sie nicht mehr genau einordnen kann, für welches Thema die Site am relevantesten ist. Mithilfe dieser Strukturierung schlagen Webmaster übrigens gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen erkennt die Suchmaschine anhand der <h>-Tags eine klare Hierarchie und kann damit beurteilen, zu welchem Thema die entsprechende Site die größte Relevanz besitzt, andererseits profitiert auch der User von einer solchen Überschriftengestaltung. Die Texte werden damit schön strukturiert, sodass sie für den Besucher optimal lesbar sind.

Hervorhebungen

Wie bereits angedeutet gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten, um den Besuchern das Lesen von Textinhalten zu erleichtern und gleichzeitig den Suchmaschinen etwas auf die Sprünge zu helfen. So lassen sich etwa einzelne Wörter im Fließtext entsprechend hervorheben, beispielsweise durch eine Darstellung in Fettschrift; auch kursiv geschriebene Wörter erfüllen diese Funktion. Natürlich bietet es sich an, die wichtigsten Keywords im Text mithilfe dieser Funktionen hervorzuheben. Webmaster sollten es jedoch nicht mit dieser Technik übertreiben. Als Richtwert gilt: pro 100 Wörter Fließtext sollte es sich nicht um mehr als ein bis zwei Begriffe mit den entsprechenden Befehlen handeln.

Der Fließtext

Beim Fließtext einer Website gibt es eine goldene Regel: Der Textinhalt sollte den Besuchern so viel nützlichen Inhalt wie möglich bieten. Je informativer und wertvoller der Textinhalt ausfällt, desto länger werden die Besucher auf der Website verweilen und umso wahrscheinlicher ist es, dass sie später wiederkommen.

Welche Regeln gibt es darüber hinaus für den Fließtext? Es liegt nahe: die Keywords.
Dem vorigen Abschnitt ist bereits zu entnehmen, dass es ratsam ist, Keywords nach Möglichkeit ab und an im Fließtext hervorzuheben. Doch wie oft sollten die relevanten Keywords überhaupt im Textinhalt vorkommen? Darüber streiten sich die Suchmaschinenoptimierer schon seit Langem. Fakt ist, dass die richtige Keyworddichte (Anzahl der Keywords im Verhältnis zum restlichen Textinhalt) ein relativ schmaler Grat ist. Sind zu wenige Keywords im Fließtext, kann die Suchmaschine möglicherweise nicht eindeutig erkennen, für welche Begriffe die betreffende Site relevant ist. Ist die Keyworddichte jedoch zu hoch, kann die Suchmaschine dies als Spam bewerten und die Site aus dem Index entfernen oder zumindest schlechter in ihren Ergebnissen listen. Nach unserer Erfahrung liegt die optimale Keyworddichte bei circa fünf bis sechs Prozent. Dies bedeutet, dass beispielsweise ein Text mit einem Umfang von 300 Wörtern etwa 15 bis 18 Keywords für diese Seite enthalten sollte. Natürlich ist diese Regel graue Theorie. Weit wichtiger ist, dass der Text für den Besucher sinnvoll und gut lesbar ist.

 

Die Optimierung von Bildern und Grafiken

Kommen wir nun zu einem recht schwierigen Bereich der Suchmaschinenoptimierung – die Optimierung der Bilder und Grafiken auf der Website. Natürlich soll die Internetseite nicht wie eine reine Textwüste aussehen, sondern durch passende Bilder und/oder Grafiken aufgelockert und damit entsprechend benutzerfreundlich gestaltet sein. Aus Studien ging vielfach hervor, dass durch Bilder oder Grafiken aufgelockerte Texte einen wesentlich besseren Eindruck beim Leser hinterlassen und daher deutlich öfter gelesen werden. Für die Benutzerfreundlichkeit der Website ist es daher ideal, wenn die Texte einige Bilder und Grafiken enthalten.
Ein anderes Thema in diesem Zusammenhang ist jedoch die Suchmaschinenoptimierung: Obwohl die Technik schon so weit fortgeschritten ist, sind Suchmaschinen auch heute noch nicht in der Lage, den Inhalt eines Bildes oder einer Grafik zu lesen; Bilder und Grafiken sind für sie quasi unsichtbar. Daher dürfte es recht schwierig sein, die Bilder und Grafiken einer Internetseite zu optimieren. Bestünde eine Website ausschließlich aus Bildern und Grafiken, könnte keine Suchmaschine der Welt erkennen, worum es auf dieser Site geht. Aus diesem Grund lassen sich auch Internetseiten, die vorwiegend mit Flash oder mittels anderer grafischer Elemente gestaltet sind, sehr viel schwieriger optimieren als textlastige HTML-Sites. Doch es gibt immer kleine Tricks, mit denen sich auch aus Bildern und Grafiken das Letzte herausholen lässt, sodass sie zumindest einen kleinen Teil zur erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung beitragen können.

Das <alt>-Attribut

In der Darstellungssprache HTML gibt es einen speziellen Befehl, mit dem sich ein Bild oder eine Grafik einem alternativen Text zuordnen lässt. Ursprünglich ist dieser Befehl für die Situation vorgesehen, dass ein Bild einmal nicht auf der Website angezeigt werden kann. Fährt der Besucher nun mit seinem Mauscursor über das Bild, wird mittels dieses Befehls ein alternativer Text angezeigt, mit dem der Webmaster den Bildinhalt beschreiben kann. Sinnvoll ist ein solcher Befehl übrigens auch, damit Blinde die Website vollständig erfassen können. Hierfür gibt es spezielle Softwareprogramme, die dem Blinden den kompletten Textinhalt der Website vorlesen. Bei Bildern, die mit einem Alternativtext versehen sind, kann die Software auch diese Bildbeschreibung mit vorlesen. Abgesehen von diesen Einsatzzwecken ist das <alt>-Attribut aber auch von großem Vorteil für die Suchmaschinenoptimierung: Durch den Alternativtext kann die Suchmaschine doch noch erfahren, worum es geht. Clevere Webmaster können in diesem Alternativtext auch gleich das wichtigste Keyword der Seite unterbringen. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dieses Keyword in einem sinnvollen Beschreibungstext für das Bild bzw. der Grafik unterzubringen.

Tipp: Titel für Bilder auswählen

Der zweite Trick, mit dem sich Bilder und Grafiken auf einer Website für die Suchmaschinen lesbar machen lassen, ist die Verwendung des „title“-Attributs. Dieses kommt übrigens nicht nur im Internet zum Einsatz, sondern auch bei nahezu allen Printmedien: In Zeitschriften befindet sich unter einem abgedruckten Bild meist ein kleiner Beschreibungstext; dabei handelt es sich um den Titel für das betreffende Bild. Üblicherweise setzen Webmaster diesen „title“-Tag in relativ kleiner kursiver Schrift direkt unter das Bild. Der Titel sollte dabei möglichst kurz gehalten werden, maximal eine Zeile Text. Selbstverständlich lässt sich auch hier wieder das wichtigste Schlüsselwort für die entsprechende Seite unterbringen.

 

Links zu anderen Websites

Auf nahezu jeder Internetseite befinden sich Links zu anderen Websites. Viele Webmaster möchten ihren Besuchern den bestmöglichen Service bieten und stellen daher gerne Links zu weiterführenden Websites zur Verfügung. Doch auch, wenn Webmaster beispielsweise untereinander Links tauschen, müssen sie diese irgendwo auf ihrer Internetseite unterbringen. So kommt es mitunter vor, dass eine Internetseite Hunderte solcher Links enthält. Diese sind auch als „ausgehende Links“ bekannt, da sie quasi aus einer Website herausführen. Auf den ersten Blick mögen diese Links keine Bedeutung für die eigene Website haben, da es sich nicht um relevante Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung handelt. Doch die Suchmaschinen bewerten jeden Faktor einer Internetseite und somit auch die Anzahl sowie die Qualität der ausgehenden Links. Generell gilt hier: Suchmaschinen bewerten eine Website umso höher, je weniger ausgehende und je mehr eingehende Links sie besitzt. Daher ist anzuraten, die Anzahl der ausgehenden Links idealerweise so klein wie möglich zu halten. In den Augen der Suchmaschinen schwächt jeder ausgehende Link das Ansehen der betreffenden Website.

Was ist also zu tun?
Es ist nicht unbedingt der beste Weg, strikt auf ausgehende Links zu verzichten, da dies auch den Service für die Besucher einschränken würde. Zudem müssen Webmaster auch die Links aus wechselseitigen Website-Empfehlungen (Linktausch) unterbringen. Dennoch sollten Website-Betreiber einige Ratschläge befolgen, um das Beste aus den ausgehenden Links zu machen.

Links mit geringerer Priorität: „nofollow“

In der HTML-Sprache gibt es einen Befehl, mit dem Webmaster jeden beliebigen Link als nicht relevant markieren können, damit Suchmaschinen diesen nicht weiter verfolgen. Die Rede ist vom sogenannten „nofollow“-Attribut. Dieses lässt sich in der Form rel=“nofollow“ in den entsprechenden Befehlstext für den Link einbetten.  Dieses Attribut können Webmaster für alle ausgehenden Links auf ihrer Website verwenden, die nicht zwangsläufig relevant für die Suchmaschinen sein müssen, z. B. Links auf Websites, die als weiterführende Angebote für Besucher fungieren.
Hinweis: Wer Links mit anderen Webmastern getauscht hat, sollte es tunlichst vermeiden, die Links auf der eigenen Website mit dem „nofollow“-Attribut zu versehen. Hierdurch werden die Links für die Tauschpartner völlig wertlos, worüber sie sich zu Recht ärgern dürften und die entsprechenden ausgehenden Links auf ihrer Site infolgedessen ebenfalls löschen.

Sinnvolle externe Links: "follow"

Weiterhin ist darauf zu achten, dass sich die restlichen, nicht mit „nofollow“ versehenen Links gleichmäßig über alle Unterseiten der Webpräsenz verteilen; auf jeder Unterseite sollten sich nicht mehr als fünf ausgehende Links befinden. So vermeiden Website-Betreiber, dass einzelne Unterseiten durch eine Anhäufung ausgehender Links durch die Suchmaschine abgestraft werden, was sich wiederum durchaus negativ auf die komplette Website auswirken kann. Hat ein Webmaster zum Beispiel auf einer Unterseite 400 Wörter und 10 ausgehende Links, muss sich die Suchmaschine fragen, welche Bedeutung der Betreiber seiner eigenen Seite überhaupt beimisst – schnell entsteht der Eindruck, der Webmaster erachte die eigenen Inhalte als so unwichtig, dass er mehrfach auf externe Sites verweist.

 

Weitere Tipps:
Den Linktausch haben wir im Menüpunkt OffPage bereits genauer betrachtet. Webmaster sollten stets darauf achten, auf welche Websites sie verlinken. Es gibt immer noch viele Website-Betreiber, die beim Tausch mit Kollegen nicht darauf achten, welche Website sich hinter dem Link verbirgt, den sie auf die Site des Tauschpartners setzen – dies kann durchaus problematisch werden. Es versteht sich von selbst, nicht auf illegale Inhalte zu verlinken, zum Beispiel illegale pornografische Websites, Waffen oder auch Sites mit nationalsozialistischen Inhalten. In der Regel tauchen derartige Internetseiten jedoch nur selten beim Linktausch auf. Weitaus häufiger handelt es sich bei der Site des Tauschpartners allerdings um eine reine „Linkwüste“, die vielleicht sogar schon einmal von einer Suchmaschine abgestraft wurde, weil sie gegen deren Regelwerk verstoßen hat. Auf solche Links sollten Webmaster unbedingt verzichten.

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