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Webdesign„Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“ – tatsächlich sind lange Texte ohne erklärende Bilder oder Grafiken oft nur mühsam zu lesen und schwerer verständlich (siehe auch Den Text zum Leben erwecken). Das gilt natürlich nicht nur für Texte in Printmedien, sondern auch im Internet. Gerade in diesem visuellen Medium ist der Einsatz von Bildern und Grafiken quasi obligatorisch.
Ohne entsprechende Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung von Bildern und Grafiken lockern diese die Website zwar optisch auf, tragen jedoch nicht zu einem besseren Ranking in den Suchergebnissen bei. Der Konkurrenzkampf unter Webmastern ist heute größer denn je. Daher müssen wir jede Möglichkeit nutzen und sämtliche Elemente einer Website bestmöglich für eine gute Platzierung vorbereiten. Dies gelingt beispielsweise durch die Vergabe von Alternativtexten. Auch Bildunterschriften eignen sich, um der Suchmaschine den Bildinhalt besser zu vermitteln. Wer hier die wichtigsten Keywords für sein Thema unterbringt, sorgt für gute Erfolgschancen seiner Site.
Auch indirekt können Bilder und Grafiken zum Erfolg einer Website in den Suchergebnissen beitragen: Passen sie perfekt zum Text und liefern entsprechenden Mehrwert, bleibt der Besucher länger auf der Site. Die Verweildauer wirkt sich wiederum positiv auf die Reputation der Site aus, insbesondere bei Google. Gerade Infografiken eignen sich perfekt zum Versinnbildlichen komplexer Vorgänge. Mit modernen und überwiegend kostenlosen Tools lassen sie sich schnell und einfach erstellen. Der Besucher wird den Einsatz entsprechend honorieren.

Die Optimierung von Bildern und Grafiken für Suchmaschinen ist durchaus möglich. Die Mittel dafür stehen jedem Webmaster zur Verfügung. Welche Möglichkeiten es in diesem Bereich genau gibt, verraten die folgenden Kapiteln. Hier lernen Webmaster die kleinen Feinheiten und Kniffe kennen, die den Unterschied zwischen zwei Websites in der Platzierung bei Google ausmachen können!


Bilder und Grafiken auf der Website einsetzen

Bilder und Grafiken lockern Textinhalte auf und sorgen für ein besseres Verständnis eines Texts. Sie nehmen die Hauptaussagen der Inhalte auf und setzen diese visuell um. Zudem wirkt eine Website ohne Bilder bzw. Grafiken trivial und wenig professionell. Daher ist es wichtig, möglichst perfekt zum Inhalt passende Bilder und Grafiken zu verwenden, die sich durch geeignete Maßnahmen für ein gutes Ranking sowohl für die komplette Website als auch für die Bildersuche in Google optimieren lassen.

 

Bilder und Grafiken für die Suchmaschine lesbar machen

Zwar gibt es – insbesondere von Google – immer wieder Ansätze, den Inhalt von Bildern und Grafiken automatisch zu erfassen, gelungen ist dies jedoch bis heute noch nicht. Daher müssen Suchmaschinenoptimierer auf einige Tricks zurückgreifen, um der Suchmaschine aufzuzeigen, worum es bei dem jeweiligen Bild geht. Dies funktioniert u. a. durch die Vergabe aussagekräftiger Dateinamen für Bilder und Grafiken. Diese sollten sich immer am Bildinhalt orientieren. Ist auf einem Bild, das beispielsweise in eine Reisewebsite über Namibia eingebettet ist, ein Panorama der Hauptstadt Windhuk zu sehen, empfiehlt es sich, das Bild entsprechend zu benennen, etwa als „panorama_windhuk“. Gleiches gilt übrigens auch für den sogenannten <alt>-Tag, also die Alternativbeschreibung des Bildinhaltes, die immer angezeigt wird, wenn der Besucher mit der Maus über das Bild fährt oder dieses – z. B. aufgrund eines Serverfehlers – nicht angezeigt werden kann. Der <alt>-Tag ist somit ein sehr wichtiger Bestandteil der OnPage-Suchmaschinenoptimierung. Es ist wichtig, den Alternativtext nicht in Form einer Ansammlung von einzelnen Keywords anzulegen, sondern lediglich wenige Worte oder einen kurzen Satz in einprägsamer Schreibweise zu verwenden.

 

Keine Bilder und Grafiken als Überschriften verwenden

Noch immer ist es auf vielen Websites üblich, Überschriften zwecks einer ansprechenden optischen Gestaltung nicht in Textform, sondern als Grafik oder Bild anzulegen. Trotz aller Möglichkeiten der Optimierung von Bildern und Grafiken für die Suchmaschine ist davon abzuraten. Gerade den Überschriften kommt eine besondere Bedeutung hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung zu, daher sollten Webmaster diese immer in normaler Textform – und mit den entsprechenden <h>-Tags versehen – verwenden. Sofern sich auf der Website keine andere Möglichkeit bietet, als die Überschriften in Form von Bildern oder Grafiken anzulegen, sollten diese zumindest einen entsprechenden Alternativtext enthalten. Die HTML-Schreibweise der Überschrift könnte z. B. wie folgt aussehen: <h1><img src=“Dateiname“ alt=“Überschrift“></h1>


 
Nur Bilder und Grafiken aus zuverlässigen und seriösen Quellen

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, Bilder und Grafiken entweder gegen Bezahlung zu erwerben oder auch kostenlos herunterzuladen und für die eigene Website zu nutzen. Die entsprechenden Quellen sind jedoch nicht immer seriös. Daher kommt es immer wieder zu teuren und unnötigen Abmahnungen und Gerichtsprozessen, wenn Webmaster leichtfertig Bilder aus zweifelhaften Quellen auf ihren Sites verwenden. Sofern Webmaster keine selbst erstellten Bilder und Grafiken zum Einbau in ihre Websites zur Verfügung haben, ist es ratsam, sich diese unbedingt aus zuverlässigen und seriösen Quellen – zum Beispiel aus den großen und bekannten Bilddatenbanken im Internet – zu besorgen. Bei der Verwendung von Bildern aus kostenlosen Datenbanken ist es oftmals erforderlich, den Inhaber bzw. Fotografen zu nennen und gleichzeitig einen Link zur Website zu setzen. Vergessen Webmaster das, so verletzen sie die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Bilddatenbank und können abgemahnt werden. Daher ist eine sorgfältige Vorgehensweise unbedingt erforderlich.

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