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SEO-ToolsEine erfolgreiche Website ist zwar im Wesentlichen von ihren Inhalten abhängig, jedoch müssen potenzielle Nutzer diese auch finden. Dies funktioniert am besten über das Ranking in den Suchmaschinen. Heutzutage ist es jedoch längst nicht mehr so, dass eine gute Internetseite von allein in den Suchergebnissen bei Google & Co aufgelistet wird. Vielmehr ist jeder Webmaster dazu angehalten, seine Inhalte entsprechend zu optimieren. Dies ist mit verschiedenen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung möglich. Dabei ist ein sinnvoller Backlinkaufbau ebenso zu berücksichtigen wie die strukturierte Aufbereitung von Inhalten und Informationen.

Doch auch wenn ein Website-Betreiber seine Inhalte gewissenhaft optimiert und regelmäßig auf Fehlerquellen oder Aktualisierungen überprüft, kann es passieren, dass er einmal etwas übersieht. Dies könnte allerdings schon zur Folge haben, dass die Suchmaschinen einen Verstoß gegen ihre Richtlinien entdecken und die Website aus ihrem Index ausschließen. In diesem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, auf SEO-Check-Tools zurückzugreifen.

 

 

1. Duplicate Content Checker

Doppelter Content wirkt sich negativ auf das Ranking in den Suchmaschinen aus, daher macht es durchaus Sinn, zu überprüfen, ob der Content der eigenen Website bereits als doppelter Content im Internet vorhanden ist. Diese Arbeit verrichtet ein sogenannter Duplicate Content Checker.

Die Funktionsweise eines Duplicate Content Checkers

Duplicate Content Checker überprüfen, ob bestimmte Textpassagen oder komplette Texte vervielfältigt und mehrfach im Internet veröffentlicht wurden. Somit sucht der Duplicate Content Checker gezielt nach Duplikaten im Internet. Die Funktionsweise ist einfach: Er nimmt eine bestimmte Textpassage und beginnt mit der Suche im Internet. Findet er eine oder mehrere Übereinstimmungen im Google-Index, meldet er diese. Dabei ist die Suche nicht nur auf gleiche Inhalte, sondern auch auf Ähnlichkeiten ausgerichtet. Die Ergebnisauswertung zeigt dabei nicht nur die Website mit dem doppelten Content an, sondern auch Textpassagen auf den eigenen Seiten, die den vermeintlich doppelten Content enthalten könnten. Bei einem Duplicate Content Checker kann der Nutzer vorgeben, wie viele zusammenhängende Wörter auf Duplicate überprüft werden sollen. Der Funktionsumfang ist je nach Software-Hersteller sehr unterschiedlich. So stellen einige Checker den doppelten Content farbig dar, um eine schnellere Prüfung und Identifizierung zu ermöglichen. Andere wiederum verfügen über Einstellungen, die eine automatische Überprüfung zu bestimmten Zeiten erlauben. Beim Kauf eines Duplicate Content Checkers ist insbesondere auf gute Berichtsfunktionen zu achten. Zudem ist es angenehm, wenn die Kontrolle im Hintergrund abläuft und der Nutzer seine normale Arbeit fortsetzen kann.
Neben kostenlosen und kostenpflichtigen Softwareprodukten ist eine Prüfung auf doppelten Content auch ganz einfach online über copyscape.com möglich.
Wer sichergehen möchte und Genauigkeit schätzt, kann seinen Content auch bei uns überprüfen lassen und erhält ein Protokoll mit entsprechenden Hinweisen.

Duplicate Content und Suchmaschinenoptimierung

Es ist schon seit geraumer Zeit bekannt, dass doppelter Content negative Auswirkungen auf das Ranking in den SERPs hat. Daher ist es immens wichtig, seine eigene Website oder seinen Onlineshop frei von doppeltem Content zu halten. Gerade bei einem Onlineshop mit vielen Produkten gestaltet sich das jedoch schwer, da der Shop-Betreiber mit großer Wahrscheinlichkeit die Produktbeschreibungen des Herstellers nutzt. Es empfiehlt sich, die Produktbeschreibungen neu verfassen zu lassen, um negativen SEO-Ergebnissen entgegenzuwirken. Auf lange Sicht lohnt sich eigener Content. Wer hochwertigen eigenen Content verfasst, sollte sich idealerweise vor Content-Diebstahl schützen und gezielt gegen diesen vorgehen.

 

 

2. SEO-Index-Tools

Der Erfolg einer Website ist nicht allein von den darauf publizierten Inhalten abhängig. Vielmehr muss sich der Webmaster mit seinem Projekt von der Konkurrenz abheben, weshalb er vor der Veröffentlichung eine Konkurrenzanalyse durchführen sollte. Nach der Publizierung ist es jedoch noch nicht mit der Analyse getan. Eine Website kann nur erfolgreich sein, wenn sie regelmäßig besucht wird – dies wiederum geschieht nur, wenn sie in den Suchmaschinen zu finden ist. Daher ist das Thema Suchmaschinenoptimierung vor allem für gewerbliche Websites immer wichtiger. Doch eine einmalige Optimierung reicht nicht aus. Der Webmaster hat vielmehr die Aufgabe, seine Optimierungsmaßnahmen in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Da viele verschiedene Faktoren zur Suchmaschinenoptimierung beitragen, kann die Analyse mittels sogenannter SEO-Tools erfolgen. Eine erste wichtige Gruppe unter diesen sind die SEO-Index-Tools.

Die Funktionsweise von SEO-Index-Tools

Das Funktionsprinzip von SEO-Index-Tools ist denkbar einfach. Diese Werkzeuge sind auch kostenlos erhältlich und durchsuchen die Suchmaschinen gewöhnlich einmal pro Woche nach bestimmten Keywords, die der Nutzer eingegeben könnte. Anhand eines automatisch ermittelten Indexwertes kann der Webmaster herausfinden, wie erfolgreich seine getroffenen SEO-Maßnahmen sind. Zudem gibt es SEO-Index-Tools, die eine Konkurrenzanalyse vornehmen. So hat der Website-Betreiber mit den richtigen Tools auch die Möglichkeit, die SEO-Entwicklung seiner Website mit der seiner Konkurrenten zu vergleichen.

SEO-Index-Tools versprechen Inspiration

Besonders interessant ist diese Gruppe der SEO-Tools, da sie dem Webmaster auch Inspiration verspricht. Gerade wenn Webmaster die Werkzeuge nutzen, um die eigene Website hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung mit der Konkurrenz zu vergleichen, können sie bei den Mitbewerbern einiges entdecken. So kommt es zum Beispiel nicht selten vor, dass auf konkurrierenden Websites Suchbegriffe auftauchen, die in den eigenen Inhalten noch nicht vorhanden, laut des Analysetools aber wichtig für den Erfolg der Website sind.

Mit SEO-Index-Tools Strafen vermeiden

Da es in der jüngeren Vergangenheit häufig Verstöße gegen die Richtlinien der Suchmaschinen gegeben hat, halten diese Webmaster nun mit strengeren Regeln dazu an, die Suchmaschinenoptimierung ihrer Inhalte ernster zu nehmen. Eine Abstrafung durch eine Suchmaschine ist also schnell erfolgt, wenn sich ein Parameter negativ entwickelt. SEO-Index-Tools spüren ungünstige Veränderungen auf, informieren den Webmaster per Alert-Funktion darüber und stellen ihm sogar übersichtliche Reports (engl., „Berichte“) zusammen, um die eine oder andere Entwicklung besser nachvollziehen zu können. SEO-Index-Tools sollten also zur Grundausstattung eines jeden Website-Betreibers gehören, der daran interessiert ist, seine Inhalte auf legale Weise erfolgreicher zu gestalten.

 

 

 3. Tools zur Ranking-Beobachtung

Wer sich schon einmal mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandergesetzt hat, weiß, wie viel von einer guten Platzierung im Ranking der Suchmaschinen abhängt. Je höher die eigene Website im Ranking der Suchmaschinen erscheint, umso erfolgreicher werden die Inhalte genutzt. Bei gewerblichen Projekten werden zudem langfristig hohe Gewinne generiert. Die Position im Ranking kann jeder Webmaster selbst beeinflussen. Dafür bedarf es der Anwendung verschiedener Maßnahmen, die die Suchmaschinenoptimierung bereitstellt. Mit einer einmaligen Festlegung der Methoden ist die Arbeit des Website-Betreibers jedoch noch nicht getan. Vielmehr ist die Platzierung im Ranking anhand sogenannter Analysetools zu beobachten. Es sind sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Werkzeuge verfügbar, die die Ranking-Beobachtung für den Webmaster übernehmen.

So funktionieren Ranking-Tools

Die Funktionsweise der Ranking-Tools ist ähnlich wie die der SEO-Index-Tools. Der Unterschied liegt darin, dass die Suchergebnisse hierbei nach selbst definierten Begriffen durchsucht werden. Der Webmaster hat zwar keinen Konkurrenzvergleich, kann jedoch herausfinden, ob die Suchbegriffe, die er für den Erfolg seines Projekts als wichtig erachtet hatte, wirklich relevant sind und von den Nutzern gesucht werden. Sollten die Ranking-Tools dies nicht bestätigen, ist es ratsam, neue Suchbegriffe zu definieren und in die Internetpräsenz zu integrieren.

Der Sinn von Ranking-Tools

Durch die Anwendung von Ranking-Tools ist es dem Webmaster möglich, die Entwicklung der eigenen Website im Internet zu beobachten. Der Fokus liegt hierbei natürlich insbesondere auf der aktuellen Platzierung in den Suchergebnissen. Um den Erfolg messen zu können, sollten die Ranking-Tools mit aussagekräftigen Suchbegriffen gefüttert werden. Experten empfehlen, nicht nur einzelne Wörter zuzuweisen, sondern auch Suchphrasen einzubinden.

Probleme von Ranking-Tools

Kein SEO-Tool ist perfekt – so sehen sich auch Ranking-Tools mit verschiedenen Problemstellungen konfrontiert. Zum einen bewegen sich die meisten angebotenen Tools am Rande der Legalität. Suchmaschinen wie Google sehen es nicht gern, wenn der HTML-Code der Suchergebnisse heruntergeladen und ausgewertet wird. Zeitweilige Sperrungen für diese Suchmaschine und Anfragen von der eigenen IP-Adresse können die Folge sein. Das größere Problem betrifft jedoch die Genauigkeit der Ergebnisse. Suchen, die in einer Suchmaschine durchgeführt werden, sind immer personalisierter und können oftmals lokalisiert werden. Die Ergebnisse der Ranking-Analyse müssen also nicht zwingend auch dem wahren Nutzerverhalten entsprechen, da örtliche Gegebenheiten mittlerweile eine entscheidende Rolle bei der Nutzung spielen. Ab und zu ist ein Blick auf die Position im Ranking dennoch sinnvoll, obgleich zu sagen ist, dass diese Tools nicht zu häufig anzuwenden sind, um Abstrafungen seitens der Suchmaschinen zu vermeiden.

 

 

4. SEO-Tools für die Linkverwaltung

Suchmaschinen analysieren den Erfolg einer Website anhand der dort gesetzten Links. Daher ist es wichtig, bei der Erstellung der eigenen Inhalte auf einen guten Linkaufbau zu achten. Hierbei gibt es jedoch einige Aspekte zu beachten. Zum einen sollten auf der eigenen Internetseite publizierte Links dem Leser immer einen Mehrwert und weiterführende Informationen bieten. Zum anderen sollte es sich nicht um strikte Ansammlungen von Links handeln, da diese von den Suchmaschinen nicht gern gesehen werden. Gerade in der jüngeren Vergangenheit wurden zahlreiche sogenannte Linknetzwerke von den Suchmaschinen abgestraft und aus dem Suchindex entfernt. Hier gilt: Weniger ist mehr. Es empfiehlt sich, lieber auf weniger externe und interne Links zu setzen und stattdessen auf ein hohes Maß an Qualität zu achten. Um die Linkstruktur der eigenen Inhalte zu beobachten, können Webmaster SEO-Tools zur Linkverwaltung heranziehen.

Die Funktionsweise von Linkverwaltungs-Tools

Wie der Name bereits vermuten lässt, lassen sich mit SEO-Tools zur Linkverwaltung die Strukturen der vom Webmaster gesetzten Links beobachten. Dank dieser Tools erhält der Website-Betreiber jedoch nicht nur einen umfassenden Überblick über die Struktur der Links, sondern hat vielmehr die Chance, seinen Linkaufbau zu kontrollieren und bei Bedarf neu zusammenzustellen.

Aufgaben der Tools zur Linkverwaltung

SEO-Tools, die sich mit der Linkverwaltung beschäftigen, übernehmen demnach zwei wesentliche Aufgaben. Einerseits sind sie dem Webmaster beim gezielten Aufbau eines Links behilflich; sie unterstützen ihn dabei, einen Link richtig zu benennen und ihn in die vorhandene Struktur einzufügen. Des Weiteren optimieren diese Tools den Linkaufbau und zeigen dessen Entwicklung anhand automatisierter Analysen auf. Gerade beim Backlinkaufbau ist es besonders wichtig, dass die Verweise zu real existierenden und den Richtlinien der Suchmaschinen entsprechenden Websites führen. Andernfalls riskieren beide Seiten eine Bestrafung durch die Suchmaschinen. Daher sollte sich der Webmaster mithilfe der Linkverwaltungs-Tools regelmäßig versichern, dass die aufgebauten Links noch existieren und dem Nutzer weiterführende Informationen bieten.

Probleme vermeiden

SEO-Tools zur Linkverwaltung helfen dem Webmaster sicherlich bei der Strukturierung der Suchmaschinenoptimierung, führen allerdings nicht zwingend zum gewünschten Erfolg. Sinn machen derartige Werkzeuge nur, wenn der Webmaster vorher eine genaue Strategie festlegt. Ihm sollte klar sein, was er mit einem Link erreichen möchte – grundsätzlich ist der gesamte Linkaufbau vorab zu strukturieren. Wenn nötig, sollte sich der Betreiber des Internetprojekts auch nicht scheuen, etwaige Grenzen zu setzen. Wie bei allen Methoden der Suchmaschinen gilt es auch beim Linkaufbau und bei der Linkverwaltung, nicht zu übertreiben.

 

 

5. Webanalyse-Tools

Auch die sogenannten Webanalyse-Tools sollte sich jeder Webmaster, der seine Website für die Suchmaschinen regelkonform und erfolgsorientiert optimieren möchte, einmal genauer ansehen.

Das Funktionsprinzip von Webanalyse-Tools

Webanalyse-Tools sind in der Suchmaschinenoptimierung von zentraler Bedeutung, da sie das Besucherverhalten auf der eigenen Website auswerten. Der Webmaster kann die Webanalyse realisieren, indem er einen JavaScript-Code auf seiner Site einbettet – so erfolgt die Analyse automatisiert. Webanalyse-Tools werten nicht nur aus, wie viele Besucher die Inhalte besucht haben; vielmehr erfasst die Analyse auch die Tageszeit, die Aufenthaltsdauer der einzelnen Besucher auf der Website sowie die von den Usern angeklickten Links. Anhand dieser Auswertungen kann der Webmaster vieles über die Besucher seiner Internetpräsenz lernen. Webanalyse-Tools sind sicher nicht nur im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung interessant. Im Gegensatz zu anderen SEO-Tools, etwa den Ranking-Tools, werten sie jedoch Daten aus, die weit über die Ranking-Beobachtung hinausgehen.

Fehler mit Webanalyse-Tools vermeiden

Webanalyse-Tools verraten dem Webmaster aber nicht nur etwas über das Verhalten seiner Seitenbesucher, sondern machen ihn darüber hinaus auch auf Fehlerquellen aufmerksam. So sind sie zum Beispiel in der Lage, Erfolge von Links zu messen. Sie zeigen dem Website-Betreiber zudem an, welche Links eventuell eine negative Entwicklung für die Suchmaschinen nehmen könnten. Dank der Webanalyse-Tools kann der Webmaster immer schnell reagieren. Somit hat er die Möglichkeit, seine Linkstruktur entsprechend anzupassen oder weitere wichtige Suchbegriffe in seinen Internetauftritt zu integrieren.

Welche Probleme bringen Webanalyse-Tools mit sich?

Das größte Problem der Webanalyse-Tools liegt in ihrem Wahrheitsgehalt. Vor allem die Suchmaschine Google ist mittlerweile dazu übergegangen, nicht mehr die tatsächlichen Nutzer- und Suchanfragen an die Tools zu übermitteln. Es könnte also passieren, dass die Ergebnisse der Analyse-Tools nicht realitätsgetreu sind. Dies hängt auch damit zusammen, dass Suchanfragen inzwischen von individuellen Faktoren, etwa der Wohnsituation, abhängig sind. Auch merken sich Suchmaschinen wie Google Begriffe, nach denen User im Internet suchen, und bieten die Suchergebnisse entsprechend an. Dadurch lassen sich für den Webmaster selten allgemeine Schlüsse für das Besucherverhalten auf der eigenen Website ziehen. Wie auch bei anderen SEO-Tools ist die richtige Strategie bei den Werkzeugen zur Webanalyse maßgeblich verantwortlich für den Erfolg. Der Webmaster sollte von vornherein wissen, welche Anfragen er dem Analyse-Tool übergibt, um letztendlich Daten zu erhalten, die er sinnvoll und gewinnbringend für sein Projekt auswerten und weiter verarbeiten kann. Grundlegend ist die Entscheidung zu fällen, ob er mit der Suchmaschine Google zusammenarbeiten möchte oder nicht. Viele Webmaster sprechen sich inzwischen für externe Tools von anderen Anbietern aus, da sie Daten analysieren möchten, die auch auf anderen Suchmaschinen basieren.

 

 

6. Webmaster-Tools

Mit den sogenannten Webmaster-Tools stehen jedem Website-Betreiber zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Diese können unterschiedliche Erfolgsfaktoren einer Internetseite messen und sind auch für die gezielte Suchmaschinenoptimierung sinnvoll.

Gezielte SEO-Analyse mit Webmaster-Tools

Webmaster-Tools sind in der Regel kostenlos und werden dem Webmaster direkt von den Suchmaschinen zur Verfügung gestellt. Marktführend sind hier die Werkzeuge der Suchmaschinen Google und Bing. Wendet der Webmaster die Tools an, so erhält er Daten, die die jeweilige Suchmaschine zur eigenen Website gesammelt hat. Um die Webmaster-Tools jedoch nutzen zu können, muss die eigene Website bei der Suchmaschine validiert, also registriert werden.

Die Aufgabe von Webmaster-Tools

SEO-Webmaster-Tools fungieren im Wesentlichen als Beobachter. Hier sind vor allem die Werkzeuge von Google interessant, da sie den Webmaster über verschiedene Veränderungen auf seiner Website benachrichtigen. Sollte der Traffic, d. h., das Nutzerverhalten, starken Veränderungen unterliegen, erhält der Betreiber eine Benachrichtigung darüber. Googles Webmaster-Tools informieren zudem über bevorstehende Abstrafungen durch die Suchmaschine. Der Webmaster kann diese Tools ebenfalls nutzen, um individuelle Einstellungen vorzunehmen. So kann er zum Beispiel geografische Parameter vergeben und der Suchmaschine sagen, wie eine Website zu behandeln ist.

Webmaster-Tools nutzen und die Suchmaschinenoptimierung anpassen

Webmaster-Tools versorgen den Webmaster mit verschiedenen Daten seine Präsenz betreffend. So stellen die Tools etwa Clickraten zur Verfügung, denen der Website-Betreiber entnehmen kann, welche Einzelseiten seines Internetauftritts besonders oft angeklickt werden. Webmaster-Tools helfen zudem, über eine falsche Auswertung eines Ranking-Tools zu informieren. So kann es beispielsweise sein, dass eine Einzelseite weit oben im Ranking auftaucht, die Clickrate im Webmaster-Tool jedoch anzeigt, dass genau diese Seite gar nicht so oft angeklickt wurde. Dies liegt daran, dass verschiedene Faktoren das Ranking beeinflussen. Die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Inhalte kann dank der Webmaster-Tools zeitnah erfolgen und stetig weiterentwickelt werden. Weiterhin bieten Webmaster-Tools verschiedene Reports, aus denen übersichtlich hervorgeht, was der Webmaster noch verbessern kann. In diesen Berichten wird er unter anderem über doppelten Content informiert, der ebenfalls zu Abstrafungen führen kann. In der heutigen Zeit kommt es nicht selten vor, dass Malware oder Spam eine Website bedrohen – auch hierüber geben die Webmaster-Tools Auskunft.
Jeder Webmaster muss selbst herausfinden, welche SEO-Tools er als sinnvoll erachtet und nutzen möchte. Es ist lediglich von Multilösungen abzuraten, die mehrere Tools in sich vereinen. Vielmehr empfiehlt es sich, nach sinnvollen und effizienten Tools für die Suche Ausschau zu halten. Nur so können Webmaster den unterschiedlichen Faktoren, von denen die Suchmaschinenoptimierung ausgemacht wird, Rechnung tragen.

 

 

Funktionen einzelner SEO-Tools

Mit einzelnen SEO-Tools können Anwender regelmäßig sehr exakt spezifische Werte oder umfangreiche Analysen abrufen. Die verschiedenen Tools unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Möglichkeiten und Nutzung. Durch einen Vergleich können Webmaster das optimale SEO-Tool für ihre individuellen Zwecke finden.

  • diagnoSEO
    Mit diagnoSEO können Anwender im Rahmen der OnPage Optimierung verschiedene Keywords analysieren lassen und dadurch die Startseite eines Webprojektes optimieren. Für die Analyse durch das Tool sind lediglich Domain und Keyword erforderlich. Grün gefärbte Diagrammflächen zeigen dabei den aktuellen Status an und geben Anhaltspunkte für mögliche Optimierungen.

  • Searchmetrics Essential Tool
    Der Anbieter Searchmetrics bietet seinen Kunden ein kleines kostenloses Tool für die Startseiten-Analyse. Neben dem Analyseergebnis mit Kennzahlen präsentiert das Tool auch einen Sichtbarkeitsverlauf. Die kostenlose Version des Tools ist nur eingeschränkt nutzbar und ermöglicht lediglich einen kleinen Einblick, während das kostenpflichtige Searchmetrics-Tool vermehrt in die Tiefe geht und auch genauere Ergebnisse liefert.

  • MOZ Open Site Explorer
    Als englischsprachiges Tool ist der Open Site Explorer von MOZ ein bekanntes und viel genutztes Werkzeug, dass in begrenztem Rahmen kostenlos nutzbar ist. Das Tool zeigt SEO-Kennzahlen und Backlinks an; auch eine Ankertextanalyse ist mit dem Open Site Explorer möglich. Wer jedoch mehr Wert auf Komfort legt und explizitere Ergebnisse erhalten möchte, kommt auch hier nicht um den Erwerb der Vollversion herum.

  • SEOlytics
    Für eine einzelne Domain können Webmaster auch auf das kostenlose Tool-Angebot von SEOlytics zurückgreifen. Dieses zeigt dem Nutzer diverse Ranking-Daten an und informiert ihn generell über die Anzahl der Rankings, wobei auch eine Ermittlung des Sichtbarkeitswertes möglich ist. Allerdings hat das Tool einen Nachteil: Es findet keine Longtail-Keywords. Dennoch ist SEOlytics komfortabel zu bedienen und liefert Webmastern viele nützliche Informationen.

  • SEMrush
    SEMrush ist ein Tool für die Keyword-Recherche, mit dem Keyword-Sets für die eigene Domain in zehn Ländern wie beispielsweise Frankreich, Großbritannien oder den USA zusammengestellt werden können. Darüber hinaus analysiert das Tool die Keywords über Google und ermöglicht dadurch die Traffic-Überwachung. SEMrush verfolgt und vergleicht auch die Ad-Daten bei Google und Facebook. Nicht zuletzt ermittelt das Tool die organischen Suchbegriffe für einzelne Projekte und erledigt einen Backlink-Check. Leider enthält die deutschsprachige Nutzeroberfläche bislang noch Fehler im sprachlichen Bereich.

  • KeywordMonitor
    Wird nur das Monitoring von Website-Rankings benötigt, ist das SEO-Tool KeywordMonitor sehr hilfreich. Mit dem Tool lassen sich Tag für Tag bis zu 2.500 Keywords in elf Ländern überwachen. Allerdings wird dabei keine Historie angeboten, sodass ältere Ergebnisse nicht gespeichert werden können. Positive oder negative Trends müssen also manuell festhalten werden. Der KeywordMonitor ist in verschiedenen Paketen nutzbar und wird ab 14,28 Euro im Monat angeboten.

  • SISTRIX Toolbox
    Die Toolbox von SISTRIX erfasst viele verschiedene Kennzahlen aus dem SEO-Bereich. Der Nutzer kann zwischen fünf verschiedenen Modulen wählen, die jeweils einzeln buchbar sind. Dabei handelt es sich um die Bereiche SEO, Optimizer, Links, Universal Search und SEM. Pro Modul belaufen sich die Kosten auf 100,00 Euro, wobei SISTRIX bei der Buchung mehrerer Module auch Rabatte gewährt. Wer sich vorab einen Einblick verschaffen möchte, kann die Toolbox ganze 14 Tage lang ohne Einschränkungen kostenlos testen.

  • SEOkicks.de
    Der Backlink-Checker von SEOkicks.de bietet einen umfangreichen Überblick über aktuelle Backlinks eines Webprojektes. Das SEO-Tool zeigt dem Nutzer die Anzahl der Links und die jeweiligen Link-Quellen an und liefert gleichzeitig einen Überblick über den Domain-Rank der linkgebenden Websites. Weiterhin kann das Tool Ankertexte und Linkziele auflisten, sodass Anwender in Sachen Backlinks umfangreich informiert werden. Der Backlink-Checker von SEOkicks.de empfiehlt sich auch für eine einfachere Konkurrenzanalyse.

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