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OnlineschopDas Kaufverhalten der meisten Menschen hat sich mittlerweile auf das Internet verlagert. Flexible Einkaufszeiten, ein breit gefächertes Sortiment und günstige Preise sprechen in diesem Zusammenhang einfach für sich. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass im Internet inzwischen zahlreiche Onlineshops aus allen erdenklichen Lebensbereichen vertreten sind. Hier können Kunden schnell den Überblick verlieren.

Doch auch für Shopbetreiber hat das scheinbar endlos wachsende Angebot verschiedene Nachteile: Da die Konkurrenz nicht schläft, wird es für Onlineshops immer schwerer, die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf sich zu ziehen. Allerdings kann jeder Betreiber eines Onlineshops mit den Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung seinen Teil dazu beitragen, dass Kunden auf das Angebot aufmerksam werden und dass sich somit langfristig Umsätze generieren lassen.

 

Entsprechend auf Produkte aufmerksam machen

Für einen Kunden ist das Interessanteste in einem Onlineshop natürlich das zur Verfügung stehende Produktportfolio.
Daher sollte sich der Shopbetreiber besonders viel Zeit für dessen Beschreibung nehmen. Einerseits empfiehlt es sich, Produktbilder zu nutzen, die dem Kunden dabei helfen, sich einen umfassenden Überblick über das jeweilige Produkt zu verschaffen. Doch es ist ebenso wichtig, das Produkt präzise zu beschreiben. Wichtige Informationen – etwa Farbe, Größe oder Preis – sind gut erkennbar auf der jeweiligen Unterseite zu platzieren, damit Nutzer sie nicht übersehen. Die Inhalte einer Produktbeschreibung sind aber nicht nur für den Kunden, sondern auch für die Suchmaschinen zu optimieren. Hier können Webmaster Meta-Keywords, individuelle, kurze und aussagekräftige Beschreibungen sowie einen prägnanten Seitentitel nutzen. Sollte ein Produkt einmal nicht verfügbar sein, darf der Shopbetreiber nicht den Fehler machen, die Unterseite zu löschen oder zu parken – dies sehen Suchmaschinen gar nicht gern. Vielmehr sind entsprechende Hinweise auf der Produktseite zu platzieren. Um dem Kunden einen zusätzlichen Mehrwert zu bieten, sind ihm Alternativen aufzuzeigen. So können die Betreiber zum Beispiel vergleichbare Artikel im Onlineshop anbieten oder dem Kunden vorschlagen, das gewünschte Produkt in einer anderen Farbe zu liefern.

 

Die Seitenstruktur für den Onlineshop  überdenken

SEO-Maßnahmen sollten vom Webseitenbetreiber jedoch nicht nur getroffen werden, wenn der Shop gerade eingerichtet wird. In der Suchmaschinenoptimierung gibt es stetig neue Trends und vor allem ändern die Suchmaschinen häufig ihre Richtlinien. Die Seitenstruktur ist daher gegebenenfalls zu überarbeiten. Bei einem Onlineshop ist es von zentraler Bedeutung, dass dieser gut strukturiert ist. Der Kunde soll sich sofort eingeladen fühlen und Spaß beim Stöbern haben. Genauso muss es ihm jedoch möglich sein, ohne Umwege nach einem bestimmten Produkt zu suchen. Empfehlenswert ist es daher, eine Übersicht anzufertigen, in welcher die verschiedenen Shopkategorien aufgelistet werden. Zu jeder Kategorie sollte zudem eine optimierte Beschreibung verfasst werden. Dank dieser kann der Kunde offensichtlich ersehen, welche Produkte ihn in dieser Kategorie erwarten. Dem Leser sollten die Inhalte nicht nur übersichtlich angezeigt werden, er muss auch immer genau die Information erhalten, nach welcher er sucht. Überflüssige Details sollten stets weggelassen werden.

 

Mobile Geräte berücksichtigen

Aktuell legen die Suchmaschinen einen gesteigerten Wert auf die Optimierung von Websites von Onlineshops auch für mobile Endgeräte, da viele Verbraucher mittlerweile mit ihrem Smartphone oder dem Tablet einkaufen. Bei der Shop-Gestaltung für mobile Geräte ist ebenfalls auf eine nachvollziehbare Struktur zu achten.

 

Höhere Chancen beim Online-Handel – darauf lohnt es sich zu achten

Die meisten Internethändler erzielen fast ein Drittel ihres Umsatzes durch Google Shopping. Demnach ist dieser Kanal neben der klassischen Suchfunktion von Google der relevanteste, wenn es darum geht, Traffic und Umsatz zu generieren. Eine Voraussetzung hierfür ist jedoch die korrekte Nutzung dieses Kanals. Mit den nachfolgenden Tipps lassen sich die Chancen im Online-Handel erhöhen, sodass beim Google Shopping nahezu perfekte Ergebnisse möglich sind.

  • Maximal 150 Zeichen im Titel für Google
    Der Produkttitel sollte möglichst relevante Fakten enthalten, etwa Farben oder technische Details. Zudem ist anzuraten, die Zeichengrenze mit passenden Keywords auszureizen. Für die Product Listings bei Google Shopping sind vor allem die Titel sehr wichtig – von diesen zeigt Google allerdings nur 30 Zeichen an, daher sollten die wichtigsten Infos in aller Kürze am Anfang des Titels stehen.

  • Sonderzeichen haben im Produkttitel nichts zu suchen
    Sonderzeichen wie Bindestriche oder auch Doppelpunkte können bei der normalen Websuche durchaus sinnvoll sein und mehr Aufmerksamkeit erregen. Diese Zeichen nehmen bei der Google Shopping-Suche allerdings direkt den doppelten Platz ein – wertvoller Platz, der sich effektiver nutzen lässt.

  • Füllwörter sind bestenfalls zu vermeiden
    „Für Herren“, „Marke X“ oder andere Füllwörter nehmen im Titel für Product Listings bei Google Shopping ebenfalls wertvollen Platz ein. Es ist ratsam, derartige Informationen in der Beschreibung direkt am Anfang zu platzieren – so bleibt im Titel mehr Platz für relevante Informationen.

  • Keine rechtlichen Angaben im Titel
    Energieeffizienzklassen oder Grundpreise spielen für den Verbraucher natürlich eine wichtige Rolle, sollten jedoch nicht im Titel auftauchen. Für derartige Inhalte bietet Google eigene Felder in den Spezifikationen für die Produktdaten; so erscheinen die Daten rechtssicher bei den Produktdetails. Hier gilt wie gehabt: mehr Platz für relevante Suchwörter im Titel!

  • Größenangaben für Schuhe und Bekleidung nicht im Titel aufführen
    In den Product Listing Ads zeigt Google lediglich einen Bekleidungsartikel an. So könnte der Nutzer denken, dass das Produkt nur in einer Größe erhältlich ist, was zu Verwirrung und ausbleibendem Absatz führen kann. Daher empfiehlt es sich, Größenangaben lieber über den Datenfeed mitzuteilen, denn damit zeigt Google Shopping letztlich auch alle verfügbaren Größen zuverlässig an.

  • Eine eindeutige Produktkennzeichnung ist besonders wichtig
    Ein Beispiel für Produktkennzeichnungen sind EAN-Codes, mittels derer ein Artikel eindeutig identifizierbar ist. Daher sollten diese Daten – sofern verfügbar – auch an Google übermittelt werden. So lässt sich ein Preisvergleich sehr simpel durchführen. Der Titel sollte zudem eindeutige Modellbezeichnungen von Herstellern oder Produzenten enthalten.

  • Wichtig: die ersten 175 Zeichen der Produktbeschreibung
    Darin werden den Nutzern verschiedene Produktkategorien noch vor dem Klick auf das Produkt angezeigt. Hier sollten auf jeden Fall wichtige Infos zu den eigenen Produkten zu finden sein, etwa Materialien oder auch die vorhandenen Größen.

  • Gängige Begriffe der deutschen Sprache nutzen
    Farbangaben oder Größen von Artikeln sollten Shop-Betreiber immer allgemein gültig und falls möglich in deutscher Sprache verwenden. Insbesondere beim Geschlecht empfiehlt es sich, statt „Männer“ oder „Frauen“ eher auf „Damen“ und „Herren“ zu vertrauen. Die einzelnen Suchvolumina der Begriffe sind den Google-Trends zu entnehmen.

Auch für Google gewinnt das Thema Online-Shopping zunehmend an Relevanz. Seit September 2014 wurden beispielsweise alle Product Listing Ads auf Shopping-Kampagnen umgestellt. Der US-Suchriese plant scheinbar auch die Integration eines direkten „Kauf-Buttons“. Hiermit wäre ein Besuch beim Shopping-Partner nicht mehr notwendig, sodass der Nutzer auf den Seiten von Google bliebe.

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